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 Große Bühnenschauspielerinnen des 19. Jahrhunderts

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Die Bühnenkunst einiger großer Schauspielerinnen des 19. Jahrhunderts entwickelte sich zu einem künstlerisch-gesellschaftlichen Phänomen, das insbesondere für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts, die Ära des Fin de Siècle, typisch war.

==Definition==

Die Theaterkunst des 19. Jahrhunderts orientierte sich an den künstlerischen Leistungen der Schauspieler (andere Teile der Bühneninszenierung, wie z. B. die Regie, waren nicht so wesentlich).

==Bemerkenswerte Beispiele==

Sarah Bernhardt, Eleonore Duse, Ellen Terry und Helena Modjeska

Rachel Felix

==Stil==

Dieser Schauspielstil basierte auf einem großen Star, der das Schicksal der weiblichen Hauptfigur des Dramas in seinem eigenen Stil verkörperte.

Viele großartige Schauspielerinnen präsentierten sich zuerst und dann in dieser bestimmten Rolle, egal in welchem ​​Stück sie spielten. Ähnlich wie die Hollywoodstars der 1930er und 1940er Jahre (Marlene Dietrich oder Joan Crawford). Ihre Aufgabe bzw. die Aufgabe ihres Agenten bestand darin, sie in Rollen zu befördern, in denen ihre persönliche Marke in die jeweilige Rolle passte. Es hätte eine ausgedehnte Sterbeszene am Ende eines Liebesleidens sein können. Viele Dramatiker lernten, diese Szenen in ihre Stücke zu integrieren, um den Anforderungen der Schauspielerinnen gerecht zu werden (viele dieser Dramen wurden zu Libretti für Opern, wie Alexandre Dumas' La Dame aux Camelias in Giuseppe Verdis' La Traviata oder Victorien Sardou's Sardou). Tosca in Giacomo Puccinis gleichnamige Oper Tosca.

Einige von ihnen, wie Eleonore Duse oder Ellen Terry, wurden zu zeitlosen Vorbildern der Schauspielerei. Einige, wie Charlotte Wolter, wurden von einigen Kritikern schon zu ihrer Zeit als zu extravagant kritisiert.

Dieser Schauspielstil wurde später oft als abwertend, manieristisch, unrealistisch und oberflächlich beschrieben. Aber Theaterschauspiel als vergänglicher künstlerischer Ausdruck verändert und entwickelt sich. Was eine Generation für fortschrittlich hält, verurteilen nachfolgende Generationen als überholt. Zu seiner Zeit muss die großartige Schauspielerei ihre Berechtigung gehabt haben, deshalb wurde sie so populär und einige Namen dieser Zeit sind noch immer ein Synonym für Schauspielerei.

==Soziale Stellung==

Spitzenschauspielerinnen pflegten oft einen extravaganten Theaterlebensstil, um die Aufmerksamkeit auf ihre Bühnenkunst zu lenken. Vor allem Sarah Bernhardt, die angeblich die erste Weltberühmtheit war, hatte selbst auf ihren Reisen einen kleinen Zoo mit exotischen Tieren, hatte einen mit Satin ausgekleideten Sarg in ihrem Schlafzimmer und schlief gelegentlich darin oder lag darin, um ihre Rollen zu studieren.< br />
Hochrangige Schauspielerinnen mussten aufgrund der strengen viktorianischen Moral gewisse gesellschaftliche Zugeständnisse machen. Die bürgerliche Gesellschaft akzeptierte dies ohne die übliche Moralisierung als Tatsache. Sowohl Sarah Bernhardt|Bernhardt als auch Ellen Terry|Terry haben ihre unehelichen Kinder offen erzogen, ohne sich dafür zu schämen.

Andererseits galten viele Schauspielerinnen (auch Tänzerinnen und Theaterfrauen im Allgemeinen) oft als moderne Kurtisanen, die reiche männliche Theaterbesucher sexuell begünstigten.

Zu dieser Zeit mussten Schauspielerinnen auf eigene Kosten für luxuriöse Kleider und Kostüme sorgen, was oft dazu führte, dass selbst die sehr erfolgreichen Schauspielerinnen reiche Gönner als Sponsoren suchten.

Die junge Sarah Bernhardt hatte mehrere Liebhaber gleichzeitig. Sie entwickelte sogar verschiedene Tricks, um von ihren Gönnern zusätzliches Geld zu erpressen, z. B. punktierte sie ihr Zahnfleisch mit einer Nadel, was später mit Blut auf einem Taschentuch entdeckt wurde, das ihr vor den Mund gehalten wurde Robert Gottlieb, ''Sarah. Das Leben von Sarah Bernhardt. S. 57.'' Die tschechisch-deutsche Schauspielerin Maria Pospischil galt angeblich als Geliebte des österreichischen Kaisers Franz Joseph I.Theater und Kunst, ''Elizabeth: Kaiserin wider Willen. S. 282.'' und tschechischer Graf Franz, Fürst von Thun und Hohenstein.Původní dopis z Čech, '' In. Amerikaner. 1895/34, 8. Mai 1895. S. 14.''

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