Die katholische Kirche (Bauwerk)|Kirche '''St. Ägidius''' in Meckenheim (Pfalz)|Meckenheim (Rheinland-Pfalz) ist dem Heiligen Ägidius (Heiliger)|Ägidius geweiht. Das Gotteshaus ist in der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz als Denkmal (Zeugnis)#Nach dem Umfang des Denkmals|Einzeldenkmal geführtGeneraldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): ''[https://gdke.rlp.de/fileadmin/gdke/Serv ... _12_19.pdf Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler – Kreis Bad Dürkheim]''. Mainz 2024, S. 75 (PDF; 5,3 MB; siehe: ''Kath. Kirche St. Ägidius Im Kirchgarten 2''). und gilt als eine typische pfälzische Dorfkirche des Spätbarock.
== Geschichte ==
Das Gelände, auf dem die Ägidienkirche steht, gehörte einst den Rittern von Meckenheim. Sie wurde möglicherweise bereits in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet, war allerdings nicht das erste Kirchengebäude im Ort: noch vor dem Jahr 1000 wurde die Peterskapelle des Klosters Weißenburg gebaut, sie stand im Westen Meckenheims in der Parzelle Hauptstraße 3. Von der Peterskapelle sind heute allerdings keinerlei Reste mehr vorhanden.
Die Kurpfalz, zu der Meckenheim gehörte, vollzog 1556 den Übergang zur lutherischen Lehre und die Ägidienkirche gehörte damit den Reformierte Kirchen|Reformierten. Die reformierte Gemeinde ließ die das Kirchengebäude 1585 neu errichten. Im Rahmen der Pfälzische Kirchenteilung|Pfälzischen Kirchenteilung fiel die Ägidienkirche 1707 wieder an die Katholiken zurück. 1748 wurde die Kirche neu aufgebaut, wobei Teile des Vorgängerbaus mit integriert wurden. Im Jahr 1964 wurde die Kirche Richtung Westen erweitert und ein neuer Dachreiter auf das Gebäude gesetzt. Das Kirchenäußere wurde 1987/88 renoviert, außerdem die Seitenfenster des Chor (Architektur)|Chors und der Altarraum erneuert.
Von 2006 bis 2015 bildete die vormals eigenständige Meckenheimer Pfarrei St. Ägidius mit der Pfarrei St. Martin in Niederkirchen bei Deidesheim eine Pfarreiengemeinschaft, und seit dem 1. Januar 2016 gehört Meckenheim als Gemeinde (Pfarrbezirk) zur Pfarrei St. Michael mit Sitz in Deidesheim.
== Baubestand ==
Der Kirchenbau stammt im Wesentlichen von dem Neubau im Jahre 1748; die bedeutendste Veränderung seit damals war die Erweiterung nach Westen im Jahr 1964. Bei dem spätbarocken Gebäude handelt es sich um einen nach Osten gerichteten, verputzten Saalbau. Das Langhaus weist vier Fensterachsen auf, der sich anschließende Chor ist dreiseitig. Die schlanken Rundbogenfenster sind mit Sandsteinrahmen versehen. In der Giebelwand im Westen sind zwei Ochsenauge (Architektur)|Ochsenaugen eingelassen. Das Glockentürmchen ist mit einer Zwiebelturm|Zwiebelhaube bekrönt und mit Schiefer verkleidet.
== Ausstattung ==
Von der barocken Ausstattung, die aus der Kapuzinerkirche (Mannheim)|Kapuzinerkirche in Mannheim stammen soll, ist der Aufsatz des linken Seitenaltars aus der Zeit um 1700 bemerkenswert. Die Giebelstücke, auf denen je ein Engel sitzt, werden von gewundenen, laubumrankten Säulen getragen, an deren Seiten sich Akanthus (Ornament)|Arkanthusranken finden. Der Aufsatz ist mit einem medallienförmigen Bild der Leidenswerkzeug|Verspottung Christi bekrönt. Das Bild auf dem Altarblatt zeigt die Kreuzabnahme.
Der Taufbecken|Taufstein aus dem 18. Jahrhundert ist aus Sandstein; auf seinem Deckel steht eine hölzerne Figur Johannes der Täufer|Johannes des Täufers. Er wurde möglicherweise von dem Speyerer Bildhauer Johann Georg Linck geschaffen.
