[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/ext/kinerity/bestanswer/event/main_listener.php on line 514: Undefined array key "poster_answers" Johannes Lüder - Deutsches Wikipedia-Forum
'''Johannes Luder''' (* 1537 in Nordhausen; – 1586) war ein evangelischer Pfarrer in Genthin und Lodersleben.
== Leben und Wirken ==
Sein Großvater war Amtsschreiber in Bad Langensalza|Langensalza und ein Bruder von Heine Luder, dem Großvater von Martin Luther. Der Vater Hans Luder (1491–1558) war Ratmann und seit etwa 1537 Bürgermeister der freien Reichsstadt Nordhausen, die Mutter war Ottilia Nosserbusch.Luther, 1883, S. 48, mit biographischen Angaben Der Bruder Matthias Luder (1520–1572) wurde Stadtschreiber in Nordhausen.
Johannes Luder bekam vom sächsischen Herzog Moritz von Sachsen die Ausnahmegenehmigung, die Landesschule Pforta zu besuchen, obwohl er nicht aus diesem Herzogtum kam. Nach dessen Tod im Juli 1553 wandte sich der Reformator Philipp Melanchthon an den Kanzler Ulrich von Mordeisen mit der Bitte, der neue Herzog August möge diese Erlaubnis bestätigen.[https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6917 Brief vom 30. Juli 1553] Melanchthon Briefwechsel (MBW), mit kurzer Inhaltsangabe, auch in Luther 1883, S. 48 beschrieben Johannes Luder wurde dann im Spetember 1553 in die Landesschule aufgenommen.
Danach studierte er evangelische Theologie und wurde zunächst Rektor in ''Collwitz'' (oder ''Cottwitz''?) in der Niederlausitz.
Ab 1561 war er Prediger in Jüterbog und ab 1564 dritter Prediger in Genthin.Max Hoffmann, ''Pförtner Stammbuch'', 1893, S. 14, mit den Orten seiner Predigerlaufbahn 1574 wurde er Pfarrer in Lodersleben bei Querfurt. 1577 unterschrieb er die protestantische ''Formula Concordiae'' als ein Vertreter aus dem Gebiet des Erzstift Magdeburg|Erzstifts Magdeburg.
Johannes Luder war mit Margarethe Mentz verheiratet.Luther, 1883, S. 49 Sue hatten mehrere Kinder, von denen Daniel Luder Vorfahre eines bedeutenden schlesisch-baltischen Zweiges der Familie wurde, der bis in die Gegenwart besteht.
== Literatur ==
* Robert Luther: ''Genealogia Lutherorum redivia''. Reval 1883. S. 48–49, mit detaillierten biographischen Angaben
* Max Hoffmann: ''Pförtner Stammbuch''. Berlin 1893. S. 14, mit kurzen biographischen Informationen
[h4] '''Johannes Luder''' (* 1537 in Nordhausen; – 1586) war ein evangelischer [url=viewtopic.php?t=12376]Pfarrer[/url] in Genthin und Lodersleben.
== Leben und Wirken == Sein Großvater war Amtsschreiber in Bad Langensalza|Langensalza und ein Bruder von Heine Luder, dem Großvater von Martin Luther. Der Vater Hans Luder (1491–1558) war Ratmann und seit etwa 1537 Bürgermeister der freien Reichsstadt Nordhausen, die Mutter war Ottilia Nosserbusch.Luther, 1883, S. 48, mit biographischen Angaben Der Bruder Matthias Luder (1520–1572) wurde Stadtschreiber in Nordhausen.
Johannes Luder bekam vom sächsischen Herzog Moritz von Sachsen die Ausnahmegenehmigung, die Landesschule Pforta zu besuchen, obwohl er nicht aus diesem Herzogtum kam. Nach dessen Tod im Juli 1553 wandte sich der Reformator Philipp Melanchthon an den Kanzler Ulrich von Mordeisen mit der Bitte, der neue Herzog August möge diese Erlaubnis bestätigen.[https://melanchthon.hadw-bw.de/regest.html?reg_nr=6917 Brief vom 30. Juli 1553] Melanchthon Briefwechsel (MBW), mit kurzer Inhaltsangabe, auch in Luther 1883, S. 48 beschrieben Johannes Luder wurde dann im Spetember 1553 in die Landesschule aufgenommen. Danach studierte er evangelische Theologie und wurde zunächst Rektor in ''Collwitz'' (oder ''Cottwitz''?) in der Niederlausitz. Ab 1561 war er Prediger in Jüterbog und ab 1564 dritter Prediger in Genthin.Max Hoffmann, ''Pförtner Stammbuch'', 1893, S. 14, mit den Orten seiner Predigerlaufbahn 1574 wurde er [url=viewtopic.php?t=12376]Pfarrer[/url] in Lodersleben bei Querfurt. 1577 unterschrieb er die protestantische ''Formula Concordiae'' als ein Vertreter aus dem Gebiet des Erzstift Magdeburg|Erzstifts Magdeburg.
Johannes Luder war mit Margarethe Mentz verheiratet.Luther, 1883, S. 49 Sue hatten mehrere Kinder, von denen Daniel Luder Vorfahre eines bedeutenden schlesisch-baltischen Zweiges der Familie wurde, der bis in die Gegenwart besteht.
== Literatur == * Robert Luther: ''Genealogia Lutherorum redivia''. Reval 1883. S. 48–49, mit detaillierten biographischen Angaben * Max Hoffmann: ''Pförtner Stammbuch''. Berlin 1893. S. 14, mit kurzen biographischen Informationen
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