Tragaltar von StavelotArtikelentwürfe

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 Tragaltar von Stavelot

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Der '''Tragaltar von Stavelot''' (nach der deutschsprachigen Bezeichnung der namengebenden belgischen Stavelot|Stadt und des dortigen Kloster Stablo|Klosters auch '''Tragaltar von Stablo'''Holger Kempkens, ''Abt Wibald von Stablo und Corvey und seine Kunststiftungen'', in: ders./Christiane Ruhmann (Hg.), ''Corvey und das Erbe der Antike'' (Ausstellungskatalog), Petersberg 2024, S. 555 ff. (556 ff.).) ist ein Reisealtar aus dem 12. Jahrhundert.

== Geschichte ==
Abt Wibald von Stablo (1098 - 1158) ließ den Tragaltar anfertigen, um auf seinen häufigen Reisen die heilige Messe auch außerhalb von Kirchen feiern zu können. Er wird dem namentlich nicht bekannten Meister des Tragaltars von Stavelot zugeschrieben. Aus stilistischen Vergleichen wird eine Entstehungszeit um 1140/1150 hergeleitet.Holger Kempkens, ''Abt Wibald von Stablo und Corvey und seine Kunststiftungen'', in: ders./Christiane Ruhmann (Hg.), ''Corvey und das Erbe der Antike'' (Ausstellungskatalog), Petersberg 2024, S. 555 ff. (560) unter Verweis auf Susanne Wittekind, ''Altar - Reliquiar - Retabel: Kunst und Liturgie bei Wibald von Stablo'', Köln/Weimar/Wien 2004..
Heute ist der Tragaltar Teil der Sammlung der Königliche Museen für Kunst und Geschichte (Brüssel)|Königlichen Museen für Kunst und Geschichte in Brüssel (Inv. Nr. 1590).

== Gestaltung ==
Die im Inneren des kastenförmigen Tragaltars befindliche Reliquienkammer ist heute leer. Ein in die überstehende Deckplatte eingelassener Quarz#Varietäten|Bergkristall ist u.a. umgeben von z.T. in Email#Grubenschmelz|Grubenschmelztechnik dargestellten Personen und Begebenheiten aus dem Altes Testament|Alten Testament und der Passionsgeschichte. Die ebenfalls überstehende Bodenplatte wird von Füßen in Gestalt der vier an ihren Schreibpulten sitzenden Evangelisten getragen. Die Darstellungen auf den Seitenteilen des Kastens beziehen sich auf die zwölf Apostel.Holger Kempkens, ''Abt Wibald von Stablo und Corvey und seine Kunststiftungen'', in: ders./Christiane Ruhmann (Hg.), ''Corvey und das Erbe der Antike'' (Ausstellungskatalog), Petersberg 2024, S. 555 ff. (561 f.).

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