Das Haus '''Washingtonstraße (Weimar)|Washingtonstraße 30''' ist ein denkmalgeschütztes Wohnhaus in der Westvorstadt (Weimar)|Westvorstadt von Weimar.
== Geschichte ==
Zur Bauzeit hieß die Washingtonstraße ''Schröterstraße''. Es wurde dabei nicht der Corona Schröter gedacht, sondern des Kaufmanns und Wohltäter Weimars Johann Karl Joachim Schröter (1800–1874).Gitta Günther, Rainer Wagner (Museumsleiter)|Rainer Wagner: ''Weimar. Straßennamen.'' RhinoVerlag, Ilmenau 2012, S. 135. ISBN 978-3-939399-49-0 Laut Weimarer Adressbuch von 1906 war Eigentümer der Milchhändler Leonhard Zorn.[https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer ... e_01313132 Weimarer Adressbuch 1906, Abt. V, S. 204.] Der Eigentümer war zugleich Bauherr des 1904/05 entstandenen Mietshauses. Den Entwurf des dreigeschossigen, dem Jugendstil zugehörigen Gebäudes lieferte Rudolf Zapfe. Auffällig ist der dreigeschossige im Grundriss halbrunde Erker an der Nordwestecke, ursprünglich mit Spitzhaube versehen, der sich turmartig bis zur Firsthöhe des Daches erhebt. Dort sind im Unterschied zu den darunterliegenden Geschossen Rundfenster eingebracht. Auch sticht eine Dachgaube mit Schweifgiebel hervor, der wiederum über einen flachen polygonalen Erker angeordnet ist. An der Ost- und an der Nordseite sind die Hauseingänge. An der Nordwestecke befindet sich der Ladeneingang. Die Westseite ist um einen Kniestock erhöht. Die Brüstungsfelder zeigen Jugendstilornamente. Größtenteils ist die bauzeitliche Ausstattung wie Türen, Treppen, Dielenfußböden, Stuckdecken in den Wohnräumen, Reste der Bleiverglasung im Treppenhaus usw. noch vorhanden.Rainer Müller (Kunsthistoriker)|Rainer Müller: ''Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar.'' Band 4.1.: ''Altstadt.'' E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 842.
Kategorie:Wohngebäude in Weimar
Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar
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== Geschichte == Zur Bauzeit hieß die Washingtonstraße ''Schröterstraße''. Es wurde dabei nicht der Corona Schröter gedacht, sondern des Kaufmanns und Wohltäter Weimars Johann Karl Joachim Schröter (1800–1874).Gitta Günther, Rainer Wagner (Museumsleiter)|Rainer Wagner: ''Weimar. Straßennamen.'' RhinoVerlag, Ilmenau 2012, S. 135. ISBN 978-3-939399-49-0 Laut Weimarer Adressbuch von 1906 war Eigentümer der Milchhändler Leonhard Zorn.[https://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00192241/AbW_1906_0260.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_01313132 Weimarer Adressbuch 1906, Abt. V, S. 204.] Der Eigentümer war zugleich Bauherr des 1904/05 entstandenen Mietshauses. Den Entwurf des dreigeschossigen, dem Jugendstil zugehörigen Gebäudes lieferte Rudolf Zapfe. Auffällig ist der dreigeschossige im Grundriss halbrunde Erker an der Nordwestecke, ursprünglich mit Spitzhaube versehen, der sich turmartig bis zur Firsthöhe des Daches erhebt. Dort sind im Unterschied zu den darunterliegenden Geschossen Rundfenster eingebracht. Auch sticht eine Dachgaube mit Schweifgiebel hervor, der wiederum über einen flachen polygonalen Erker angeordnet ist. An der Ost- und an der Nordseite sind die Hauseingänge. An der Nordwestecke befindet sich der Ladeneingang. Die Westseite ist um einen Kniestock erhöht. Die Brüstungsfelder zeigen Jugendstilornamente. Größtenteils ist die bauzeitliche Ausstattung wie Türen, Treppen, Dielenfußböden, Stuckdecken in den Wohnräumen, Reste der Bleiverglasung im Treppenhaus usw. noch vorhanden.Rainer Müller (Kunsthistoriker)|Rainer Müller: ''Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar.'' Band 4.1.: ''Altstadt.'' E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 842.
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