[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/ext/kinerity/bestanswer/event/main_listener.php on line 514: Undefined array key "poster_answers" Kraftwerk bei der Lochbrücke - Deutsches Wikipedia-Forum
Das '''Kraftwerk bei der Lochbrücke''' (auch ''Kraftwerk'' «im Loch») in Lauterbrunnen im Schweizer Kanton Bern wurde 1897 errichtet. Es war ein Laufwasserkraftwerk zur Erzeugung von Bahnstrom mit einer Installierte Leistung|installierten Leistung von ca. 1910 Liste von Größenordnungen der Leistung#Kilowatt|Kilowatt (kW) und steht als Kulturgut unter Denkmalschutz.
== Geschichte ==
Das Kraftwerk wurde 1897 von der Jungfraubahn|Jungfraubahn-Gesellschaft als Bauherrin erbaut und im November 1898 in Betrieb genommen.Eidgenössisches Amt für Wasserwirtschaft (Hrsg.): ''Statistik der Wasserkraftanlagen in der Schweiz abgeschlossen auf 1. Januar 1947.'' Bern 1947. S. 46–47. Ein Umbau erfolgte 1923. Ein separater Erweiterungsbau an der Nordseite stammt wohl aus den 1950er-Jahren. Nach einem Bergsturz|Felssturz auf die Pipeline|Druckleitung und «wegen ungenügender Wirtschaftlichkeit» wurde das Kraftwerk 1974 stillgelegt.plattformj.ch: [https://mobile.plattformj.ch/artikel/89472/ ''Energie aus der Weissen Lütschine. Wiederinstandstellung eines Kleinwasserkraftwerks in Lauterbrunnen geplant.''] (27. November 2008, abgerufen am 11. März 2024) Das Gebäude wurde 2003 rechtskräftig in das Bauinventar der Denkmalpflege des Kantons als «schützenswert» aufgenommen.
Die Jungfraubahn Holding|Jungfraubahnen schlossen im April 2008 einen «Kaufrechts- und Planungsrechtsvertrag» über die stillgelegte Anlage ab. Ein Betreiber von Kleinwasserkraftwerken plante die Erneuerung und Wiederinbetriebnahme, die bis 2023 nicht erfolgte.Siehe Website des potentiellen Betreibers (Stand: 11. März 2024). Dem Potential von nahezu zwölf Millionen Wattstunde|Kilowattstunden Jahresproduktion standen besondere Erfordernisse für die Fischwanderung und verschiedene Ökologie|ökologische Ausgleichsmassnahmen in der noch unverbauten Weisse Lütschine (Lütschine)|Weissen Lütschine gegenüber.
== Lage und Beschreibung ==
Das Bauwerk steht am Ostufer der Weissen Lütschine südlich der «Lochbrücke». Am Westufer des Flusses verläuft die Berner-Oberland-Bahn|Bahnstrecke Zweilütschinen–Lauterbrunnen der Berner Oberland-Bahnen (BOB).
Das Elektrizitätswerk beinhaltet einen Wohnteil im Süden. Der ursprünglich Klassizismus#Spätklassizismus|spätklassizistische Baukörper erfuhr (1923 ?) einen qualitätvollen Heimatstilausbau. Das Gebäude ist ein massiver Putzbau, der ein Satteldach mit Querfirst trägt. Der wasserseitig stark vorkragende Quertrakt steht mittig vor dem Achse (Architektur)|fünfachsigen Kraftwerksteil mit grossen Fenstern mit Bogen (Architektur)#Stichbogen|Stichbogen. Die Hangseite wird mittig von einem quadratischen Treppenhausturm mit Lünette (Bildende Kunst)|Lunettenfenstern dominiert. Er trägt einen pyramidenförmigen, geschweiften Helm (Architektur)|Helm. Eingeschossige Anbauten flankieren den Quertrakt. Zum vollständigen «Bild der Dachlandschaft» gehören sechs Dachgaube|Lukarnen auf der Wasserseite.
Der Wohnteil in Ständerbauweise|Holzbauweise erhebt sich über einem massiven Sockelgeschoss. Er hat eine Chaletartige Südfassade mit drei Achsen und einen umlaufenden Balkon. Kopfband|Büge, Friese, Traufbohle|Traufbretter, Brüstung|Balkonbrüstungen und Pfosten sind im Stil regionaler Bauernhäuser reich verziert.
Die vier Francis-Turbinen hatten 1946 eine Leistung von 1912 Kilowatt (kW; 2600 Pferdestärke|PS entsprechend), zwei mit jeweils 588 kW und zwei mit jeweils 368 kW. Betreiber war die «Wengernalpbahn|Wengernalp- und Jungfraubahn».
