Bild:Witold Hulewicz (portrait) 02.jpg|mini|Portrait
'''Witold Hulewicz''' (* 1895 bei Gmina Strzałkowo|Strzałkowo, Wartheland (Deutsches Kaiserreich)); † 1943 in Palmiry, Generalgouvernement) war ein Polen|polnischer polnische Literatur|Dichter, Verleger, Literaturkritiker und Übersetzer der Zeit des Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs sowie Soldat der Polnische Heimatarmee|Heimatarmee.
== Leben ==
Hulewicz stammte aus dem polnischen Landadel. Sein Vater war Junker, seine Mutter Pianistin. Er war ein jüngerer Bruder von Jerzy Hulewicz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er an der Westfront. Nach dem Krieg kehrte er nach Posen zurück, wo er am Posener Aufstand (1918–1919)|Posener Aufstand teilnahm. Danach studierte er in Posen und Paris. 1921 feierte er sein literarische Debüt. Er wurde von Stanisław Przybyszewski gefördert. Hulewicz schrieb ein Stück über Beethoven und übersetzte Goethe und Thomas Mann, jedoch insbesondere Rainer Maria Rilke, den er in der Schweiz kennengelernt hatte. Zeitweilig lebte er in Vilnius bevor er 1935 nach Warschau übersiedelte. Während des Zweiten Weltkrieges beteiligte er sich im Untergrund am literarischen Leben Warschaus. 1940 wurde er von der Gestapo im Rahmen der AB-Aktion verhaftet und im Gefängnis Pawiak inhaftiert und in der Mauzoleum Walki i Męczeństwa (Warschau)|Szucha Allee gefoltert. 1941 wurde er im Palmiry Massaker erschossen und auf dem Gedenkstätte in Palmiry|Friedhof von Palmiry beigesetzt. Seine Ehefrau wurde ins KZ Ravensbrück überstellt, überlebte jedoch den Zweiten Weltkrieg. Sein Bruder Jerzy starb wenig Tage nach ihm.
== Quellen ==
* Władysław Bartoszewski, Bogdan Brzeziński, Leszek Moczulski: Kronika wydarzeń w Warszawie 1939–1949. Warszawa: Państwowe Wydawnictwo Naukowe, 1970, S. 45.
[h4] Bild:Witold Hulewicz (portrait) 02.jpg|mini|Portrait '''Witold Hulewicz''' (* 1895 bei Gmina Strzałkowo|Strzałkowo, Wartheland (Deutsches Kaiserreich)); † 1943 in Palmiry, Generalgouvernement) war ein Polen|polnischer polnische Literatur|Dichter, Verleger, Literaturkritiker und [url=viewtopic.php?t=2583]Übersetzer[/url] der Zeit des Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs sowie Soldat der Polnische Heimatarmee|Heimatarmee.
== Leben == Hulewicz stammte aus dem polnischen Landadel. Sein Vater war Junker, seine Mutter Pianistin. Er war ein jüngerer Bruder von Jerzy Hulewicz. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er an der Westfront. Nach dem Krieg kehrte er nach Posen zurück, wo er am Posener Aufstand (1918–1919)|Posener Aufstand teilnahm. Danach studierte er in Posen und Paris. 1921 feierte er sein literarische Debüt. Er wurde von Stanisław Przybyszewski gefördert. Hulewicz schrieb ein Stück über Beethoven und übersetzte Goethe und Thomas Mann, jedoch insbesondere Rainer Maria Rilke, den er in der Schweiz kennengelernt hatte. Zeitweilig lebte er in Vilnius bevor er 1935 nach Warschau übersiedelte. Während des Zweiten Weltkrieges beteiligte er sich im Untergrund am literarischen Leben Warschaus. 1940 wurde er von der Gestapo im Rahmen der AB-Aktion verhaftet und im Gefängnis Pawiak inhaftiert und in der Mauzoleum Walki i Męczeństwa (Warschau)|Szucha Allee gefoltert. 1941 wurde er im Palmiry Massaker erschossen und auf dem Gedenkstätte in Palmiry|Friedhof von Palmiry beigesetzt. Seine Ehefrau wurde ins KZ Ravensbrück überstellt, überlebte jedoch den Zweiten Weltkrieg. Sein Bruder Jerzy starb wenig Tage nach ihm.
== Quellen == * Władysław Bartoszewski, Bogdan Brzeziński, Leszek Moczulski: Kronika wydarzeń w Warszawie 1939–1949. Warszawa: Państwowe Wydawnictwo Naukowe, 1970, S. 45.