[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/ext/kinerity/bestanswer/event/main_listener.php on line 514: Undefined array key "poster_answers" Geographisch-Ethnologische Gesellschaft Basel - Deutsches Wikipedia-Forum
Die '''Geographisch-Ethnologische Gesellschaft Basel''' (GEG) ist ein 1923 in Basel gegründeter eingetragener Verein der „Themen aus der Geographie, der Ethnologie und verwandten Gebieten durch Vorträge, Reisen und Publikationen in den Fokus der interessierten Öffentlichkeit“[https://www.gegbasel.ch/ziele-des-vereins ''Ziele des Vereins'' auf der Website der GEG.] rückt.
== Geschichte ==
Der Verein wurde am 17. Dezember 1923 auf Initiative der Professoren Hugo Hassinger (Lehrstuhl Geographie Universität Basel) und Felix Speiser (Lehrstuhl Ethnologie Universität Basel) in der Aula des damaligen Ethnologisches Museum|VölkerkundemuseumsHeute Museum der Kulturen Basel. in Basel gegründet. Bis dahin wurden die Themenbereiche Geografie und Ethnologie teilweise durch die Naturforschende Gesellschaft in Basel mit abgedeckt, was aber in Fachkreisen zunehmend als unbefriedigend wahrgenommen wurde. Erster Präsident der GEG wurde Fritz Sarasin.
Zu den Aktivitäten gehörten von Beginn an Vorträge und Exkursionen. Von 1924 bis 1957 gab die GEG die ''Mitteilungen'' der Geographisch-Ethnologische Gesellschaft 1949 beteiligte sich die GEG an der Herausgabe der Zeitschrift ''Geographica Helvetica''Geographica Helvetica : schweizerische Zeitschrift für Geographie / Verband Geographie Schweiz u. Geographisch-Ethnographische Gesellschaft Zürich 1959 wurden die Mitteilungen und das Korrespondenzblatt eingestellt und durch die wissenschaftliche Zeitschrift ''Regio Basiliensis'' ersetzt, die zunächst mit dem Untertitel
''Hefte für jurassische und oberrheinische Landeskunde'' erschien und damit die trinationale Orientierung deutlich machte. In den 60er-Jahren begann man mit der Förderung der Herausgabe der Buchreihen ''Basler Beiträge zur Geographie'' (1960–heute), Basler Beiträge zur Ethnologie (1964–2001) und ''Basler Beiträge zur Physiogeographie'' (1979–2014).[https://eth.swisscovery.slsp.ch/discove ... 6&offset=0 ''Basler Beiträge zur Physiogeographie Physiogeographica'' auf eth.swisscovery.slsp.ch]
Von 1975 bis 1990 kamen zudem 16 Hefte Geographische Exkursionsführer heraus.
Im Jubiläumsjahr 2023 beschloss die GEG ab 2024 einen ''GEG-Maturapreis: Prämierung geographischer Abschlussarbeiten Mittelschulen BS/BL'' zu verleihen, womit Schüler für das Fach Geographie zu motiviert werden sollen.[https://www.gegbasel.ch/maturapreis Maturapreis auf der Website der GEG.] Zudem sollen die GEG und ihre Themen der jungen Generation nahegebracht werden um auch neue Mitglieder zu werben.
Das Interesse an den Themen der GEG spiegelte sich in der Entwicklung der Mitgliederzahlen, die zunächst sprunghaft anstiegen, aber in der Kriegs- und Nachkriegszeit wieder deutlich rückläufig waren. In den 60er und 70er-Jahren gab es wieder starke Zugänge und 1978 hatte man mit über 600 Mitgliedern den Höhepunkt erreicht.Siehe Opferkuch S. 213 Bis 1983 konnte die Mitgliederzahl etwa gehalten werden. Seither sind die Zahlen wieder rückläufig und Ende 2022 waren noch 223 Mitglieder registriert.
== Aktivitäten ==
Die GEG veranstaltet Vorträge und Exkursionen und gibt Publikationen heraus oder unterstützt die Publikation von Dissertationen durch Druckkostenzuschüsse.
