[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/ext/kinerity/bestanswer/event/main_listener.php on line 514: Undefined array key "poster_answers" Felix I. von Metamaucum - Deutsches Wikipedia-Forum
'''Felix I.''' war um 876/877 Bischof von Metamaucum, einer Stadt am Ostrand der Lagune von Venedig (nicht zu verwechseln mit Malamocco). Er ist der erste namentlich überlieferte Inhaber dieses Amtes in Metamaucum, und er ist nur durch einen jahrelangen Streit zwischen Papst, Doge und dem Patriarchen von Grado bekannt. Metamaucum, am Ostrand der Lagune von Venedig gelegen, war bis etwa 810 Hauptstadt des Dukats und damit des Gebiets rund um die Lagune, bevor diese Rolle Rialto (Venedig)|Rialto übernahm. Dort residierte von 868 bis 881 der Doge Orso I. Particiaco|Ursus I., der in seinem Machtbereich sechs Bischöfe gegen den Willen des Patriarchat von Grado|Patriarchen von Grado durchsetzen wollte. Darin sah nicht nur der Patriarch, sondern auch Papst Johannes VIII. (Papst)|Johannes VIII. einen Eingriff in seine Rechte, daher akzeptierte er die Einsetzung der Suffraganbischöfe durch den Dogen nicht. Stattdessen forderte er diese Bischöfe, darunter Felix von Metamaucum, 876 und erneut 877 zu Synoden nach Rom. Als sie dieser Forderung nicht nachkamen, drohte er ihnen mit der Exkommunikation, die schließlich auch kurzzeitig erfolgte. Die Lebens- und Amtsdaten des Bischofs sind genauso wenig bekannt, wie seine Herkunft und seine sonstigen Amtstätigkeiten.
== Rolle im Streit zwischen Patriarch und Doge ==
Zwischen dem von 874 bis 878 amtierenden Patriarchen Petrus I. von Grado und dem Doge von Venedig|Dogen, Orso I. Particiaco|Ursus kam es zu einem scharfen Konflikt, als der Doge den Kleriker dazu zwingen wollte, sein Vorschlagsrecht für die sechs zu seinem Machtbereich gehörenden Diözese|Bistümer, die Suffragandiözese|Suffraganbistümer des Patriarchen waren, für zukünftige Bischöfe zu akzeptieren. Neben den Rechten des Papstes, der den Patriarchen unterstützt hatte, überging der Doge damit auch die Ortskirchen, sowie den immer noch vorhandenen Einfluss des Patriarchat von Aquileia|Patriarchen von Aquileia, aus dessen Amtsbezirk im 5. Jahrhundert das Patriarchat von Grado hervorgegangen war.
Wichtigste Quelle zu dem Patriarchen, aber auch die einzige erzählende zu Bischof Felix von Metamaucum, ist die Istoria Veneticorum, die um 1000 entstand. Petrus, der sich seiner Wahl für unwürdig für das Patriarchenamt fühlte, floh „ad Italiam“, also auf das italienische Festland, wohl ins Regnum Italiae, kehrte aber bald zurück.
Der Konflikt zwischen dem Dogen und dem Patriarchen zeigte sich schon kurz nach der Wahl des Petrus. Als Dominicus, Abt des Klosters von Altinum (Stadt)|Altinum, zum Bischof von Altinum-Torcello wurde, von dem die ''Istoria Veneticorum'' behauptet, er habe sich selbst entmannt, berief sich Petrus auf die Vorgaben des Kanonisches Recht|kanonischen Rechts, als er den Neugewählten wegen dieses körperlichen Defektes Exkommunizierung|exkommunizierte. Damit allerdings ging er zugleich gegen das „ducis decretum“ an,Istoria Veneticorum, III, 11; Luigi Andrea Berto (Hrsg.): ''Giovanni Diacono, Istoria Veneticorum'', Bologna 1999, S. 136. womit er den Rückhalt des Dogen Ursus verlor. Er musste infolgedessen nach Istrien fliehen, ging aber bald nach Venedig.
Während eines ganzen Jahres hielt er sich in San Zulian auf, das zum Patrimonium seiner Familie gehörte. Der Patriarch floh von dort erneut, diesmal nach Rom, und wurde von Papst Johannes VIII. (Papst)|Johannes VIII. angehört. Während Petrus nun die päpstliche Rückendeckung erhielt, gelang es dem Dogen, die Loyalität der Lagune von Grado und der in diesem Gebiet dem Patriarchen untergebenen Bischöfe zu gewinnen. Die Ursache dafür dürfte in der prekären Lage Grados gelegen haben, denn die Flotte des Dogen war die einzige Macht, die 875 Grado gegen die Sarazenen, die die Stadt zwei Tage lang belagerten, verteidigen konnte, genauso wie gegen die Slawen, die 876 die Stadt bedrohten.''Istoria Veneticorum'', III, 14.
