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 Westlausitzer Vorland

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Das „Westlausitzer Vorland“ (
== Geographie ==
Das Westlausitzer Vorland grenzt an folgende Gebirgszüge: im Osten an die Oberlausitzer Gefilde und im Osten an das Lausitzer Bergland.

Das Westlausitzer Vorland erstreckt sich vom Raum Dresden und dem Moritzburger Bergland im Westen bis in den Raum Sebnitz und Neustadt im Südosten und umfasst das Hügel- und Höhenrückenland um Kamenz, Pulsnitz, Bischofswerda und Großröhrsdorf. Im Nordwesten grenzt es an die Großenhainer Pflege und die Königsbrück-Ruhländer Heide, im Südosten geht es in das Lausitzer Bergland über.

Die Höhenlagen liegen zwischen ca
== Landschaft ==
Geomorphologisch ist die Region durch einen Wechsel von niedrigen Plateaus, abgerundeten Hügeln, isolierten Felskuppen und kurzen Bergrücken mit breiten Talböden und lokal eingeschnittenen schluchtartigen Abschnitten gekennzeichnet. Ein großer Teil des Gebiets ist von Lausitzer Granodiorit unterlagert; im Nordwesten kommt Syenodiorit vor, während Lössderivate, Sande und Kies große Teile des Grundgesteins bedecken und Böden und Landnutzung stark beeinflussen.

Die Haupttäler sind die der Sebnitz, Wesenitz, Pulsnitz, Große Röder und Schwarze Elster. Die Entwässerung verteilt sich auf das Elbesystem im Süden und die Röder-Elster-Systeme weiter nördlich und westlich, wobei das Mittelgebirge als Quellgebiet mit radialer Entwässerung fungiert.

Die Landnutzung ist gemischt. Wälder dominieren viele Höhenzüge, feuchtere Senken und sandige Hochebenen, während die lössbedeckten Hügel und Hochebenen intensiv bewirtschaftet werden. Das Moritzburger Gebiet zeichnet sich durch seine großen künstlichen Teichanlagen aus und die gesamte Region gilt aufgrund der engen Aneinanderreihung von Wäldern, Feldern, Tälern und Siedlungsgürteln als abwechslungsreiche Kulturlandschaft.

== Klima ==
Die klimatischen Bedingungen variieren stark je nach Höhe und Exposition. Der mittlere Jahresniederschlag steigt von etwa 600–680 mm in den nordwestlichen und elbnahen Teilen der Region auf 850–900 mm in den südöstlichen Höhenzügen, wo westliche Luftströmungen durch das Lausitzer Hügelland nach oben gedrückt werden. Die mittlere Jahrestemperatur beträgt insgesamt etwa 8,5 °C, wobei die kühlsten Bedingungen nahe der Grenze zum Lausitzer Bergland herrschen.



* [https://www.natur.sachsen.de/landschaft ... 23087.html Landschaftssteckbrief beim Sächsischen Umweltportal]

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