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 Anu Saluäär

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* Orden vom Weißen Stern, 5. Klasse
* Preis der Vilhelm-Moberg-Gesellschaft
* Edvin und Lembe Hiedel Editor's Award

'''Anu Saluäär'' (geb. '''Vaher''; seit 2011 offiziell '''Anu Saluäär-Kall''''; geboren am 16. September 1948) ist eine estnische Übersetzerin, Herausgeberin und Essayistin.
==Frühes Leben und Bildung==
Saluäär wurde in Tallinn geboren und erhielt dort ihre Ausbildung, bevor sie an der Staatlichen Universität Tartu estnische Sprache und Literatur studierte und 1972 ihren Abschluss machte. In einem Radiointerview im Jahr 2023 erinnerte sie sich daran, dass sie sich als Kind entschieden hatte, Übersetzerin zu werden.

==Karriere==
Nach ihrem Abschluss arbeitete Saluäär im Verlag „Eesti Raamat“ und dann in der Verlagsabteilung der Estnischen Akademie der Wissenschaften, bevor sie 1976 zu „Loomingu Raamatukogu“ wechselte. Sie blieb der Reihe bis 2018 treu und war von 2008 bis 2013 deren Chefredakteurin; Seit 1992 ist sie außerdem Mitglied des Estnischen Schriftstellerverbandes. ERR berichtete 2023, dass sie über mehr als vier Jahrzehnte bei „Loomingu Raamatukogu“ sowohl Übersetzungen als auch Originaltexte zur Veröffentlichung ausgewählt habe.

Saluäärs redaktionelle Arbeit hat große professionelle Anerkennung erhalten. Als sie 2017 den Edvin and Lembe Hiedel Editor's Award erhielt, beschrieb ERR sie als langjährige Herausgeberin von „Loomingu Raamatukogu“ und sagte, dass der Preis für ihre langjährige, herausragende und vielseitige redaktionelle Arbeit verliehen wurde.
==Schreiben und Übersetzen==
Saluäär hat hauptsächlich aus dem Schwedischen übersetzt, aber auch aus dem Norwegischen und Dänischen und gelegentlich auch aus dem Deutschen, Finnischen und Russischen. Sie hat auch Nachworte und Essays über skandinavische Literatur geschrieben; Ihre Essays wurden in „Põhjamaadest ja Eestist“ (2008) und „Lähedased rannad“ (2018) gesammelt.

Janika Kronberg rezensierte „Põhjamaadest ja Eestist“ in „Sirp“ und schrieb, dass der Band ein umfangreiches und informatives Ganzes über literarische Kontakte zwischen Estland und den nordischen Ländern darstelle, und argumentierte, dass sein Wert durch Saluäärs Übersetzungen von Auszügen aus ansonsten unzugänglichen nordischen Texten gesteigert werde.
Zu den Autoren, die Saluäär übersetzt hat, gehören Ingmar Bergman, Vilhelm Moberg, Käbi Laretei, Ulla-Lena Lundberg, Theodor Kallifatides, Albert Engström und Agneta Pleijel.
Im Jahr 2015 berichtete ERR, dass Saluäär ihre fast zehnjährige Übersetzung von Mobergs vierbändigem „Emigranten“-Zyklus als ihr wichtigstes Übersetzungsprojekt betrachtete.
Saluäärs Arbeit war auch außerhalb der reinen Buchübersetzung im nordischen Literaturaustausch sichtbar. Im Jahr 2013 stellte Norden sie auf estnischen Veranstaltungen vor, die Ulla-Lena Lundbergs Werk gewidmet waren, einschließlich der Präsentation von „Siber: tiivuline autoportree“.
Sie hat auch dazu beigetragen, estnische Literatur in schwedischer Übersetzung zu präsentieren. 2007 war sie eine der Auswählerinnen der Anthologie „Estland berättar“ und übersetzte mit Maarja Talgre „Jaak Jõerüüt“ ins Schwedische.
==Ehrungen und Auszeichnungen==
* Jährlicher Preis des Estnischen Schriftstellerverbandes (1990)
* Übersetzungspreis des Estnischen Schriftstellerverbandes (1991)
* Jahrespreis der Estnischen Kulturstiftung (1997)
* Orden des Weißen Sterns, 5. Klasse (2001)
* Jährlicher Literaturpreis der Estnischen Kulturstiftung für die Übersetzung von Mobergs „Sisserändajad“ (2005)
* Preis der Vilhelm-Moberg-Gesellschaft (2006)
* Orden des Polarsterns (2006)
*E.W. Preis der Ponkala Foundation (2008)
* Edvin und Lembe Hiedel Editor's Award (2017)

==Ausgewählte Werke==
* „Über Migration und Emigration“ (2007)
* ''Aus den nordischen Ländern und Estland. Schriften 1987–2008'' (2008)
* ''Bezirksnr. 6. Zwei Artikel zur Geschichte der „Bibliothek der Schöpfung“ (mit Sirje Olesk, 2017)
* ''Strände in der Nähe. Schriften 2008–2018'' (2018)

==Ausgewählte Übersetzungen==
* Ingmar Bergman, „Scenes from a Marriage“ (Übersetzung von „Scenes from a Marriage“, 1978)
* Vilhelm Moberg, die „Emigranten“-Tetralogie: „Emigrants“ (2002), „Immigrants“ (2005), „Settlers“ (2007) und „The Last Letter to Sweden“ (2009)
* Käbi Laretei, „Otsekui in der Übersetzung“ (2005)
* Ulla-Lena Lundberg, „Sibirien: ein geflügeltes Selbstporträt“ (2013)
* Alf Henrikson, „Fingers of Fate“ (2015) * Albert Engström, „Die Moskauer“ (2020) * Theodor Kallifatides, „Schlacht um Troja“ (2021)
* Agneta Pleijel, „Zwillingsporträt: ein Roman über Agatha Christie und Oskar Kokoschka“ (2021)

* * [https://ewod.ut.ee/s/saluaar/ Anu Saluäär] im ''Estonian Writers' Online Dictionary''

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