Die Briefe, die der Papst in den Jahren 876 und 877 abfasste, sind die einzige Quelle zum Bischof von Metamaucum, der einer der sechs Suffraganbischof|Suffraganbischöfe Grados war. Der Papst bestellte sie nach Rom ein. Diese Einladung zu einer Kirchenversammlung erfolgte durch einen Brief vom 24. November 876, der sich unmittelbar an den Dogen richtete.Roberto Cessi (Hrsg.): ''Documenti relativi alla storia di Venezia anteriori al Mille'', II: ''Secoli IX-X'', Padua 1942, n. 5, S. 7 f.; Synthese bei Kehr, 1925, n. 40–54, S. 44–48. Die Einberufung wurde jedoch ignoriert, obwohl sie wiederholt wurde, wie der Papst in einem Brief vom 1. Dezember beklagt. Dieser Brief richtete sich nun an Dominicus, den Liste der Bischöfe von Olivolo und Castello|Bischof von Olivolo, und an Bischof Leo von Caorle.
In diesem Brief droht Johannes dem Bischof Felix von Metamaucum mit der Exkommunikation (ebenso wie den Bischöfen Petrus von Equilium und Dominicus von Altinum (Stadt)|Altinum-Torcello), für den Fall, dass er der Einladung nicht Folge leisten würden.Roberto Cessi (Hrsg.): ''Documenti relativi alla storia di Venezia anteriori al Mille'', II: ''Secoli IX–X'', Padua 1942, n. 6, S. 8 f. In zwei weiteren Briefen, diesmal direkt an die Bischöfe von Metamaucum und Equilium, bzw. an Dominicus gerichtet, wiederholte er diese Drohung.Roberto Cessi (Hrsg.): ''Documenti relativi alla storia di Venezia anteriori al Mille'', II: ''Secoli IX-X'', Padua 1942, n. 8 und 9, S. 11–14.
Die vier Briefe vom Dezember 876 wurden Delto, dem Bistum Rimini|Bischof von Rimini überantwortet, dem er den Konflikt mit den Suffraganen erläutert – der sich sonst nur aus der ''Istoria Veneticorum'' erschließen ließe –, indem er Petrus als „reverentissimus Venetiarum metropoleus antistes, multis suffraganeorum suorum gravatus molestiis et canonice constitutioni in repugnantibus malis oppressus“ erklärt.Roberto Cessi (Hrsg.): ''Documenti relativi alla storia di Venezia anteriori al Mille'', II: ''Secoli IX–X'', Padua 1942, n. 10, S. 14. Er unterscheidet also klar zwischen der positiv zu bewertenden Rolle als Doge und der unterdrückerischen und belästigenden gegenüber den Suffraganen, zwischen seiner weltlichen Rolle und seinem Verhalten gegenüber den obersten Klerikern seines Dukats, darunter Felix.
Johannes VIII. berief eine Synode nach Ravenna für den Sommer 877 ein. Da dort die anstehenden Konflikte gelöst werden sollten, wiederholte der Papst in den drei Briefen, die der Synode vorangingen, nämlich zwischen Mai und Juli 877, nicht mehr die besagten Drohungen. Er schlug einen versöhnlicheren Ton an und schlug vor, die „altercatio“ zu lösen, aber auch, um „illius statum reformare provincie“.Roberto Cessi (Hrsg.): ''Documenti relativi alla storia di Venezia anteriori al Mille'', II: ''Secoli IX–X'', Padua 1942, n. 11–13, S. 16–18. Johannes Diaconus bestätigt in seiner ''Istoria Veneticorum'', dass zu dieser Synode die Bischöfe von Equilium und Caorle, aber auch diejenigen eingeladen wurden, die in Abwesenheit des Patriarchen gewählt worden waren, und damit ohne Konsekration waren. Diese waren die Bischöfe von Olivolo, Cittanova und Felix von Metamaucum.''Istoria Veneticorum'', III, 18; Luigi Andrea Berto (Hrsg.): ''Giovanni Diacono, Istoria Veneticorum'', Bologna 1999, S. 138. Die Bischöfe aus ''Venetia'' kamen erst verspätet in Ravenna an, was zur Folge hatte, dass sie nunmehr exkommuniziert wurden. Doch nun griff der Doge Ursus, und verhinderte so, dass diese Abtrennung von der Kirche zur Ausführung kam.
Am Ende wurde die Position des Dogen weitgehend anerkannt. Der Patriarch kehrte nach Grado zurück und er weihte nunmehr die in seiner Abwesenheit eingesetzten Bischöfe.Allerdings wurde die Konsekrierung des Dominicus von Altinum für undurchführbar erklärt, solange Petrus lebte.
== Quellen ==
* Johannes Diaconus (Chronist)|Johannes Diaconus: Istoria Veneticorum, Liber III, 11–14.
* Ester Pastorello (Hrsg.): ''Andreae Danduli Ducis Venetiarum Chronica per extensum descripta aa. 46–1280'' (= Rerum Italicarum Scriptores, XII,1), Nicola Zanichelli, Bologna 1938, S. 157 f. ([https://archive.org/details/rerumitalic ... 8/mode/1up Digitalisat, S. 157 f.])
