'''Die European Association of Dental Implantologists (EDI)'' ist die älteste Interessenvertretung ihrer Art in Deutschland.
== Geschichte ==
Am 30. September 1989 wurde in Frankfurt am Main der „Bundesverband praktizierender Implantologiezahnärzte“ (BDIZ EDI) gegründet. 1982 wurde die Implantologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin anerkannt und ihre Leistungen 1988 erstmals in die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) aufgenommen. Seit 2002 trägt der Verband aufgrund seiner europäischen Offenheit den Namen Bundesverband Implantologie praktizierender Zahnärzte in Europa / European Association of Dental Implantologists (BDIZ EDI).
Der BDIZ setzte sich von Anfang an dafür ein, jedem Zahnarzt die Durchführung implantologischer Eingriffe in seiner Praxis zu ermöglichen und eine postgraduale, praxisorientierte Weiterbildung zur Implantatversorgung anzubieten. Rechtsstreitigkeiten über die Auslegung neuer Honorarpositionen zwischen Zahnärzten und privaten Krankenversicherungen erforderten eine fundierte Rechtsberatung, die seit langem durch Rechtsanwalt Thomas Ratajczak erfolgt Der BDIZ EDI verleiht seine Ehrenmedaille an herausragende Persönlichkeiten.
== Interessenvertretung ==
Der Bundesverband Implantologie praktizierender Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI) bietet ein breites Spektrum an Wissen, Unterstützung und Dienstleistungen für alle Zahnarztpraxen mit Schwerpunkt auf.
* postgraduale, praxisorientierte Ausbildung in Implantatchirurgie und Implantatprothetik
* Abrechnung zahnärztlicher Leistungen mit allen rechtlichen Aspekten der Behandlung und Vergütung
* Verbesserung der Behandlungsqualität mit Fokus auf die Weiterentwicklung der Implantatversorgung (wissenschaftlich und patientenzentriert)
== Assoziierte Partnerverbände oder Interessengruppen ==
* Association of Dental Implantology UK (ADI UK)
* Ogolnopolskie Stowarzyszenie Implantolgii Stomatologicznej (OSIS EDI)
* Sociedad Española de Implantes (SEI)
* Sociedade Portuguesa de Cirurgia Oral (SPCO)
* Udruzenje Stomatologa Implantologiga Srbije - EDI (USSI EDI)
* BIN EDI Niederlande
* EDI von Mazedonien (EDIOFMAC)
* EDI Indien
== Aufgaben des BDIZ EDI ==
file:EuCC2020.jpg|alt=EUCC 2020 unter Federführung des BDIZ EDI |thumb|Mitglieder der European Consensus Conference (EUCC) 2020 (unter der Leitung von BDIZ EDI)https://bdizedi.org/wp-content/uploads/ ... 01_low.pdf
* Weiterentwicklung der Behandlungsqualität und -materialien durch jährlich veröffentlichte Praxisleitfäden zu aktuellen Themen der Implantatbehandlung, z.B. im Rahmen der Europäischen Konsenskonferenz: Leitlinien und Qualitätsprüfungen durch das Q&R-Komitee
file:Guideline 2025.jpg|thumb|alt=20. Europäische Konsenskonferenz (EuCC) 2025|20. Europäische Konsenskonferenz (EuCC) 2025
* Praxisnahe postgraduale Ausbildung auf der Grundlage wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse
* Grundausbildung neuer Fachkräfte in der oralen Implantologie durch jährliche Lehrpläne
* Koordination und Weiterentwicklung der Implantatbehandlung in Zusammenarbeit mit der Konsenskonferenz Implantologie
* Unterstützung bei der privaten zahnärztlichen Abrechnung und rechtlichen Angelegenheiten, einschließlich rechtlicher Schritte
*Schulung von Implantologie-Gutachtern im Auftrag der Konsenskonferenz Implantologie
* Verbesserung der Implantatversorgung gemeinsam mit assoziierten Partnerverbänden auf europäischer und internationaler Ebene
* Einfluss auf die Zahnärztegesetze auf deutscher und europäischer Ebene
* Unterstützung für Patienten bei der Suche nach einem Implantologen
Der BDIZ EDI veröffentlicht vierteljährlich den BDIZ EDI konkret auf Deutsch, das Journal for Implantology Practice und das englischsprachige EDI Journal.
== Struktur des gemeinnützigen Vereins ==
Präsident ist Christian Berger, Vizepräsident Joachim E. Zöller legt den Schwerpunkt auf die wissenschaftliche Weiterbildung. Die Amtszeit beträgt vier Jahre.
