=== Jörg Riedlbauer ist ein deutscher Musikwissenschaftler und Komponist ===
Jörg Riedlbauer wurde 1961 in Freudenstadt im Schwarzwald geboren. Schon während seiner dortigen Schulzeit betätigte er sich als Dirigent und Komponist, so als 16-Jähriger mit einer Bühnenmusik zu Friedrich Theodor Vischers Goethe-Parodie „Faust – Der Tragödie Dritter Theil“, die auch auf Schallplatte eingespielt wurde oder mit dem von ihm eigens zur Eröffnung des „Hauses der Musik“ 1980 gegründeten „Freien Kammerorchester Freudenstadt“. Entdeckt wurde sein kompositorisches Talent schon früh durch seinen ersten Klavierlehrer, der – selbst auch erfolgreicher Komponist – die ersten Versuche des damals 7-Jährigen ernst nahm und ihn parallel zum Klavierunterricht in Gehörbildung, Musiktheorie, Tonsatz, Harmonie- und Formenlehre schulte. Diese Grundlagen wurden später noch ergänzt durch die Fächer Oboe, Gesang und Dirigieren.
Nach dem Abitur nahm Riedlbauer zum Wintersemester 1980/81 sein Studium der Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Regensburg auf, examinierte 1986 und promovierte 1990 mit einer Dissertation über den Opernkomponisten Tommaso Trajetta. Die Scuola di paleografia e filologia musicale Cremona ermöglichte ihm dafür als Erasmus-Stipendiat weiterführende Studien in italienischen Bibliotheken und Archiven. Parallel zu diesem Studium führte er auf privater Basis seine Studien in Dirigieren und Komposition weiter und legte1982/83 an der University of Colorado Boulder seinen künstlerischen Hochschulabschluss in diesen beiden Fächern ab. Zurückgekehrt in Regensburg, erfuhr er wichtige Förderung durch den dortigen Domorganisten Eberhard Kraus, sodass in diesen Jahren zahlreiche Orgel- und Chorwerke uraufgeführt wurden. Als Dirigent gelangte er 1985 mit einer vom Bayerischen Fernsehen aufgezeichneten Oper von Georg Philipp Telemann zu erster überregionaler Beachtung.
Von 1990 bis 1992 war Riedlbauer Assistent am Institut für Musikwissenschaft der Universität Regensburg und von 1993 bis 2008 Generalsekretär des Bayerischen Musikrates München, wo er auch in Führungsgremien des Deutschen Musikrates mitwirkte, u.a. als Sprecher der Landesmusikräte im Dirigentenforum oder als Stv. Vositzender des Rundfunkausschusses. Von 2008 – 2024 war er Kulturdezernent der Stadt Biberach an der Riß und gehört damit zu den wenigen Kulturpolitikern mit gleichermaßen künstlerischem wie kulturwissenschaftlichem Hintergrund.
In zahlreichen Veröffentlichungen beschäftigt sich Riedlbauer mit der italienischen Musikgeschichte des 18. und der deutschen Oper des 19. Jahrhunderts (mit den Schwerpunkten der Opernreform und Richard Wagner) sowie der Musik des 20. Jahrhunderts. Daneben widmet sich der Autor interdisziplinären Untersuchungen besonders auf den Gebieten Musik-Literatur und Musik-Theologie; hinzu kommen Publikationen zur Musikpädagogik, Musiksoziologie, Musikwirtschaft und Kulturpolitik. Daneben ist Riedlbauer bis heute als Komponist tätig (u.a. 1. Symphonie 1997, „Kantate für eine Stadt“ 1999, Oper „Der Restaurantkritiker isst kein Fleisch“ 2000, Missa lux ex origo 2003, Symphonische Fresken zur Weihnachtszeit 2009, Oratorium „Das Hohelied“ 2010). Jüngstes Werk ist die Musik zu Artur Axel Wandtkes Ballett „Mephisto“ (2019/20), das im Oktober 2023 von der Württembergischen Philharmonie Reutlingen uraufgeführt worden ist.
In Anbetracht seiner wissenschaftlichen und künstlerischen Leistungen wurde Riedlbauer zum Ehrenmitglied des centro storico ed arte Bitonto ernannt und mit der Ehrennadel der Hochschule Biberach ausgezeichnet. Darüber hinaus war er von 2006-2010 im Ehrenamt als Präsident der Deutschen Mozart-Gesellschaft tätig.
