7 kDa DNA-bindendes Protein ⇐ Artikelentwürfe
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Die „7 kDa DNA-bindenden Proteine“ sind eine Familie von DNA-bindenden Proteinen aus Sulfolobales archaea. Diese Proteine binden DNA weitgehend sequenzunabhängig, wobei sie G/C-reiche Regionen und Affinitäten bevorzugen, die sich voneinander unterscheiden. Sie dienen der Genomverpackung analog zu Histonen. Sie sind beständig gegen hohe Temperaturen sowie niedrigen und hohen pH-Wert.
== Biologie ==
Die 7kDa-Proteine kommen allgemein in „Sulfolobus“ vor, wo zwei Kopien (Sul7d, Sul7e) als separate Gene vorhanden sind. Die Proteine werden meist nach der Art benannt, z.B. ''Sso7d'' für das 7d von ''S. solfataricus“ und „Sac7e“ für das 7e von „S. „Acidocaldarius“. Sul7a und Sul7b sind verkürzte Versionen von 7d. „Sso7c“ scheint kein Mitglied dieser Familie zu sein.Siehe https://www.uniprot.org/uniprotkb/P81551/entry, „Familien- und Domänendatenbanken“ ''S. tokodaii ist insofern ungewöhnlich, als sich die beiden Kopien nur durch ein Nukleotid unterscheiden und [url=viewtopic.php?t=19004]das gleiche[/url] Protein produzieren, daher wird seine Version einfach „Sto7“ genannt.
Bei Sulfolobales kodieren auch „Acidianus“, „Metallosphaera“ und „Candidatus“ Aramenus für ein 7 kDa großes DNA-bindendes Protein, das in analoger Weise nach dem Gattungsnamen oder dem Artnamen benannt wird. Jedes Genom kann 1 bis 3 Versionen des Proteins tragen.
== Biotechnologie ==
Die 7kDa-Proteine sind aufgrund ihrer Fähigkeit, jegliche dsDNA zu binden, wertvolle Werkzeuge in der Biotechnologie. Wenn das Fusionsprotein auf eine DNA-Polymerase aufgepfropft wird, erhöht es die Prozessivität des Enzyms erheblich, indem es ihm hilft, an die DNA gebunden zu bleiben. Die Verwendung eines solchen modifizierten Enzyms ermöglicht es einer Polymerase-Kettenreaktion, viel längere DNA-Stücke schneller zu kopieren.
Das 7kDa-Proteingerüst ist auch ein guter Ausgangspunkt für künstliche Affinitätsproteine, die zur Bindung jedes gewünschten Moleküls verwendet werden können. Techniken wie Phagendisplay werden verwendet, um eine Vielzahl von Mutanten zu screenen und nach guten Bindungspartnern zu selektieren. Im Vergleich zu Antikörpern sind sie viel kleiner und viel stabiler.
Proteindomänen
DNA-bindende Proteine [/h4]
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