Zum 31. Dezember 2024 belief sich die Gesamtmitgliederzahl auf 7.093, davon 3.162 aus dem Ausland; Etwa die Hälfte der deutschen Mitglieder praktizierte in ihren eigenen Kliniken.
== Vorsitzende/Präsidenten ==
Präsident ist Christian Berger, Vizepräsident Joachim E. Zöller legt den Schwerpunkt auf die wissenschaftliche Weiterbildung. Die Amtszeit beträgt vier Jahre.
Zum 31. Dezember 2024 belief sich die Gesamtmitgliederzahl auf 7.093, davon 3.162 aus dem Ausland; Etwa die Hälfte der deutschen Mitglieder praktizierte in ihren eigenen Kliniken.
== Vorsitzende/Präsidenten ==
* 1989–1993: Egon Brinkmann
* 1993–2000: Hans-Jürgen Hartmann
* 2000–2005: Helmut B. Engels
* seit 2005: Christian Berger
== Literatur und Quellen ==
* Helmut B. Engels: Handbuch zum BDIZ/EDI-Implantatregister. BDIZ EDI, basic.dent-Verlag, 4. Auflage, 2003.
* Thomas Ratajczak: Abrechnungshandbuch Implantologie. BDIZ EDI, Quintessenz-Verlag, 2. Auflage, 2004.
* Thomas Ratajczak: Expertenhandbuch Implantologie. BDIZ EDI, basic.dent Publishing, 2005, ISBN 3-00-015997-5.
* Christian Berger, Thomas Ratajczak, Joachim E. Zöller: „Das AbI – Abrechnungshandbuch für die Implantologie. Sonderausgabe.'' Hrsg.: BDIZ EDI, Quintessenz Publishing, 2. Auflage, 2009, ISBN 978-3-86867-007-3.
* Christian Berger, Thomas Ratajczak, Joachim E. Zöller: „Abrechnungshandbuch für Implantologie – Der neue Kommentar.“ Hrsg.: BDIZ EDI, Quintessenz Verlag, 2. Auflage, 2010, ISBN 978-3-938947-22-7.
* Christian Berger, Thomas Ratajczak: „GOZ Compendium 2012.“ Teamwork Media, 2012, ISBN 3-932599-31-4.
[h4] '''Die European Association of Dental Implantologists (EDI)'' ist die älteste Interessenvertretung ihrer Art in Deutschland. == Geschichte == Am 30. September 1989 wurde in Frankfurt am Main der „Bundesverband praktizierender Implantologiezahnärzte“ (BDIZ EDI) gegründet. 1982 wurde die Implantologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin anerkannt und ihre Leistungen 1988 erstmals in die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) aufgenommen. Seit 2002 trägt der Verband aufgrund seiner europäischen Offenheit den Namen Bundesverband Implantologie praktizierender Zahnärzte in Europa / European Association of Dental Implantologists (BDIZ EDI).
Der BDIZ setzte sich von Anfang an dafür ein, jedem Zahnarzt die Durchführung implantologischer Eingriffe in seiner Praxis zu ermöglichen und eine postgraduale, praxisorientierte Weiterbildung zur Implantatversorgung anzubieten. Rechtsstreitigkeiten über die Auslegung neuer Honorarpositionen zwischen Zahnärzten und privaten Krankenversicherungen erforderten eine fundierte Rechtsberatung, die seit langem durch Rechtsanwalt Thomas Ratajczak erfolgt Der BDIZ EDI verleiht seine Ehrenmedaille an herausragende Persönlichkeiten.
