'''Otto Krommer''' (* 15. Juli 1888 in Luhy (Horní Benešov)|Aue bei Bennisch, Österreich-Ungarn; † 17. Juni 1945) war ein tschechoslowakischer Politiker (Sudetendeutsche Partei) deutscher Nationalität. Er war von 1935 bis 1938 Abgeordneter des Tschechoslowakischen Abgeordnetenhauses.
== Leben und Werk ==
Er war Landwirt in Horní Benešov|Bennisch und trat dem 1918 gegründeten Bund der Landwirte (Tschechoslowakei)|Bund der Landwirte bei. 1935 wechselte er als Mitglied zur Sudetendeutschen Partei, für die er im gleichen Jahr als Abgeordneter in die Nationalversammlung der Tschechoslowakei in Prag einzog. Nach der deutschen Besetzung des Sudetenlandes erlosch sein Mandat auf Beschluss des Ständigen Ausschusses des Parlaments am 30. Oktober 1938. Er starb nur wenige Wochen nach der Wiedergründung der Tschecholoswakei im Juni 1945.
== Literatur ==
* Mads Ole Balling: ''Von Reval bis Bukarest – Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1945''. Kopenhagen 1991.
* Mikuláš Zvánovec: ''Die SdP im Parlament. Eine Kollektivbiographie der Mitglieder des parlamentarischen Klubs der Sudetendeutschen und der Karpatendeutschen Partei.'' 2014.
[h4] '''Otto Krommer''' (* 15. Juli 1888 in Luhy (Horní Benešov)|Aue bei Bennisch, Österreich-Ungarn; † 17. Juni 1945) war ein tschechoslowakischer Politiker (Sudetendeutsche Partei) deutscher Nationalität. Er war von 1935 bis 1938 Abgeordneter des Tschechoslowakischen Abgeordnetenhauses.
== Leben und Werk == Er war Landwirt in Horní Benešov|Bennisch und trat dem 1918 gegründeten Bund der Landwirte (Tschechoslowakei)|Bund der Landwirte bei. 1935 wechselte er als Mitglied zur Sudetendeutschen Partei, für die er im gleichen Jahr als Abgeordneter in die Nationalversammlung der Tschechoslowakei in Prag einzog. Nach der deutschen Besetzung des Sudetenlandes erlosch sein Mandat auf Beschluss des Ständigen Ausschusses des Parlaments am 30. Oktober 1938. Er starb nur wenige Wochen nach der Wiedergründung der Tschecholoswakei im Juni 1945.
== Literatur == * Mads Ole Balling: ''Von Reval bis Bukarest – Statistisch-Biographisches Handbuch der Parlamentarier der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa 1919–1945''. Kopenhagen 1991. * Mikuláš Zvánovec: ''Die SdP im Parlament. Eine Kollektivbiographie der Mitglieder des parlamentarischen Klubs der Sudetendeutschen und der Karpatendeutschen Partei.'' 2014.