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 Die Geisteswissenschaften der Ernährung

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„The Humanities of Diet: Some Reasonings and Rhymings“ ist ein Buch des britischen Schriftstellers und Sozialreformers Henry S. Salt aus dem Jahr 1914. Es wurde in Manchester von der Vegetarian Society herausgegeben und vereint kurze Essays, Dialoge und Gedichte zur Unterstützung von ethischem Vegetarismus und Tierrechten. Das Buch stützte sich auf Salts frühere Schriften zu diesem Thema, darunter einen gleichnamigen Artikel in „The Fortnightly Review“ (1896) und eine 22-seitige Broschüre, die 1897 von William Reeves veröffentlicht wurde, und fügte weiteres Material hinzu.

Der Ausdruck „Logik der Speisekammer“, der später in tierethischen Debatten verwendet wurde, um eine Version des Ersetzbarkeitsarguments zu beschreiben, geht auf Salts Diskussion der Idee in „The Humanities of Diet“ zurück.

== Hintergrund und Veröffentlichung ==

Henry S. Salt (1851–1939) wurde in Nainital (Naini Tal) in Indien geboren und studierte am Eton College und am King's College in Cambridge. Zwischen 1875 und 1884 unterrichtete er Klassiker in Eton, ließ sich dann in Tilford in Surrey nieder, wo er einen vegetarischen Lebensstil annahm und sich dem Schreiben über Humanität und soziale Reformen widmete.
In den späten 1880er und 1890er Jahren veröffentlichte Salt eine Reihe von Broschüren und Büchern über Vegetarismus und Tierrechte, darunter „Fleisch oder Frucht?“ „An Essay on Food Reform“ (1888) und „Tierrechte im Zusammenhang mit sozialem Fortschritt“ (1892). Seine späteren Schriften befassten sich neben einem breiteren Spektrum literarischer und politischer Themen auch mit körperlicher Züchtigung.

Salt veröffentlichte „The Humanities of Diet“ erstmals im September 1896 als Artikel in „The Fortnightly Review“.
== Inhalt ==
Das Buch vereint kurze Essays, Dialoge und Gedichte. Zu seinen wiederkehrenden Themen gehören der Widerstand gegen das Schlachten und den Fleischkonsum, die Kritik an der gesellschaftlichen Gleichgültigkeit gegenüber dem Leiden der Tiere und die Satire auf gängige Rechtfertigungen für das Töten von Tieren zu Nahrungszwecken.
In mehreren Stücken werden Argumente für eine humane Ernährung direkt dargelegt (zum Beispiel „The Humanities of Diet“, „Grace Before Meat“, „Logic of the Larder“ und „The Moralist at the Shambles“), während andere Parodien, Dialoge oder Charakterskizzen verwenden, um ähnliche Argumente zu verdeutlichen (darunter „A Chat with Professor Grillman“, „Paterfamilias at the Breakfast Table“ und „Mr. Facing-Both-Ways“). Der Band enthält außerdem Gedichte und dramatische Vignetten, die sich auf bestimmte Tiere und Schlachtszenen konzentrieren („Eine Kuh trauert um ihr Kalb“, „Der sterbende Ochse“ und „Stimmen der Stimmlosen“) sowie saisonale oder aktuelle Stücke wie „Die Freuden von Weihnachten“ und die Skizzen zum Thema Weihnachten.

== Rezeption ==
Als er das Buch im Februar 1914 rezensierte, lobte „The Vegetarian Messenger and Health Review“ es als einen Beitrag zur vegetarischen Literatur und zitierte Salts Beschreibung des Widerstands gegen Fleischessen als Protest gegen eine Praxis, die er als „Relikt der Wildheit“ bezeichnete. In der Rezension wurde auch die physische Produktion des Buches kommentiert und beschrieben, dass es gut gedruckt und in grünem Stoff gebunden sei, um zu früheren Ausgaben von Salts Werken der Vegetarian Society zu passen.
== Legacy ==
In der Tierethik wird mit dem Argument der Ersetzbarkeit argumentiert, dass Nutztiere von der Zucht zu Nahrungszwecken profitieren, da die Nachfrage nach Fleisch der Grund für ihre Entstehung ist. Aus dieser Sicht ist es für sie besser zu existieren, wenn sie gut behandelt werden, als nicht, und der Ersatz tierischer Produkte durch Alternativen kann so dargestellt werden, als würde ihnen ein lebenswertes Leben vorenthalten. Salt wird die Einführung des Begriffs „Logik der Speisekammer“ für diese Position in „The Humanities of Diet“ zugeschrieben.

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1914 Sachbücher
Bücher von Henry Stephens Salt
Bücher über Tierrechte
Bücher über Vegetarismus
Englische Sachbücher
Vegetarismus im Vereinigten Königreich

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