Seewiesengraben (Erlenbach) ⇐ Artikelentwürfe
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[h4] * Umpfer-Wachbach-Riedel
nur versinkender Oberlauf
Kocher-Jagst-Ebenen
* Mittlere Kocher-Jagst-Ebenen
** Krautheimer Jagstriedel
nur versinkender Oberlauf
Bauland (Landschaft)|Bauland
* Östliches Bauland
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Baden-Württemberg
* Main-Tauber-Kreis
** Stadt [url=viewtopic.php?t=4118]Bad[/url] Mergentheim
nur versinkende Oberläufe
** Gde. Assamstadt
Der '''Seewiesengraben''' ist ein etwa 1
== Geographie ==
Der ''Seewiesengraben'' entsteht etwa einen halben Kilometer ostwärts des Baurandes des Gewerbegebiets am Ostrand von Assamstadt. Dort etwa laufen zwei zuletzt teils lange trockene Obertalzüge zusammen, in denen es aber oberhalb versinkende Oberläufe gibt.
=== Linkes Obertal im Langen Grund ===
Der linke Oberlauf durch den Langen Grund entfließt einem etwa 0,1 ha großen Teich auf etwa
Sein Lauf ist nun gewundener, der Durchfluss unbeständiger. Er passiert eine links liegende Waldlichtung. Danach setzt eine Dolinenschar im sich weitenden Talgrund ein. Etwa wo der Talwald an der offenen ''Stegwiese'' wieder endet, versinkt er auf etwa
Der Bach durch den Langen Grund mündet nach etwa 3,5 km langem Weg mit mittlerem Sohlgefälle von rund 16 ‰ etwa 57 Höhenmeter unterhalb seines Teichauslaufs. Sein Einzugsgebiet bis zur Versinkung ist etwa 4,5 km² groß.
=== Rechtes Obertal zuletzt im Gewann Dachslöcher ===
Das rechte und nordöstliche Obertal ist deutlich kürzer als das linke und größtenteils gewässerlos. Es beginnt im nördlichen Stuppacher Wald auf Höhen um etwa
Unterhalb ist die Talmulde gewässerlos, sie verläuft etwa parallel zur Steige (Weg)|Talsteige der aus [url=viewtopic.php?t=4118]Bad[/url] Mergentheim aufgestiegenen L 514 nach Assamstadt hinunter in wenigen hundert Metern Abstand zu dieser, anfangs am Waldrand, später im Feldgewann ''Dachslöcher''. Wenig östlich des einsetzenden Seewiesengrabens läuft dieses kleinere Oberlauftal dann mit dem längeren östlichen zusammen.
=== Verlauf ===
Der Seewiesengraben setzt auf breitem Talgrund an der Grenze eines Feldes zu einer Wiese auf etwa
Bald danach erreicht er den Rand des Gewerbegebietes, wo die Mergentheimer Straße genannte L 514 aus Lustbronn (Bad Mergentheim)|Lustbronn nahe ans rechte Ufer tritt. Hinfort begleiten abschnittsweise Baumgalerien den Lauf. Gleich zu Anfang des bebauten Bereichs durchläuft er einen etwa 8 Ar großen Teich, nach reichlich 300 Metern liegt ein weiterer von etwa 11 Ar linksseits. Danach läuft er noch kurz zwischen den ersten kurzen Wohnhauszeilen von Assamstadt rechtsseits entlang der Mergentheimer Straße und linksseits entlang der Brunnenstraße hindurch.
Schließlich fließt der Seewiesengraben etwa 50 Meter südwestlich der Einmündung des Erlenbachwegs in die Mergenthaler Straße auf etwa
Der Seewiesengraben mündet nach 1,2 km langem Lauf mit mittlerem Sohlgefälle von nur etwa 5 ‰ rund 6 Höhenmeter unterhalb seines Grabenanfangs.
