In Göttingen gibt es einen Zierbrunnen, den '''Hirtenbrunnen''', den 1914 der Künstler Wilhelm Rathkamp vor dem Haus Groner Tor|Groner Tor 1, am Wall aufstellte. Allerdings hatte er zu seiner Zeit durchaus recht praktischen Nutzen für die Tränkung von einer Kuhherde von 200 Tieren.https://denkmale.goettingen.de/portal/s ... 900000573-
Rathkamp war in Göttingen ein Baugeschäft. Der Architekt und Unternehmer, der dieses schuf, war zugleich auch der Stifter. Durch den damaligen Göttinger Oberbürgermeister Georg Friedrich Calsow wurde der Brunnen in Eigentum und Obhut der Stadt genommen.
Die dargestellte Bronzefigur ist der Stadt-Kuhhirte Christian Friedrich Fraatz, der 1851 das Bürgerrecht erhielt. Auf der Vorder- und Rückseite des Denkmals sind Tafeln angebracht, die eine Kuhherde und den Blick durch das Groner Tor aus der Stadt heraus zeigen. Die Kosten zur Errichtung des Denkmals beliefen sich auf insgesamt 16.000 Goldmark. Der Brunnen besteht aus Stein- und Bronzeelementen. Die Figur des Kuhhirten, welche das Ensemble bekrönt, ist auch aus Bronze. Neben dem Kuhhirten ist dessen Hütehund. Auf dem auf der Brunnensäule dargestellten Flachrelief ist die Kuhherde dargestellt. Drei Kühe sind sichtbar. An der Brunnensäule, besser dem Brunnenpfeiler sind drei Ausgüsse, wobei der vordere, der wie in einer separaten Tränke aus einem Fischmaul ausläuft. Die seitlichen Ausgüsse laufen in separate Brunnenbecken ab. Bei Christian Friedrich Fraatz handelt es sich um den letzten städtischen Kuhhirten Göttingens.[https://books.google.de/books?id=pcwpXS ... n)&f=false Wolfgang Webermann, Lorenz Knieriem, Christoph Schmidt: ''Zeitsprünge Göttingen'', S. 49.]
Bis 1959 stand der Hirtenbrunnen vor dem Haus des Baugeschäfts Rathkamp, Groner Tor Straße 1. Die Verbreiterung der Straßenkreuzung zur Verbesserung der Sichtverhältnisse erforderte seine Umsetzung. Seit 2001 war der Laufbrunnen wieder nach 30 Jahren der Trockenheit in Betrieb.
Um 1900 war Göttingen Ackerbürgerstadt. Das bedeutete, dass ein Ein Großteil der Bewohner bewirtschaftete Land oder besaß Vieh im Haupt- oder Nebenerwerb. Das wiedeum bedeutete, dass Gärten, Äcker und Stallungen lagen in unmittelbarer Nähe des Stadtgebiets oder gar im Stadtgebiet lagen. Bei der Passage von 200 Kühe der Weender Straße, wurde der Brunnen vor dem Rathaus als Tränke genutzt.
Als Denkmalbegründung der Stadt Göttingen, dass der Brunnen auch Denkmalstatus erhielt, ist der landbezogene Heimatkult vor dem Erster Weltkrieg|Erstem Weltkrieg, der betrieben wurde.https://denkmalatlas.niedersachsen.de/v ... 09439/1/-/
[h4] In Göttingen gibt es einen Zierbrunnen, den '''Hirtenbrunnen''', den 1914 der Künstler Wilhelm Rathkamp vor dem Haus Groner Tor|Groner Tor 1, am Wall aufstellte. Allerdings hatte er zu seiner Zeit durchaus recht praktischen Nutzen für die Tränkung von einer Kuhherde von 200 Tieren.https://denkmale.goettingen.de/portal/seiten/hirtenbrunnen-900000573-
Rathkamp war in Göttingen ein Baugeschäft. Der Architekt und Unternehmer, der dieses schuf, war zugleich auch der Stifter. Durch den damaligen Göttinger Oberbürgermeister Georg Friedrich Calsow wurde der Brunnen in Eigentum und Obhut der Stadt genommen.
Die dargestellte Bronzefigur ist der Stadt-Kuhhirte Christian Friedrich Fraatz, der 1851 das Bürgerrecht erhielt. Auf der Vorder- und Rückseite des Denkmals sind Tafeln angebracht, die eine Kuhherde und den Blick durch das Groner Tor aus der Stadt heraus zeigen. Die Kosten zur Errichtung des Denkmals beliefen sich auf insgesamt 16.000 Goldmark. Der Brunnen besteht aus Stein- und Bronzeelementen. Die Figur des Kuhhirten, welche das Ensemble bekrönt, ist auch aus Bronze. Neben dem Kuhhirten ist dessen Hütehund. Auf dem auf der Brunnensäule dargestellten Flachrelief ist die Kuhherde dargestellt. Drei Kühe sind sichtbar. An der Brunnensäule, besser dem Brunnenpfeiler sind drei Ausgüsse, wobei der vordere, der wie in einer separaten Tränke aus einem Fischmaul ausläuft. Die seitlichen Ausgüsse laufen in separate Brunnenbecken ab. Bei Christian Friedrich Fraatz handelt es sich um den letzten städtischen Kuhhirten Göttingens.[https://books.google.de/books?id=pcwpXSLABH0C&pg=PA49&dq=Hirtenbrunnen+(G%C3%B6ttingen)&hl=de&newbks=1&newbks_redir=0&sa=X&ved=2ahUKEwiKzd6W0f-EAxWq9AIHHUFbCvU4ChDoAXoECAkQAg#v=onepage&q=Hirtenbrunnen%20(G%C3%B6ttingen)&f=false Wolfgang Webermann, Lorenz Knieriem, Christoph Schmidt: ''Zeitsprünge Göttingen'', S. 49.]
Bis 1959 stand der Hirtenbrunnen vor dem Haus des Baugeschäfts Rathkamp, Groner Tor Straße 1. Die Verbreiterung der Straßenkreuzung zur Verbesserung der Sichtverhältnisse erforderte seine Umsetzung. Seit 2001 war der Laufbrunnen wieder nach 30 Jahren der Trockenheit in Betrieb.
Um 1900 war Göttingen Ackerbürgerstadt. Das bedeutete, dass ein Ein Großteil der Bewohner bewirtschaftete Land oder besaß Vieh im Haupt- oder Nebenerwerb. Das wiedeum bedeutete, dass Gärten, Äcker und Stallungen lagen in unmittelbarer Nähe des Stadtgebiets oder gar im Stadtgebiet lagen. Bei der Passage von 200 Kühe der Weender Straße, wurde der Brunnen vor dem Rathaus als Tränke genutzt.
Als Denkmalbegründung der Stadt Göttingen, dass der Brunnen auch Denkmalstatus erhielt, ist der landbezogene Heimatkult vor dem Erster Weltkrieg|Erstem Weltkrieg, der betrieben wurde.https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/48409439/1/-/
Die „Septuaginta: Vetus Testamentum Graecum“ (SVTG), auch bekannt als „Göttinger Septuaginta“, ist eine in Göttingen erstellte kritische Ausgabe des griechischen Alten Testaments (Septuaginta). und...