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 Ein Preis, den wir zahlen müssen

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„Ein Preis, den wir zahlen müssen“ (in spanischer Sprache: „Un precio que tenemos que pagar“) ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2026, der von Ricardo Preve geschrieben und inszeniert wurde.
Der Dokumentarfilm zeigt die Beteiligung von Ezcurras Familie sowie von Journalisten und Historikern und nutzt umfangreiches Archivmaterial.
==Synopsis==
Der Film konzentriert sich auf die Untersuchung des Verschwindens von Ezcurra. Der zentrale Erzählbogen folgt der Suche nach einem Foto von Ezcurras Überresten, das bisher nur durch eine minderwertige Kopie bekannt war, und den neuesten Durchbrüchen bei der Untersuchung seines Todes. Während in der offiziellen Version behauptet wurde, Ezcurra sei von kommunistischen Guerillas (Vietcong) getötet worden, findet der Dokumentarfilm keine Beweise dafür. Stattdessen werden Informationen gesammelt, die darauf hindeuten, dass Ezcurra am 8. Mai 1968 von der südvietnamesischen Polizei (Nationalpolizei der Republik Vietnam) getötet wurde. Das Motiv waren angeblich seine Ermittlungen zum Tod von vier Kollegen, die drei Tage zuvor am selben Ort gestorben waren, an dem er verschwand.

Die Produktion entdeckte einen unveröffentlichten Bericht der argentinischen Regierung aus dem Jahr 1968 über das Verschwinden des Journalisten. Der Bericht enthielt ein Foto von Ezcurras Überresten, was das Team dazu veranlasste, den Fotografen zu identifizieren: Bunyo Ishikawa aus Japan. Der noch lebende Ishikawa teilte der Produktion drei weitere Fotos der Überreste mit, die es den Ermittlern ermöglichten, die genaue Gasse in Chợ Lớn (Saigons Chinatown) zu lokalisieren, in der er getötet wurde. Das Team sammelte auch Aussagen älterer Anwohner, die Zeugen der Leiche von Ezcurra waren.

Darüber hinaus enthüllt ein Audiointerview mit Ezcurras Mutter aus dem Jahr 2007 ein Treffen, das sie in einer Kirche in Buenos Aires mit einem Mann abhielt, der behauptete, die Central Intelligence Agency (CIA) sei für den Mord verantwortlich. Diese und andere Zeugenaussagen stellen die Theorie in Frage, dass die Vietcong dafür verantwortlich seien. Der Film endet mit einer Hommage an Ezcurra: Das Filmteam legt einen Kranz aus hellblauen und weißen Blumen (den Farben der argentinischen Flagge) in den Mekong.

==Kontext, Produktion und Veröffentlichung==
Preve konzipierte das Projekt als Hommage an Ezcurra. Der Regisseur blieb skeptisch, dass in einem so ausführlich dokumentierten Konflikt wie dem Vietnamkrieg ein westlicher Korrespondent einfach an einer Straßenecke in Saigon verschwinden könnte.

Für die Produktion wurden drei Ermittlungsteams gebildet: eines in den Vereinigten Staaten, das Regierungsarchive durchforstet; eine in Vietnam unter der Leitung des Journalisten Le Van; und eine in Argentinien, bestehend aus der Regisseurin und Journalistin Clara Preve.
Die Dreharbeiten fanden im Jahr 2025 in Argentinien (Buenos Aires, Provinz Buenos Aires und Córdoba, Argentinien | Córdoba) und Vietnam (Ho-Chi-Minh-Stadt und Mekong-Delta) statt. Schnitt und Postproduktion wurden zwischen Ende 2025 und Anfang 2026 in Buenos Aires abgeschlossen.

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