== Literatur ==
* * |Autor=Berthold Schnabel
|Titel=Kunsthistorischer Führer durch die Verbandsgemeinde Deidesheim
|Ort=Deidesheim
|Datum=1976
|Seiten=42
Kategorie:Ägidienkirche
Kategorie:Meckenheim (Pfalz)
Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Bad Dürkheim|Agidius
Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Speyer|Agidius
Kategorie:Erbaut in den 1740er Jahren
Die katholische Kirche (Bauwerk)|Kirche '''St. Ägidius''' in Meckenheim (Pfalz)|Meckenheim (Rheinland-Pfalz) ist dem Heiligen Ägidius (Heiliger)|Ägidius geweiht. Das Gotteshaus ist in der Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz als Denkmal (Zeugnis)#Nach dem Umfang des Denkmals|Einzeldenkmal geführtGeneraldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): ''[https://gdke.rlp.de/fileadmin/gdke/Service/Bad_Duerkheim_2024_12_19.pdf Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler – Kreis Bad Dürkheim]''. Mainz 2024, S. 75 (PDF; 5,3 MB; siehe: ''Kath. Kirche St. Ägidius Im Kirchgarten 2''). und gilt als eine typische pfälzische Dorfkirche des Spätbarock.
== Geschichte == Das Gelände, auf dem die Ägidienkirche steht, gehörte einst den Rittern von Meckenheim. Sie wurde möglicherweise bereits in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet, war allerdings nicht das erste Kirchengebäude im Ort: noch vor dem Jahr 1000 wurde die Peterskapelle des Klosters Weißenburg gebaut, sie stand im Westen Meckenheims in der Parzelle Hauptstraße 3. Von der Peterskapelle sind heute allerdings keinerlei Reste mehr vorhanden.
Die Kurpfalz, zu der Meckenheim gehörte, vollzog 1556 den Übergang zur lutherischen Lehre und die Ägidienkirche gehörte damit den Reformierte Kirchen|Reformierten. Die reformierte Gemeinde ließ die das Kirchengebäude 1585 neu errichten. Im Rahmen der Pfälzische Kirchenteilung|Pfälzischen Kirchenteilung fiel die Ägidienkirche 1707 wieder an die Katholiken zurück. 1748 wurde die Kirche neu aufgebaut, wobei Teile des Vorgängerbaus mit integriert wurden. [url=viewtopic.php?t=17160]Im Jahr[/url] 1964 wurde die Kirche Richtung Westen erweitert und ein neuer Dachreiter auf das Gebäude gesetzt. Das Kirchenäußere wurde 1987/88 renoviert, außerdem die Seitenfenster des Chor (Architektur)|Chors und der Altarraum erneuert.
Von 2006 bis 2015 bildete die vormals eigenständige Meckenheimer Pfarrei St. Ägidius mit der Pfarrei St. Martin in Niederkirchen bei Deidesheim eine Pfarreiengemeinschaft, und seit dem 1. Januar 2016 gehört Meckenheim als Gemeinde (Pfarrbezirk) zur Pfarrei St. Michael mit Sitz in Deidesheim.
== Baubestand == Der Kirchenbau stammt im Wesentlichen von dem Neubau im Jahre 1748; die bedeutendste Veränderung seit damals war die Erweiterung nach Westen [url=viewtopic.php?t=17160]im Jahr[/url] 1964. Bei dem spätbarocken Gebäude handelt es sich um einen nach Osten gerichteten, verputzten Saalbau. Das Langhaus weist vier Fensterachsen auf, der sich anschließende Chor ist dreiseitig. Die schlanken Rundbogenfenster sind mit Sandsteinrahmen versehen. In der Giebelwand im Westen sind zwei Ochsenauge (Architektur)|Ochsenaugen eingelassen. Das Glockentürmchen ist mit einer Zwiebelturm|Zwiebelhaube bekrönt und mit Schiefer verkleidet.
== Ausstattung == Von der barocken Ausstattung, die aus der Kapuzinerkirche (Mannheim)|Kapuzinerkirche in Mannheim stammen soll, ist der Aufsatz des linken Seitenaltars aus der Zeit um 1700 bemerkenswert. Die Giebelstücke, auf denen je ein Engel sitzt, werden von gewundenen, laubumrankten Säulen getragen, an deren Seiten sich Akanthus (Ornament)|Arkanthusranken finden. Der Aufsatz ist mit einem medallienförmigen Bild der Leidenswerkzeug|Verspottung Christi bekrönt. Das Bild auf dem Altarblatt zeigt die Kreuzabnahme.
Der Taufbecken|Taufstein aus dem 18. Jahrhundert ist aus Sandstein; auf seinem Deckel steht eine hölzerne Figur Johannes der Täufer|Johannes des Täufers. Er wurde möglicherweise von dem Speyerer Bildhauer Johann Georg Linck geschaffen.
== Literatur == * * |Autor=Berthold Schnabel |Titel=Kunsthistorischer Führer durch die Verbandsgemeinde Deidesheim |Ort=Deidesheim |Datum=1976 |Seiten=42
* [https://www.pfarrei-deidesheim.de/pfarrei-gemeinden/kirchen-kapellen/staegidius-meckenheim/ Kirche St. Ägidius - Meckenheim] auf pfarrei-deidesheim.de
Kategorie:Ägidienkirche Kategorie:Meckenheim (Pfalz) Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Bad Dürkheim|Agidius Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Speyer|Agidius Kategorie:Erbaut in den 1740er Jahren [/h4]
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