'''Karl ''Udo'' Müller''' (* 9. November 1864 in Danndorf (Mainleus)|Danndorf/Mainleus; † 20. Oktober 1923 in Freiburg im Breisgau|Freiburg/Br.) war ein deutscher Forstwissenschaftler und Hochschullehrer.Immo Eberl/Helmut Marcon: ''150 Jahre Promotion an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Biographien der Doktoren, Ehrendoktoren und Habilitierten 1830 – 1980''. Theiss, Stuttgart 1984, ISBN 3-8062-0409-8, S. 41 (Nr. 128).
== Leben und Wirken ==
Udo Müller studierte Forstwissenschaft an der Forstliche Hochschule Tharandt|Forstakademie Tharandt in Dresden von 1885 bis 1888 und 1887/89 an der Universität Leipzig. Zunächst arbeitete er anschließend von 1888 bis 1891 als Forstdiätar in Sachsen und legte 1891 die forstliche Staatsprüfung ab. Anschließend arbeitete er an der Forsteinrichtungsanstalt in Dresden bis 1892, danach war er bis 1894 Assistent an der Karlsruher Institut für Technologie|Technischen Hochschule Karlsruhe. An der Eberhard Karls Universität Tübingen wurde er 1894 bei dem Forstwissenschaftler Friedrich von Graner promoviert. Von 1894 bis 1904 lehrte er als außerordentlicher Professor für Forstwissenschaft an dieser Hochschule, bis 1920 dann als ordentlicher Professor. Im Amtsjahr 1915/16 wurde Müller Rektor der Technischen Hochschule Karlsruhe und wurde 1916 zum Geheimen Hofrat ernannt. Schließlich lehrte er von 1920 bis 1923 Forstwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg/Br. und war dort Dekan der Forstlichen Fakultät.
Sein dreibändiges "Lehrbuch der Holzmeßkunde" erschien während seines Wirkens in drei Auflagen.
== Veröffentlichungen ==
* ''Über Staatswaldveräusserungen''. Dissertation Universität Tübingen 1894.
* ''Lehrbuch der Holzmeßkunde.'' Drei Bände. Haberland, Leipzig 1899-1901 (3. Aufl. Parey, Berlin 1923).
* ''Die Glasersche Waldwertrechnung''. Laupp, Tübingen 1915.
== Literatur ==
* Dorothea Hauff: ''Udo Müller''. In: ''Biographie bedeutender Forstleute aus Baden-Württemberg''. Selbstverlag der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg. Stuttgart 1980, S. 418–420.
[h4] '''Karl ''Udo'' Müller''' (* 9. November 1864 in Danndorf (Mainleus)|Danndorf/Mainleus; † 20. Oktober 1923 in Freiburg im Breisgau|Freiburg/Br.) war ein deutscher Forstwissenschaftler und Hochschullehrer.Immo Eberl/Helmut Marcon: ''150 Jahre Promotion an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen. Biographien der Doktoren, Ehrendoktoren und Habilitierten 1830 – 1980''. Theiss, Stuttgart 1984, ISBN 3-8062-0409-8, S. 41 (Nr. 128).
== Leben und Wirken == Udo Müller studierte Forstwissenschaft an der Forstliche Hochschule Tharandt|Forstakademie Tharandt in Dresden von 1885 bis 1888 und 1887/89 an der Universität Leipzig. Zunächst arbeitete er anschließend von 1888 bis 1891 als Forstdiätar in Sachsen und legte 1891 die forstliche Staatsprüfung ab. Anschließend arbeitete er an der Forsteinrichtungsanstalt in Dresden bis 1892, danach war er bis 1894 Assistent an der Karlsruher Institut für Technologie|Technischen Hochschule Karlsruhe. An der Eberhard Karls Universität Tübingen wurde er 1894 bei dem Forstwissenschaftler Friedrich von Graner promoviert. Von 1894 bis 1904 lehrte er als außerordentlicher Professor für Forstwissenschaft an dieser Hochschule, bis 1920 dann als ordentlicher Professor. Im Amtsjahr 1915/16 wurde Müller Rektor der Technischen Hochschule Karlsruhe und wurde 1916 zum Geheimen Hofrat ernannt. Schließlich lehrte er von 1920 bis 1923 Forstwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg/Br. und war dort Dekan der Forstlichen Fakultät.
Sein dreibändiges "Lehrbuch der Holzmeßkunde" erschien während seines Wirkens in drei Auflagen.
== Veröffentlichungen ==
* ''Über Staatswaldveräusserungen''. Dissertation Universität Tübingen 1894. * ''Lehrbuch der Holzmeßkunde.'' Drei Bände. Haberland, Leipzig 1899-1901 (3. Aufl. Parey, Berlin 1923). * ''Die Glasersche Waldwertrechnung''. Laupp, Tübingen 1915.
== Literatur ==
* Dorothea Hauff: ''Udo Müller''. In: ''Biographie bedeutender Forstleute aus Baden-Württemberg''. Selbstverlag der Landesforstverwaltung Baden-Württemberg. Stuttgart 1980, S. 418–420.
„Tony Muller“ ist ein Marshall-Politiker, der unter Präsidentin Hilda Heine Minister für öffentliche Arbeiten, natürliche Ressourcen und Handel war. Muller hat einen Bachelor-Abschluss in...
'''Marco Müller''' (geboren 1953 in Bassecourt; gestorben 26. Februar 2024 in Bassecourt) war ein Schweizer Fussballer, Bankräuber und Ausbrecher. Mit Überfällen auf Banken und Geldtransporte machte...
'''Philipp Heinrich Müller''' (* 2. Oktober 1654 in Augsburg; † 17. Januar 1719 ebenda) war ein deutscher Goldschmied, Medailleur und Stempelschneider.
'''Monika Gabriela Müller-Sep'' (* 22. Februar 1986) ist eine Schweizer Schachspielerin, FIDE-Titel#Großmeisterin (WGM) | Großmeisterin (2014), fünfmalige Gewinnerin der Schweizer Schachmeisterschaft...