=== Einzugsgebiet ===
Der ''Seewiesengraben'' hat – oberirdisch – ein etwa 8,2 km² großes Einzugsgebiet. Der Bach selbst verläuft im Unterraum Östliches Bauland des Naturraums Bauland (Landschaft)|Bauland. Jedoch gehört ein großer Teil des linken Talhangs und auch des Teileinzugsgebietes des linken Oberlaufs im Langen Grund zum Krautheimer Jagstriedel im Unterraum Mittlere Kocher-Jagst-Ebenen des Nachbarnaturraums Kocher-Jagst-Ebenen, ein kleinerer am Nordostrand des oberen Langen Grundes zum Unterraum Umpfer-Wachbach-Riedel des Naturraums Tauberland. Der mit
Auf etwa der Hälfte des Gebietes steht Wald, in der anderen, offenen gibt es fast nur Äcker. Besiedlung gibt es nur in Gestalt des vom Unterlauf durchflossenen Teils des Dorfes Assamstadt. Zur Gemeinde Assamstadt gehört der gesamte Lauf des Seewiesengrabens selbst und etwa 1,8 km² des Einzugsgebietes im Westen, der größere übrige Teil liegt im Stadtgebiet von [url=viewtopic.php?t=4118]Bad[/url] Mergentheim.
Reihum grenzen die Einzugsgebiete der folgenden Nachbargewässer an:
* Im Nordwesten konkurriert der kurze Abschnitt des Erlenbach (Jagst, Bieringen)|Erlenbachs oberhalb des Seewiesengrabens;
* jenseits der langen nordwestlichen und der kurzen südwestlichen Wasserscheide läuft jenseits ein halbes Dutzend Bäche von links zum Tauber-Zufluss Wachbach (Fluss)|Wachbach;
* die Einzugsgebiete im Süden gehören zu Bächen, die von rechts weit oberhalb des Erlenbach vor deren nördlichstem Punkt zur Jagst fließen, nacheinander sind es der Rißbach (Jagst)|Rißbach, der Goldbach (Jagst, Dörzbach)|Goldbach, der Laibach (Jagst)|Laibach und der Horrenbach (Jagst)|Horrenbach.
=== Zuflüsse, Seen und Obertäler ===
'''Beginn''' des ''Seewiesengrabens'' auf etwa
* (Obertal im ''Langen Grund''), linkes Obertal mit versinkendem Oberlauf aus dem Osten bis allenfalls zu einer Doline etwa auf ** (Graben aus dem ''Ellengrund'', von links und Süden auf etwa * (Obertal ''Dachslöcher''), rechtes Obertal aus dem Nordosten mit zwei auf etwa
'''Mündung''' des ''Seewiesengrabens'' von links und Osten auf etwa
== Geologie ==
Das oberflächliche Einzugsgebiet des Seewiesengrabens liegt im Muschelkalk, ausgenommen nur seinen südöstlichen Randsaum im Wald um die K 2845 Hachtel (Bad Mergentheim)|Hachtel–Rengershausen (Bad Mergentheim)|Rengershausen, wo Lettenkeuper (Erfurt-Formation) ansteht.
Der linke und östliche Oberlauf des Seewiesengrabens im Langen Grund beginnt im Oberer Muschelkalk|Oberen Muschelkalk und wechselt etwa dort, wo die Bundesstraße 19|B 19 Stuppach (Bad Mergentheim)|Stuppach–Rengershausen seine Mulde kreuzt, in den Mittlerer Muschelkalk|Mittleren Muschelkalk. Der Oberlauf bleibt bis zur Versinkung in dieser Schichthöhe und auch der erst unterhalb dieser einsetzende Seewiesengraben verläuft ganz in dessen Schichthöhe. Die rechte und nordnordöstliche, fast vollständig trockene Oberlaufmulde aus dem nördlichen Stuppacher Wald dagegen liegt wohl vollständig im Mittleren Muschelkalk. Die größeren Höhen an der Außenseite der Obertäler und zwischen ihnen ragen bis in den Oberen Muschelkalk.
