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 Georg von Falck (Nationalökonom)

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'''Nikolaus Georg von Falck''' (*
== Leben und Wirken ==
Georg Falck war aus baltendeutschen Familien. Sein Vater Eduard Falck stammte aus Tallinn|Reval, die Mutter war Ida, geborene Knüpffer. Um 1848 lebte die Familie in Tschernigow (Tschernihiw in der heutigen Ukraine), wo der Vater als Oberarzt tätig war, seit 1857 wieder in Reval.
Georg Falck besuchte das dortige Gouvernementsgymnasium und studierte seit 1869 Mathematik in Tartu|Dorpat, seit 1870 Staatswissenschaften in Deutschland. 1875 promovierte er in München zum Dr. phil. Danach war er Angestellter der ''Gothaer Feuerversicherung'' in Gotha und veröffentlichte mehrere nationalökonomische Schriften.''Album Academicum der S Kaiserlichen Universität Dorpat'', 1889, S. 633, mit detaillierten biographischen Daten, übernommen in Wilhelm Lenz (Hrsg.), ''Deutschbaltisches biographisches Lexikon'', 1970, S. 206

1882 wurde Georg Falck zum Magister der Nationalökonomie (''Mag. oec. pol.'') in Tartu|Dorpat promoviert und war dort als Privatdozent tätig.
1883 wurde er Beamter in St. Petersburg, 1884 auch Privatdozent. 1885 wurde er Kontrolleur der Estländische Akziseverwaltung|Estländischen Akziseverwaltung. Seit 1887 war er Herausgeber und Chefredakteur der Kulturzeitschrift ''Nordische Rundschau'' in Reval und 1888 außerdem zweiter Redakteur der ''Revaler Zeitung''. In diesem Jahr heiratete er Marie Becker, die Ehe blieb wahrscheinlich kinderlos.
1889 zogen sie nach Breslau, wo er zunächst Redakteur der ''Schlesische Zeitung|Schlesischen Zeitung'' war, seit 1890 dann Chefredakteur.

1898 wurde Georg Falck zum Direktor des Literarischen Zentralbüros des Preußisches Staatsministerium|Preußischen Staatsministeriums in Berlin ernannt und 1899 zusätzlich
zum Chef für Presseangelegenheiten beim Ministerium des Innern. In diesem Jahr wurde er in den preußischen Adelsstand erhoben und zum Geheimen Regierungsrat ernannt. 1904 wurde er in den Ruhestand versetzt und lebte danach in Godesberg bei Bonn.

== Literatur ==
* Wilhelm Lenz: ''Deutschbaltisches biographisches Lexikon 1710–1960''. Böhlau, Köln/Wien 1970. S. 206
* ''Album Academicum der Kaiserlichen Universität Dorpat''. 1889. S. 633, mit detaillierten biographischen Angaben



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Kategorie:Gestorben 1922
Kategorie:Mann

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