[h4] === Jörg Riedlbauer ist ein deutscher Musikwissenschaftler und Komponist === Jörg Riedlbauer wurde 1961 in Freudenstadt im Schwarzwald geboren. Schon während seiner dortigen Schulzeit betätigte er sich als Dirigent und Komponist, so als 16-Jähriger mit einer Bühnenmusik zu Friedrich Theodor Vischers Goethe-Parodie „Faust – Der Tragödie Dritter Theil“, die auch auf Schallplatte eingespielt wurde oder mit dem von ihm eigens zur Eröffnung des „Hauses der Musik“ 1980 gegründeten „Freien Kammerorchester Freudenstadt“. Entdeckt wurde sein kompositorisches Talent schon früh durch seinen ersten Klavierlehrer, der – selbst auch erfolgreicher Komponist – die ersten Versuche des damals 7-Jährigen ernst nahm und ihn parallel zum Klavierunterricht in Gehörbildung, Musiktheorie, Tonsatz, Harmonie- und Formenlehre schulte. Diese Grundlagen wurden später noch ergänzt durch die Fächer Oboe, Gesang und Dirigieren.
Nach dem Abitur nahm Riedlbauer zum Wintersemester 1980/81 sein Studium der Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Regensburg auf, examinierte 1986 und promovierte 1990 mit einer Dissertation über den Opernkomponisten Tommaso Trajetta. Die Scuola di paleografia e filologia musicale Cremona ermöglichte ihm dafür als Erasmus-Stipendiat weiterführende Studien in italienischen Bibliotheken und Archiven. Parallel zu diesem Studium führte er auf privater Basis seine Studien in Dirigieren und Komposition weiter und legte1982/83 an der University of Colorado Boulder seinen künstlerischen Hochschulabschluss in diesen beiden Fächern ab. Zurückgekehrt in Regensburg, erfuhr er wichtige Förderung durch den dortigen Domorganisten Eberhard Kraus, sodass in diesen Jahren zahlreiche Orgel- und Chorwerke uraufgeführt wurden. Als Dirigent gelangte er 1985 mit einer vom Bayerischen Fernsehen aufgezeichneten Oper von Georg Philipp Telemann zu erster überregionaler Beachtung.
Von 1990 bis 1992 war Riedlbauer Assistent am Institut für Musikwissenschaft der Universität Regensburg und von 1993 bis 2008 Generalsekretär des Bayerischen Musikrates München, wo er auch in Führungsgremien des Deutschen Musikrates mitwirkte, u.a. als Sprecher der Landesmusikräte im Dirigentenforum oder als Stv. Vositzender des Rundfunkausschusses. Von 2008 – 2024 war er Kulturdezernent der Stadt Biberach an der Riß und gehört damit zu den wenigen Kulturpolitikern mit gleichermaßen künstlerischem wie kulturwissenschaftlichem Hintergrund.
In zahlreichen Veröffentlichungen beschäftigt sich Riedlbauer mit der italienischen Musikgeschichte des 18. und der deutschen Oper des 19. Jahrhunderts (mit den Schwerpunkten der Opernreform und [url=viewtopic.php?t=826]Richard[/url] Wagner) sowie der Musik des 20. Jahrhunderts. Daneben widmet sich der Autor interdisziplinären Untersuchungen besonders auf den Gebieten Musik-Literatur und Musik-Theologie; hinzu kommen Publikationen zur Musikpädagogik, Musiksoziologie, Musikwirtschaft und Kulturpolitik. Daneben ist Riedlbauer bis heute als Komponist tätig (u.a. 1. Symphonie 1997, „Kantate für eine Stadt“ 1999, Oper „Der Restaurantkritiker isst kein Fleisch“ 2000, Missa lux ex origo 2003, Symphonische Fresken zur Weihnachtszeit 2009, Oratorium „Das Hohelied“ 2010). Jüngstes Werk ist die Musik zu Artur Axel Wandtkes Ballett „Mephisto“ (2019/20), das im Oktober 2023 von der Württembergischen Philharmonie Reutlingen uraufgeführt worden ist.
In Anbetracht seiner wissenschaftlichen und künstlerischen Leistungen wurde Riedlbauer zum Ehrenmitglied des centro storico ed arte Bitonto ernannt und mit der Ehrennadel der Hochschule Biberach ausgezeichnet. Darüber hinaus war er von 2006-2010 im Ehrenamt als Präsident der Deutschen Mozart-Gesellschaft tätig. [/h4]
'''Jörg Jantzen''' (geboren 20. Dezember 1942 in Hamburg) ist Präsident der Internationalen Friedrich Wilhelm Joseph Schelling|Schelling-Gesellschaft und apl. Professor für Philosophie in München.
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'''Jörg Scheibe''' (* 1960 in Chemnitz) deutscher Ingenieur, Unternehmer, Hochschullehrer und Politiker (BSW). Er ist seit 2024 zusammen mit Sabine Zimmermann (Politikerin)|Sabine Zimmermann...
'''Joerg Dietz, Ph.D.'' ist ein deutscher Wissenschaftler mit Spezialisierung auf Organisationsverhalten und Professor an der HEC Lausanne. Er ist bekannt für seine Forschung in den Bereichen...