Dubravko Ivaniš ⇐ Artikelentwürfe
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Dubravko Ivaniš (* 2. Juli 1966), auch bekannt unter dem Künstlernamen „Ripper“ und später als „Daddy“, ist ein kroatischer Sänger, Songwriter und Autor, der vor allem als Frontmann und Haupttexter der Rockband „Pips, Chips & Videoclips“ bekannt ist.
Seit den frühen 1990er Jahren ist Ivaniš eine herausragende Persönlichkeit der kroatischen Alternative- und Rockmusik. Kritiker haben häufig auf seine unverwechselbare lyrische Stimme und sein nachdenkliches Songwriting als Konstante bei den stilistischen Veränderungen der Band hingewiesen, sowie auf seine öffentliche Skepsis gegenüber den Konventionen der Mainstream-Musikindustrie.
Neben seiner Musikkarriere ist Ivaniš Autor des Buches „45“ (Fraktura, 2021), einem unkonventionellen, in [url=viewtopic.php?t=17524]Fragen[/url] und Antworten strukturierten autobiografischen Werk, das persönliche Erinnerungen mit Reflexionen über Musik, Kreativität und öffentliches Leben verbindet.
== Frühes Leben und Bildung ==
Ivaniš wurde in Zagreb geboren und wuchs im Stadtteil Zapruđe (Novi Zagreb) auf.
In späteren Interviews gab Ivaniš an, dass er mehrere Jahre Jura studiert habe, bevor er die Universität verließ und sich ganz der Musik und dem Songwriting widmete.
== Karriere ==
=== Pips, Chips & Videoclips ===
Ivaniš war 1992 Mitbegründer von „Pips, Chips & Videoclips“ in Zagreb und ist seit ihrer Gründung der Leadsänger und Haupttexter der Band geblieben. Im Laufe der Karriere der Band haben Kritiker häufige stilistische Veränderungen festgestellt, begleitet von einem anhaltenden Autorenton, der üblicherweise auf Ivanišs Texte und Gesangsdarbietung zurückgeführt wird.
In Interviews hat Ivaniš die künstlerische Autonomie gegenüber der kommerziellen Strategie betont und wiederholt erklärt, dass die Band nicht darauf abzielte, radiogesteuerte Hits oder kurzfristige Popularitätsmetriken zu verfolgen.
Ivaniš hat auch einen intensiven und oft einsamen Studioprozess beschrieben, insbesondere während der Entstehung des Albums „Walt“, an dem er längere Zeit weitgehend alleine arbeitete, bevor er in späteren Phasen den Produzenten und andere Bandmitglieder einbezog.
Im Jahr 2020, während der COVID-19-Pandemie und der Neuauflage des Albums „Dernjava“ auf Vinyl, äußerte sich Ivaniš öffentlich zur wirtschaftlichen Prekarität von Musikern und beschrieb die Situation als eine umfassendere Frage kultureller Werte und nicht nur der Marktbedingungen.
Die Geschichte der Band und Ivanišs Rolle als ihre zentrale Figur sind in der autorisierten Biografie „Dugi vikend u zemlji čudesa“ dokumentiert, die von Ante Perković verfasst und erstmals 1997 veröffentlicht wurde. Eine überarbeitete Ausgabe erschien 2018. Das Buch basiert auf ausführlichen Interviews und stellt Ivaniš als Hauptquelle und Erzähler der Gründungszeit der Band hervor.
=== Bühnenidentität ===
In den 1990er und 2000er Jahren war Ivaniš weithin unter dem Spitznamen „Ripper“ bekannt. In späteren Jahren nahm er den Namen „Daddy“ an, den er und Musikjournalisten mit Veränderungen in seinem Privatleben, einschließlich der Vaterschaft, und einer Neubewertung der Identität jenseits einer festen Bühnenpersönlichkeit in Verbindung brachten.
== Schreiben ==
Ivaniš‘ Buch „45“ wurde 2021 von Fraktura veröffentlicht und auf mehreren literarischen Veranstaltungen in Kroatien vorgestellt. Rezensionen beschrieben das Werk als unkonventionelle Memoiren, die aus kurzen Texten bestehen, die als Antworten auf wiederkehrende [url=viewtopic.php?t=17524]Fragen[/url] formuliert sind und sich eher auf Erinnerung, Kreativität und öffentliches Leben als auf eine chronologische Biografie konzentrieren.
== Kunstfertigkeit und Empfang ==
Musikkritiker haben Ivaniš immer wieder als die wichtigste lyrische Stimme von „Pips, Chips & Videoclips“ identifiziert und in der gesamten Diskographie der Band Themen wie Selbstbeobachtung, Zweifel, Alterung und künstlerische Selbstprüfung erwähnt.
Ivaniš hat seine Skepsis gegenüber starren Genre-Definitionen zum Ausdruck gebracht und einmal gesagt, dass „Unser Geschmack besser sein muss als wir“ in Bezug auf interne künstlerische Standards. In einem anderen Interview bemerkte er: „Ich mag keinen Rock“, ein Kommentar, den Kritiker eher als Ablehnung der Genre-Orthodoxie als der Rockmusik als kreative Praxis interpretierten.
Lange Interviews haben auch die polarisierte Rezeption der Band hervorgehoben, wobei Ivaniš einräumte, dass sich das Publikum entweder stark mit der Arbeit der Gruppe identifiziert oder ihr gegenüber gleichgültig bleibt, eine Dynamik, die er als zentral für die kulturelle Position der Band bezeichnet hat.
== Persönliches Leben ==
In Lifestyle-Interviews hat Ivaniš über das Familienleben und den Alltag gesprochen, wobei er oft den Schwerpunkt auf gewöhnliche häusliche Aktivitäten legte und neben seiner öffentlichen Rolle als Musiker ein bewusst unscheinbares Image präsentierte.
== Diskographie ==
=== Solodiskographie ===
* „Neće to Greiner ni skužit“ (2017)
=== Pips, Chips & Videoclips-Diskographie ===
''Hauptartikel: Pips, Chips & Videoclips-Diskographie''
== Bibliographie ==
* ''45'' (Fraktura, 2021)
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