== Siehe auch ==
* Liste der Kulturgüter in Lauterbrunnen
[h4] Das '''Kraftwerk bei der Lochbrücke''' (auch ''Kraftwerk'' «im Loch») in Lauterbrunnen im Schweizer Kanton Bern wurde 1897 errichtet. Es war ein Laufwasserkraftwerk zur Erzeugung von Bahnstrom mit einer Installierte Leistung|installierten Leistung von ca. 1910 Liste von Größenordnungen der Leistung#Kilowatt|Kilowatt (kW) und steht als Kulturgut unter Denkmalschutz. == Geschichte == Das Kraftwerk wurde 1897 von der Jungfraubahn|Jungfraubahn-Gesellschaft als Bauherrin erbaut und im November 1898 in Betrieb genommen.Eidgenössisches Amt für Wasserwirtschaft (Hrsg.): ''Statistik der Wasserkraftanlagen in der Schweiz abgeschlossen auf 1. Januar 1947.'' Bern 1947. S. 46–47. Ein Umbau erfolgte 1923. Ein separater Erweiterungsbau an der Nordseite stammt wohl aus den 1950er-Jahren. Nach einem Bergsturz|Felssturz auf die Pipeline|Druckleitung und «wegen ungenügender Wirtschaftlichkeit» wurde das Kraftwerk 1974 stillgelegt.plattformj.ch: [https://mobile.plattformj.ch/artikel/89472/ ''Energie aus der Weissen Lütschine. Wiederinstandstellung eines Kleinwasserkraftwerks in Lauterbrunnen geplant.''] (27. November 2008, abgerufen am 11. März 2024) Das Gebäude wurde 2003 rechtskräftig in das Bauinventar der Denkmalpflege des Kantons als «schützenswert» aufgenommen.
Die Jungfraubahn Holding|Jungfraubahnen schlossen im April 2008 einen «Kaufrechts- und Planungsrechtsvertrag» über die stillgelegte Anlage ab. Ein Betreiber von Kleinwasserkraftwerken plante die Erneuerung und Wiederinbetriebnahme, die bis 2023 nicht erfolgte.Siehe Website des potentiellen Betreibers (Stand: 11. März 2024). Dem Potential von nahezu zwölf Millionen Wattstunde|Kilowattstunden Jahresproduktion standen besondere Erfordernisse für die Fischwanderung und verschiedene Ökologie|ökologische Ausgleichsmassnahmen in der noch unverbauten Weisse Lütschine (Lütschine)|Weissen Lütschine gegenüber.
== Lage und Beschreibung == Das Bauwerk steht am Ostufer der Weissen Lütschine südlich der «Lochbrücke». Am Westufer des Flusses verläuft die Berner-Oberland-Bahn|Bahnstrecke Zweilütschinen–Lauterbrunnen der Berner Oberland-Bahnen (BOB).
Das Elektrizitätswerk beinhaltet einen Wohnteil im Süden. Der ursprünglich Klassizismus#Spätklassizismus|spätklassizistische Baukörper erfuhr (1923 ?) einen qualitätvollen Heimatstilausbau. Das Gebäude ist ein massiver Putzbau, der ein Satteldach mit Querfirst trägt. Der wasserseitig stark vorkragende Quertrakt steht mittig vor dem Achse (Architektur)|fünfachsigen Kraftwerksteil mit grossen Fenstern mit Bogen (Architektur)#Stichbogen|Stichbogen. Die Hangseite wird mittig von einem quadratischen Treppenhausturm mit Lünette (Bildende Kunst)|Lunettenfenstern dominiert. Er trägt einen pyramidenförmigen, geschweiften Helm (Architektur)|Helm. Eingeschossige Anbauten flankieren den Quertrakt. Zum vollständigen «Bild der Dachlandschaft» gehören sechs Dachgaube|Lukarnen auf der Wasserseite.
Der Wohnteil in Ständerbauweise|Holzbauweise erhebt sich über einem massiven Sockelgeschoss. Er hat eine Chaletartige Südfassade mit drei Achsen und einen umlaufenden Balkon. Kopfband|Büge, Friese, Traufbohle|Traufbretter, Brüstung|Balkonbrüstungen und Pfosten sind im Stil regionaler Bauernhäuser reich verziert.
Die vier Francis-Turbinen hatten 1946 eine Leistung von 1912 Kilowatt (kW; 2600 Pferdestärke|PS entsprechend), zwei mit jeweils 588 kW und zwei mit jeweils 368 kW. Betreiber war die «Wengernalpbahn|Wengernalp- und Jungfraubahn».
== Siehe auch == * Liste der Kulturgüter in Lauterbrunnen
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