Der Verein ist Mitglied im ''Verband Geographie Schweiz (ASG)'',[https://swissgeography.ch/de Website des ASG] dem Dachverband der geografischen Institute und Gesellschaften der Schweiz.
=== Publikationen ===
Seit 1959 gibt der Verein die wissenschaftliche Zeitschrift ''Regio Basiliensis : Basler Zeitschrift für Geographie''
Die GEG unterstützt die Herausgabe der Buchreihe ''Basler Beiträge zur Geographie'',[https://schwabe.ch/produkttypen/reihen/ ... eographie/ ''Basler Beiträge zur Geographie'' auf der Website des Schwabe Verlags.] die im Basler Schwabe Verlag erscheint.
Zusätzlich erscheint dreimal jährlich das Mitgliederinformationsheft ''GEG-Info : Mitteilungsblatt der Geographisch-Ethnologischen Gesellschaft Basel''.
== Siehe auch ==
* Geographie der Schweiz#Geographische Forschung in der Schweiz
* Der Verein Regio Basiliensis hat nur den Namen der Zeitschrift der GEG mit dieser gemeinsam.
== Literatur ==
* Dieter M. Opferkuch: ''75 Jahre Geographisch-Ethnologische Gesellschaft Basel.'' In: Regio Basiliensis : Basler Zeitschrift für Geographie, Band 39 (1998), Heft 3, S. 211–220 [https://www.e-periodica.ch/digbib/view? ... 9%3A%3A230 e-periodica.ch]
* Hans-Rudolf Egli: ''Geografische Gesellschaften.'' In: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS).
* [https://www.gegbasel.ch/start Website der GEG]
* [https://www.gegbasel.ch/regio-basiliensis-verzeichnisse Inhaltsverzeichnisse der Zeitschrift Regio Basilensis 2007–2022 auf der Website der GEG
Die '''Geographisch-Ethnologische Gesellschaft Basel''' (GEG) ist ein 1923 in Basel gegründeter eingetragener Verein der „Themen aus der Geographie, der Ethnologie und verwandten Gebieten durch Vorträge, Reisen und Publikationen in den Fokus der interessierten Öffentlichkeit“[https://www.gegbasel.ch/ziele-des-vereins ''Ziele des Vereins'' auf der Website der GEG.] rückt.
== Geschichte == Der Verein wurde am 17. Dezember 1923 auf Initiative der Professoren Hugo Hassinger (Lehrstuhl Geographie Universität Basel) und Felix Speiser (Lehrstuhl Ethnologie Universität Basel) in der Aula des damaligen Ethnologisches Museum|VölkerkundemuseumsHeute Museum der Kulturen Basel. in Basel gegründet. Bis dahin wurden die Themenbereiche Geografie und Ethnologie teilweise durch die Naturforschende Gesellschaft in Basel mit abgedeckt, was aber in Fachkreisen zunehmend als unbefriedigend wahrgenommen wurde. Erster Präsident der GEG wurde Fritz Sarasin. Zu den Aktivitäten gehörten von Beginn an Vorträge und Exkursionen. Von 1924 bis 1957 gab die GEG die ''Mitteilungen'' der Geographisch-Ethnologische Gesellschaft 1949 beteiligte sich die GEG an der Herausgabe der Zeitschrift ''Geographica Helvetica''Geographica Helvetica : schweizerische Zeitschrift für Geographie / Verband Geographie Schweiz u. Geographisch-Ethnographische Gesellschaft Zürich 1959 wurden die Mitteilungen und das Korrespondenzblatt eingestellt und durch die wissenschaftliche Zeitschrift ''Regio Basiliensis'' ersetzt, die zunächst mit dem Untertitel ''Hefte für jurassische und oberrheinische Landeskunde'' erschien und damit die trinationale Orientierung deutlich machte. In den 60er-Jahren begann man mit der Förderung der Herausgabe der Buchreihen ''Basler Beiträge zur Geographie'' (1960–heute), Basler Beiträge zur Ethnologie (1964–2001) und ''Basler Beiträge zur Physiogeographie'' (1979–2014).[https://eth.swisscovery.slsp.ch/discovery/fulldisplay?docid=alma990000063060205503&context=L&vid=41SLSP_ETH:ETH&lang=de&search_scope=DiscoveryNetwork&adaptor=Local%20Search%20Engine&tab=discovery_network&query=any,contains,990000063060205503&sortby=date_d&facet=frbrgroupid,include,9074084227586945976&offset=0 ''Basler Beiträge zur Physiogeographie Physiogeographica'' auf eth.swisscovery.slsp.ch] Von 1975 bis 1990 kamen zudem 16 Hefte Geographische Exkursionsführer heraus.