An mehreren Stellen, vor allem an den ostwärts abfallenden Hängen, jedoch auch in der nach Westen hin offenen Talmulde etwas vor und in der ''Stegwiese'' überdeckt Lösssediment aus Quartär (Geologie)|quartärer Ablagerung die älteren Gesteine. Ein Schwemmlandband liegt in der Talmitte beider Obertäler und um den Seewiesengraben.
=== Dolinen ===
Es gibt zahlreiche, die Karst|Verkarstung des Muschelkalks anzeigende Dolinen im Einzugsgebiet. Der rechte Oberlauf versinkt in einer großen Doline noch im nördlichen Stuppacher Wald, kurz bevor sich seine nun trockene Talmulde im Offenland fortsetzt.
Der linke Oberlauf im ''Langen Grund'' endet an einer vielteiligen Schar von Dolinen teils mit Ponoren im Gewann Stegacker und etwas davor. Am Lauf gibt es aber schon zuvor im Bereich der B 19 wenigstens eine Versinkungsstelle. Ebenso verschwinden die kurzen Waldgräben im kleineren Oberlauftal in Ponoren eines dortigen Dolinenfeldes. Einige der Dolinen sind als Geotope ausgewiesen.
== Natur und Schutzgebiete ==
Teile der beiden Dolinenfelder, in denen die Gewässer in beiden Obertälern versinken, stehen unter Naturdenkmalschutz, ebenso ein weiterer von wenigstens drei Erdfällen im Waldgewann ''Stöckerbild'' nahe dem Quellteich am oberen Ende des Langen Grundes. Der weit überwiegende Mergentheimer Anteil am Einzugsgebiet liegt in einem Wasserschutzgebiet.
== Tourismus ==
=== LUBW ===
Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: [https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/6mAAytGEgfrvpyVNxGANoC Lauf und Einzugsgebiet des Seewiesengrabens]
Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer:
Höhe:
Höhe nach dem Höhenlinienbild auf dem Hintergrundlayer ''Topographische Karte''.
Höhe nach grauer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer ''Topographische Karte''.
Länge:
Länge nach dem Layer ''Gewässernetz (Amtliches Digitales Wasserwirtschaftliches Gewässernetz|AWGN)''.
Länge abgemessen auf dem Hintergrundlayer ''Topographische Karte''.
EZG:
Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer ''Topographische Karte''.
Seefläche:
Seefläche nach dem Layer ''Stehende Gewässer''.
Seefläche abgemessen auf dem Hintergrundlayer ''Topographische Karte''.
Sonstige:
Natur teilweise nach dem Layer ''Geschützte Biotope''.
Schutzgebiete nach den einschlägigen Layern.
=== Andere Belege ===
Geologie, darunter auch die Dolinen, nach den Layern zu ''Geologische Karte 1:50.000'' auf:
Länge nach [https://media.lgrb-bw.de/link/gtk/gtk_2461.pdf Geotopsteckbrief] auf media.lgrb-bw.de, abgefragt am 18. März 2024
== Literatur ==
* Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg, als Einzelblatt Nr. 6524 [url=viewtopic.php?t=4118]Bad[/url] Mergentheim
* [https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/6mAAytGEgfrvpyVNxGANoC Karte von Lauf und Einzugsgebiet des Seewiesengrabens] auf: * [https://www.geoportal-bw.de/?permalinkId=acea64ec-1fb4-4d0e-804b-b06956511161#/(sidenav:karten) Karte von Lauf und Einzugsgebiet des Seewiesengrabens] auf: * Meßtischblatt [https://www.deutschefotothek.de/gallery/freitext/df_dk_0010001_6524 6524 Assamstadt] von 1881 in der Deutsche Fotothek|Deutschen Fotothek
Kategorie:Fließgewässer im Main-Tauber-Kreis
Kategorie:Geographie (Assamstadt) [/h4]
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