[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/ext/kinerity/bestanswer/event/main_listener.php on line 514: Undefined array key "poster_answers" Alice Joenne - Deutsches Wikipedia-Forum
'''Alice Jouenne''', geboren als Marie-Alice Stein, (* 14. August 1873 in Chamagne; † 10. Januar 1954 in Paris) war eine Frankreich|französische Lehrerin und Sozialismus|sozialistische Aktivistin. Sie gilt als eine der Begründerinnen moderner Erziehungsmethoden und Schulformen wie der ''Éducation nouvelle''Zur Erläuterung dieses Begriffs verweise ich auf den Artikel ''Groupe français d'éducation nouvelle'' in der französischsprachigen Wikipédia..
== Leben ==
Ihre Eltern waren elsässischer Abstammung und flohen nach dem Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg, in dem das Elsass unter Reichsland Elsaß-Lothringen|deutsche Herrschaft kam, vor der deutschen Besatzung.
1911 wurde Alice Jouenne Mitglied der ''Ligue des Femmes Coopératives''Hivert-Messeca 2016 (Liga der genossenschaftlichen Frauen), für die sie die Broschüre „Les Femmes et la Coopération“ (Frauen und Kooperation) herausgab. 1912 wurde sie Sekretärin der Bildungskommission der neu gegründeten ''Fédération nationale des coopératives de consommateurs''Die ''Fédération nationale des coopératives de consommateurs'' ist eine Organisation, in der französische Genossenschaften zusammengeschlossen sind; siehe dazu auch den Artikel in der französischsprachigen Wikipédia. (Nationaler Verband der Verbrauchergenossenschaften).Gachet Seguy 2021, S. 7–18
Als die ''Section française de l’Internationale ouvrière'' (SFIO) von Jean Jaurès am 25. Mai 1913 mit Unterstützung der ''Confédération générale du travail'' (CGT) und der Fédération communiste anarchiste (Frankreich)|''Fédération communiste anarchiste'' (FCA) eine pazifistische Demonstration gegen das Dreijahresgesetz
Jouenne war an der Neugestaltung der Zeitung ''La Voix des femmes'' beteiligt, deren erste Nummer am 18. Oktober 1919 erschien und Artikel von Marthe Bigot, Louise Bodin, Annette Charreau, Fanny Clar, Magdeleine Paz|Magdeleine Marx, Marianne Rauze, Henriette Sauret, Monette Thomas und von ihr selbst enthielt.
In den folgenden Jahren widmete sie sich Erziehungsfragen, dem Pazifismus der Zwischenkriegszeit und dem Feminismus. So war sie Teil der Bewegung der New Education Fellowship|''Ligue internationale pour l’éducation nouvelle'' (Internationale Liga für eine neue Erziehung, LIEN). Jouenne schrieb mehrere Artikel in der Zeitschrift der Ligue, in denen sie sich als Leiterin der Pariser ''École municipale de plein air'' (Städtische Freiluftschule) und als Gründerin der Gruppe ''l'Éducation nouvelle'' (die Neue Erziehung) vorstellte. Diese Gruppe unter dem Vorsitz von Georges Renard
Im Mai 1929 gründete Albert Thomas (Politiker, 1878)|Albert Thomas das ''Comité des Loisirs'' (Freizeit-Komitee), dem Alice Jouenne angehörte. 1933 trat sie in den Ruhestand und musste ihre Schule verlassen.
1936 wurde sie von Suzanne Lacore, der für Kinderschutz zuständigen Staatssekretär#Frankreich|Sous-secrétaires d’État in der Regierung Blum, zur Kabinettschefin ernannt. Jouenne, chef de cabinet |werk=Le mouvement féministe: organe officiel des publications de
l’Alliance nationale des sociétés féminines suisses |sprache=fr |abruf=2024-04-10
== Werke (Auswahl) ==
* La Femme et la Coopération, 1911
* Les Appels du coeur chez l’institutrice, 1925
* Les idées de Madame Fleury, 1926
* Une expérience d’éducation nouvelle, l’école de plein air, 1927
* L’enfance et la coopération, 1929
[h4] '''Alice Jouenne''', geboren als Marie-Alice Stein, (* 14. August 1873 in Chamagne; † 10. Januar 1954 in Paris) war eine Frankreich|französische Lehrerin und Sozialismus|sozialistische Aktivistin. Sie gilt als eine der Begründerinnen moderner Erziehungsmethoden und Schulformen wie der ''Éducation nouvelle''Zur Erläuterung dieses Begriffs verweise ich auf den Artikel ''Groupe français d'éducation nouvelle'' in der französischsprachigen Wikipédia..