Im Jubiläumsjahr 2023 beschloss die GEG ab 2024 einen ''GEG-Maturapreis: Prämierung geographischer Abschlussarbeiten Mittelschulen BS/BL'' zu verleihen, womit Schüler für das Fach Geographie zu motiviert werden sollen.[https://www.gegbasel.ch/maturapreis Maturapreis auf der Website der GEG.] Zudem sollen die GEG und ihre Themen der jungen Generation nahegebracht werden um auch neue Mitglieder zu werben.
Das Interesse an den Themen der GEG spiegelte sich in der Entwicklung der Mitgliederzahlen, die zunächst sprunghaft anstiegen, aber in der Kriegs- und Nachkriegszeit wieder deutlich rückläufig waren. In den 60er und 70er-Jahren gab es wieder starke Zugänge und 1978 hatte man mit über 600 Mitgliedern den Höhepunkt erreicht.Siehe Opferkuch S. 213 Bis 1983 konnte die Mitgliederzahl etwa gehalten werden. Seither sind [url=viewtopic.php?t=14098]die Zahlen[/url] wieder rückläufig und Ende 2022 waren noch 223 Mitglieder registriert.
== Aktivitäten == Die GEG veranstaltet Vorträge und Exkursionen und gibt Publikationen heraus oder unterstützt die Publikation von Dissertationen durch Druckkostenzuschüsse. Der Verein ist Mitglied im ''Verband Geographie Schweiz (ASG)'',[https://swissgeography.ch/de Website des ASG] dem Dachverband der geografischen Institute und Gesellschaften der Schweiz.
=== Publikationen === Seit 1959 gibt der Verein die wissenschaftliche Zeitschrift ''Regio Basiliensis : Basler Zeitschrift für Geographie'' Die GEG unterstützt die Herausgabe der Buchreihe ''Basler Beiträge zur Geographie'',[https://schwabe.ch/produkttypen/reihen/basler-beitraege-zur-geographie/ ''Basler Beiträge zur Geographie'' auf der Website des Schwabe Verlags.] die im Basler Schwabe Verlag erscheint.
Zusätzlich erscheint dreimal jährlich das Mitgliederinformationsheft ''GEG-Info : Mitteilungsblatt der Geographisch-Ethnologischen Gesellschaft Basel''.
== Siehe auch == * Geographie der Schweiz#Geographische Forschung in der Schweiz * Der Verein Regio Basiliensis hat nur den Namen der Zeitschrift der GEG mit dieser gemeinsam.
== Literatur == * Dieter M. Opferkuch: ''75 Jahre Geographisch-Ethnologische Gesellschaft Basel.'' In: Regio Basiliensis : Basler Zeitschrift für Geographie, Band 39 (1998), Heft 3, S. 211–220 [https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=rbs-003%3A1998%3A39%3A%3A230 e-periodica.ch] * Hans-Rudolf Egli: ''Geografische Gesellschaften.'' In: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). * [https://www.gegbasel.ch/start Website der GEG] * [https://www.gegbasel.ch/regio-basiliensis-verzeichnisse Inhaltsverzeichnisse der Zeitschrift Regio Basilensis 2007–2022 auf der Website der GEG
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