Das Haus '''Marktstraße (Weimar)|Marktstraße 15''' ist ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus in der Altstadt (Weimar)|Altstadt von Weimar.
== Geschichte ==
Das Haus Marktstraße 15 besitzt eine Inschrift auf einer Steintafel mit einem Monogramm W H und einem Handwerkerzeichen. Zudem steht darauf die Jahreszahl von 1576. Dieses ist leider von der Straße nicht zu sehen, da es sich auf der Hofseite befindet. Beim Einbau des Ladengeschäftes erfolgte 1886 eine Umgestaltung der Straßenfassade im Stile der Neorenaissance. Die historistische Fassadendekoration wurde 1965 mit Ausnahme des Zwerchhauses entfernt. Das schmale dreigeschossige Renaissancegebäude gibt sich äußerlich in der charakteristischen Kopplung der Fenster und dem relativ steilen Dach als solches zu erkennen. Zusammen mit einem schmalen Seitenflügel und einem dreigeschossigen Hinterhaus umschließt es einen kleinen Innenhof. Der Kunsthistoriker Rainer Müller (Kunsthistoriker)|Rainer Müller verweist auf ein im Inventar von 1893 noch beschriebenes Portal von 1768, das jedoch nicht erhalten geblieben ist. Außer dem erwähnten Handwerkermonogramm sind im Innern des Hauses Überreste einer Holzstube im ersten Obergeschoss überkommen. Außer barocken Türblättern, teilweise mit Ohr (Ornament)|geohrten Türrahmen sind weitere Ausstattungszeit auf den Umbau von 1886 zurückzuführen. Dazu zählen u. a. Feldertüren bzw. die Treppe mit Stabbalustergeländer. Das Tonnengewölbe im Keller wurde 1903 bei der Absenkung des Fußbodenniveaus im Erdgeschoss teilweise durch eine Flachdecke ersetzt. Erhalten blieb das bauzeitliche Dachwerk mit einem doppelt liegenden Stuhl.Rainer Müller (Kunsthistoriker)|Rainer Müller: ''Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar'', Bd. 4.1.: ''Altstadt'', E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 452 f. Von 1859 bis 1963 befand sich hier die Schirmfabrik bzw. Schirmfabrik »Ad.(olph) Magdlung & Sohn«. Von 1928 bis 1963 führte das Geschäft der Begründer der Sammlung Magdlung, Karl Magdlung dieses weiter. (Zu seiner Zeit hieß die Marktstraße noch ''Breitengasse''.) Dieses wiederum wurde von Frau Annelies Pennewitz Anfang der 70er Jahre übernommen. Es befindet sich jetzt in der Rittergasse (Weimar)|Rittergasse 19 und beherbergt auch ein Schirmmuseum.[https://fotoarchiv.weimar.de/detail/117 ... m/desc/31/ ''Marktstraße 15'' auf fotoarchiv.weimar.de] In diesem Haus wiederum war Christoph Martin Wieland von 1803-1805 wohnhaft.Werner Schmidt: ''Hier wohnte... Eine Weimarer Chronik von Lucas Cranach bis Louis Fürnberg'' (Weimar. Tradition und Gegenwart Heft 10), 3. Aufl., Weimar 1976, S. 18.
Kategorie:Wohngebäude in Weimar
Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar
[h4] Das Haus '''Marktstraße (Weimar)|Marktstraße 15''' ist ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus in der Altstadt (Weimar)|Altstadt von Weimar.
== Geschichte == Das Haus Marktstraße 15 besitzt eine Inschrift auf einer Steintafel mit einem Monogramm W H und einem Handwerkerzeichen. Zudem steht darauf die Jahreszahl von 1576. Dieses ist leider von der Straße nicht zu sehen, da es sich auf der Hofseite befindet. Beim Einbau des Ladengeschäftes erfolgte 1886 eine Umgestaltung der Straßenfassade im Stile der Neorenaissance. Die historistische Fassadendekoration wurde 1965 mit Ausnahme des Zwerchhauses entfernt. Das schmale dreigeschossige Renaissancegebäude gibt sich äußerlich in der charakteristischen Kopplung der Fenster und dem relativ steilen Dach als solches zu erkennen. Zusammen mit einem schmalen Seitenflügel und einem dreigeschossigen Hinterhaus umschließt es einen kleinen Innenhof. Der Kunsthistoriker Rainer Müller (Kunsthistoriker)|Rainer Müller verweist auf ein im Inventar von 1893 noch beschriebenes Portal von 1768, das jedoch nicht erhalten geblieben ist. Außer dem erwähnten Handwerkermonogramm sind im Innern des Hauses Überreste einer Holzstube im ersten Obergeschoss überkommen. Außer barocken Türblättern, teilweise mit Ohr (Ornament)|geohrten Türrahmen sind weitere Ausstattungszeit auf den Umbau von 1886 zurückzuführen. Dazu zählen u. a. Feldertüren bzw. [url=viewtopic.php?t=18254]die Treppe[/url] mit Stabbalustergeländer. Das Tonnengewölbe im Keller wurde 1903 bei der Absenkung des Fußbodenniveaus im Erdgeschoss teilweise durch eine Flachdecke ersetzt. Erhalten blieb das bauzeitliche Dachwerk mit einem doppelt liegenden Stuhl.Rainer Müller (Kunsthistoriker)|Rainer Müller: ''Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar'', Bd. 4.1.: ''Altstadt'', E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 452 f. Von 1859 bis 1963 befand sich hier die Schirmfabrik bzw. Schirmfabrik »Ad.(olph) Magdlung & Sohn«. Von 1928 bis 1963 führte das Geschäft der Begründer der Sammlung Magdlung, Karl Magdlung dieses weiter. (Zu seiner Zeit hieß die Marktstraße noch ''Breitengasse''.) Dieses wiederum wurde von Frau Annelies Pennewitz Anfang der 70er Jahre übernommen. Es befindet sich jetzt in der Rittergasse (Weimar)|Rittergasse 19 und beherbergt auch ein Schirmmuseum.[https://fotoarchiv.weimar.de/detail/11734/erstellungsdatum/desc/31/ ''Marktstraße 15'' auf fotoarchiv.weimar.de] In diesem Haus wiederum war Christoph Martin Wieland von 1803-1805 wohnhaft.Werner Schmidt: ''Hier wohnte... Eine Weimarer Chronik von Lucas Cranach bis Louis Fürnberg'' (Weimar. Tradition und Gegenwart Heft 10), 3. Aufl., Weimar 1976, S. 18.
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