== Leben == Ihre Eltern waren elsässischer Abstammung und flohen nach dem Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg, in dem das Elsass unter Reichsland Elsaß-Lothringen|deutsche Herrschaft kam, vor der deutschen Besatzung. 1911 wurde Alice Jouenne Mitglied der ''Ligue des Femmes Coopératives''Hivert-Messeca 2016 (Liga der genossenschaftlichen Frauen), für die sie die Broschüre „Les Femmes et la Coopération“ (Frauen und Kooperation) herausgab. 1912 wurde sie Sekretärin der Bildungskommission der neu gegründeten ''Fédération nationale des coopératives de consommateurs''Die ''Fédération nationale des coopératives de consommateurs'' ist eine Organisation, in der französische Genossenschaften zusammengeschlossen sind; siehe dazu auch den Artikel in der französischsprachigen Wikipédia. (Nationaler Verband der Verbrauchergenossenschaften).Gachet Seguy 2021, S. 7–18
Als die ''Section française de l’Internationale ouvrière'' (SFIO) von Jean Jaurès am 25. Mai 1913 mit Unterstützung der ''Confédération générale du travail'' (CGT) und der Fédération communiste anarchiste (Frankreich)|''Fédération communiste anarchiste'' (FCA) eine pazifistische Demonstration gegen das Dreijahresgesetz Jouenne war an der Neugestaltung der Zeitung ''La Voix des femmes'' beteiligt, deren erste Nummer am 18. Oktober 1919 erschien und Artikel von Marthe Bigot, Louise Bodin, Annette Charreau, Fanny Clar, Magdeleine Paz|Magdeleine Marx, Marianne Rauze, Henriette Sauret, Monette Thomas und von ihr selbst enthielt. In den folgenden Jahren widmete sie sich Erziehungsfragen, dem Pazifismus der Zwischenkriegszeit und dem Feminismus. So war sie Teil der Bewegung der New Education Fellowship|''Ligue internationale pour l’éducation nouvelle'' (Internationale Liga für eine neue Erziehung, LIEN). Jouenne schrieb mehrere Artikel in der Zeitschrift der Ligue, in denen sie sich als Leiterin der Pariser ''École municipale de plein air'' (Städtische Freiluftschule) und als Gründerin der Gruppe ''l'Éducation nouvelle'' (die Neue Erziehung) vorstellte. Diese Gruppe unter dem Vorsitz von Georges Renard Im Mai 1929 gründete Albert Thomas (Politiker, 1878)|Albert Thomas das ''Comité des Loisirs'' (Freizeit-Komitee), dem Alice Jouenne angehörte. 1933 trat sie in den Ruhestand und musste ihre Schule verlassen.
1936 wurde sie von Suzanne Lacore, der für Kinderschutz zuständigen Staatssekretär#Frankreich|Sous-secrétaires d’État in der Regierung Blum, zur Kabinettschefin ernannt. Jouenne, chef de cabinet |werk=Le mouvement féministe: organe officiel des publications de l’Alliance nationale des sociétés féminines suisses |sprache=fr |abruf=2024-04-10
== Werke (Auswahl) == * La Femme et la Coopération, 1911 * Les Appels du coeur chez l’institutrice, 1925 * Les idées de Madame Fleury, 1926 * Une expérience d’éducation nouvelle, l’école de plein air, 1927 * L’enfance et la coopération, 1929
'''Rhoda Alice Gossage'' (
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