== Interessenvertretung == Der Bundesverband Implantologie praktizierender Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI) bietet ein breites Spektrum an Wissen, [url=viewtopic.php?t=14022]Unterstützung[/url] und Dienstleistungen für alle Zahnarztpraxen mit Schwerpunkt auf. * postgraduale, praxisorientierte Ausbildung in Implantatchirurgie und Implantatprothetik * Abrechnung zahnärztlicher Leistungen mit allen rechtlichen Aspekten der Behandlung und Vergütung * Verbesserung der Behandlungsqualität mit Fokus auf die Weiterentwicklung der Implantatversorgung (wissenschaftlich und patientenzentriert)
== Assoziierte Partnerverbände oder Interessengruppen ==
* Association of Dental Implantology UK (ADI UK) * Ogolnopolskie Stowarzyszenie Implantolgii Stomatologicznej (OSIS EDI) * Sociedad Española de Implantes (SEI) * Sociedade Portuguesa de Cirurgia Oral (SPCO) * Udruzenje Stomatologa Implantologiga Srbije - EDI (USSI EDI) * BIN EDI Niederlande * EDI von Mazedonien (EDIOFMAC) * EDI Indien
== Aufgaben des BDIZ EDI == file:EuCC2020.jpg|alt=EUCC 2020 unter Federführung des BDIZ EDI |thumb|Mitglieder der European Consensus Conference (EUCC) 2020 (unter der Leitung von BDIZ EDI)https://bdizedi.org/wp-content/uploads/konkret/pdf/BDIZ-EDI_konkret_2020_01_low.pdf * Weiterentwicklung der Behandlungsqualität und -materialien durch jährlich veröffentlichte Praxisleitfäden zu aktuellen Themen der Implantatbehandlung, z.B. im Rahmen der Europäischen Konsenskonferenz: Leitlinien und Qualitätsprüfungen durch das Q&R-Komitee file:Guideline 2025.jpg|thumb|alt=20. Europäische Konsenskonferenz (EuCC) 2025|20. Europäische Konsenskonferenz (EuCC) 2025 * Praxisnahe postgraduale Ausbildung auf der Grundlage wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse * Grundausbildung neuer Fachkräfte in der oralen Implantologie durch jährliche Lehrpläne * Koordination und Weiterentwicklung der Implantatbehandlung in Zusammenarbeit mit der Konsenskonferenz Implantologie * [url=viewtopic.php?t=14022]Unterstützung[/url] bei der privaten zahnärztlichen Abrechnung und rechtlichen Angelegenheiten, einschließlich rechtlicher Schritte *Schulung von Implantologie-Gutachtern im Auftrag der Konsenskonferenz Implantologie * Verbesserung der Implantatversorgung gemeinsam mit assoziierten Partnerverbänden auf europäischer und internationaler Ebene * Einfluss auf die Zahnärztegesetze auf deutscher und europäischer Ebene * [url=viewtopic.php?t=14022]Unterstützung[/url] für Patienten bei der Suche nach einem Implantologen
Der BDIZ EDI veröffentlicht vierteljährlich den BDIZ EDI konkret auf Deutsch, das Journal for Implantology Practice und das englischsprachige EDI Journal. == Struktur des gemeinnützigen Vereins == Präsident ist Christian Berger, Vizepräsident Joachim E. Zöller legt den Schwerpunkt auf die wissenschaftliche Weiterbildung. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Zum 31. Dezember 2024 belief sich die Gesamtmitgliederzahl auf 7.093, davon 3.162 aus dem Ausland; Etwa die Hälfte der deutschen Mitglieder praktizierte in ihren eigenen Kliniken.
== Vorsitzende/Präsidenten == Präsident ist Christian Berger, Vizepräsident Joachim E. Zöller legt den Schwerpunkt auf die wissenschaftliche Weiterbildung. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Zum 31. Dezember 2024 belief sich die Gesamtmitgliederzahl auf 7.093, davon 3.162 aus dem Ausland; Etwa die Hälfte der deutschen Mitglieder praktizierte in ihren eigenen Kliniken.
== Vorsitzende/Präsidenten == * 1989–1993: Egon Brinkmann * 1993–2000: Hans-Jürgen Hartmann * 2000–2005: Helmut B. Engels * seit 2005: Christian Berger
== Literatur und Quellen == * Helmut B. Engels: Handbuch zum BDIZ/EDI-Implantatregister. BDIZ EDI, basic.dent-Verlag, 4. Auflage, 2003. * Thomas Ratajczak: Abrechnungshandbuch Implantologie. BDIZ EDI, Quintessenz-Verlag, 2. Auflage, 2004. * Thomas Ratajczak: Expertenhandbuch Implantologie. BDIZ EDI, basic.dent Publishing, 2005, ISBN 3-00-015997-5. * Christian Berger, Thomas Ratajczak, Joachim E. Zöller: „Das AbI – Abrechnungshandbuch für die Implantologie. Sonderausgabe.'' Hrsg.: BDIZ EDI, Quintessenz Publishing, 2. Auflage, 2009, ISBN 978-3-86867-007-3. * Christian Berger, Thomas Ratajczak, Joachim E. Zöller: „Abrechnungshandbuch für Implantologie – Der neue Kommentar.“ Hrsg.: BDIZ EDI, Quintessenz Verlag, 2. Auflage, 2010, ISBN 978-3-938947-22-7. * Christian Berger, Thomas Ratajczak: „GOZ Compendium 2012.“ Teamwork Media, 2012, ISBN 3-932599-31-4.
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