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 Mario Paniconi

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'''Mario Paniconi'' (1. Mai 1904 – 24. September 1973) war ein italienischer Architekt und Stadtplaner, der von den 1930er Jahren bis zur Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg tätig war und vor allem für seine lange berufliche Partnerschaft mit Giulio Pediconi bekannt war.

==Leben und Karriere==
Paniconi wurde in Rom als Sohn einer Architektenfamilie geboren und schloss 1929 sein Architekturstudium ab, als er ein Projekt für den neuen Komplex Fonte Anticolana in Fiuggi vorstellte. Kurz darauf begann er an der Regia Scuola di Ingegneria und später an der Architekturschule in Rom zu unterrichten und wurde 1952 Professor für Architekturkomposition. Während seiner Studienzeit lernte er Giulio Pediconi kennen, mit dem ihn eine lebenslange berufliche Partnerschaft verband. Das 1930 gegründete Studio Paniconi–Pediconi entwickelte sich zu einem der aktivsten Architekturbüros in Rom, behielt jedoch einen bewusst handwerklichen Maßstab bei.

Paniconi war in den 1930er Jahren an mehreren Architekturwettbewerben beteiligt, darunter an Projekten für die E42 (EUR, Rom | Esposizione Universale di Roma), und arbeitete mit führenden Persönlichkeiten wie Giovanni Muzio und Luigi Moretti zusammen. Er gehörte zu den Gründern des RAMI (Raggruppamento Architetti Moderni Italiani), das zwischen den Prinzipien der Moderne (Moderne Architektur) und der italienischen Architekturtradition vermitteln wollte. Er schrieb auch Beiträge für Zeitschriften wie „Architettura“ und „Prospettive“ (gegründet von Curzio Malaparte) und war 1934 Gründungsmitglied des National Institute of Urban Planning (INU).

Obwohl Paniconi während der faschistischen Zeit aktiv war, behielt er eine gewisse Distanz zu offenen ideologischen Positionen bei und konzentrierte sich stattdessen auf typologische Forschung, materielle Ausdruckskraft und Kontinuität mit historischen Formen.

Paniconi war Präsident des Ordens der Architekten von Rom (1948–49) und wurde 1963 zum Mitglied der Accademia di San Luca ernannt. Er starb plötzlich am 24. September 1973 in Frascati.

==Funktioniert==
Zu seinen bemerkenswertesten Werken, die oft mit Pediconi entworfen wurden, gehören:
* Der Brunnen am Foro Italico in Rom (1935).
* Das italienische Lyzeum Umberto I in Thessaloniki (1933–34).
* Wohngebäude in Latina, Latium|Latina (1938).
* Die Exedren für INA und INPS im Bezirk EUR, Rom|EUR in Rom.
* INA-Casa-Wohnbauprojekte der Nachkriegszeit in Rom (Tuscolano, Valco San Paolo).
* Zahlreiche kirchliche Gebäude, darunter die Kirche San Felice da Cantalice a Centocelle (Rom, 1934–35), Santo Stefano Protomartire (Porto Santo Stefano, 1945–50), Sacri Cuori di Gesù e Maria a Tor Fiorenza (Rom, 1947–55), San Gregorio VII (Rom, 1962) und San Giuseppe Cafasso (Rom, 1968).
* Der Hauptsitz der Società Generale Immobiliare in Catania.
* Das Postministerium in EUR, Rom.

==Archiv==
Sein Archiv, das fast 200 Projekte umfasst, wird im Zentralarchiv des Staates (Italien) in Rom aufbewahrt und wurde am 16. November 1998 für bedeutsam von historischem Interesse erklärt.

==Quellen==
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1904 Geburten
1973 Todesfälle
Italienische Architekten des 20. Jahrhunderts
Architekten aus Rom
Italienische Stadtplaner

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