== Siehe auch ==
* Liste der Bischöfe von Chioggia
== Anmerkungen ==
Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (9. Jahrhundert)
Kategorie:Person des Christentums (Venedig)
Kategorie:Person (venezianische Geschichte)
Kategorie:Geboren im 9. Jahrhundert
Kategorie:Gestorben im 9. Jahrhundert
Kategorie:Mann
[h4] '''Felix I.''' war um 876/877 Bischof von Metamaucum, einer Stadt am Ostrand der Lagune von Venedig (nicht zu verwechseln mit Malamocco). Er ist der erste namentlich überlieferte Inhaber dieses Amtes in Metamaucum, und er ist nur durch einen jahrelangen Streit zwischen Papst, Doge und dem Patriarchen von Grado bekannt. Metamaucum, am Ostrand der Lagune von Venedig gelegen, war bis etwa 810 Hauptstadt des Dukats und damit des Gebiets rund um die Lagune, bevor diese Rolle Rialto (Venedig)|Rialto übernahm. Dort residierte von 868 bis 881 der Doge Orso I. Particiaco|Ursus I., der in seinem Machtbereich sechs Bischöfe gegen den Willen des Patriarchat von Grado|Patriarchen von Grado durchsetzen wollte. Darin sah nicht nur der Patriarch, sondern auch Papst Johannes VIII. (Papst)|Johannes VIII. einen Eingriff in seine Rechte, daher akzeptierte er die Einsetzung der Suffraganbischöfe durch den Dogen nicht. Stattdessen forderte er diese Bischöfe, darunter Felix von Metamaucum, 876 und erneut 877 zu Synoden nach Rom. Als sie dieser Forderung nicht nachkamen, drohte er ihnen mit der Exkommunikation, die schließlich auch kurzzeitig erfolgte. Die Lebens- und Amtsdaten des Bischofs sind genauso wenig bekannt, wie seine Herkunft und seine sonstigen Amtstätigkeiten.
== Rolle im Streit zwischen Patriarch und Doge == Zwischen dem von 874 bis 878 amtierenden Patriarchen Petrus I. von Grado und dem Doge von Venedig|Dogen, Orso I. Particiaco|Ursus kam es zu einem scharfen Konflikt, als der Doge den Kleriker dazu zwingen wollte, sein Vorschlagsrecht für die sechs zu seinem Machtbereich gehörenden Diözese|Bistümer, die Suffragandiözese|Suffraganbistümer des Patriarchen waren, für zukünftige Bischöfe zu akzeptieren. Neben den Rechten des Papstes, der den Patriarchen unterstützt hatte, überging der Doge damit auch die Ortskirchen, sowie den immer noch vorhandenen Einfluss des Patriarchat von Aquileia|Patriarchen von Aquileia, aus dessen Amtsbezirk im 5. Jahrhundert das Patriarchat von Grado hervorgegangen war.
Wichtigste Quelle zu dem Patriarchen, aber auch die einzige erzählende zu Bischof Felix von Metamaucum, ist die Istoria Veneticorum, die um 1000 entstand. Petrus, der sich seiner Wahl für unwürdig für das Patriarchenamt fühlte, floh „ad Italiam“, also auf das italienische Festland, wohl ins Regnum Italiae, kehrte aber bald zurück.
Der Konflikt zwischen dem Dogen und dem Patriarchen zeigte sich schon kurz nach der Wahl des Petrus. Als Dominicus, Abt des Klosters von Altinum (Stadt)|Altinum, zum Bischof von Altinum-Torcello wurde, von dem die ''Istoria Veneticorum'' behauptet, er habe sich selbst entmannt, berief sich Petrus auf die Vorgaben des Kanonisches Recht|kanonischen Rechts, als er den Neugewählten wegen dieses körperlichen Defektes Exkommunizierung|exkommunizierte. Damit allerdings ging er zugleich gegen das „ducis decretum“ an,Istoria Veneticorum, III, 11; Luigi Andrea Berto (Hrsg.): ''Giovanni Diacono, Istoria Veneticorum'', Bologna 1999, S. 136. womit er den Rückhalt des Dogen Ursus verlor. Er musste infolgedessen nach Istrien fliehen, ging aber bald nach Venedig.
Während eines ganzen Jahres hielt er sich in San Zulian auf, das zum Patrimonium seiner Familie gehörte. Der Patriarch floh von dort erneut, diesmal nach Rom, und wurde von Papst Johannes VIII. (Papst)|Johannes VIII. angehört. Während Petrus nun die päpstliche Rückendeckung erhielt, gelang es dem Dogen, die Loyalität der Lagune von Grado und der in diesem Gebiet dem Patriarchen untergebenen Bischöfe zu gewinnen. Die Ursache dafür dürfte in der prekären Lage Grados gelegen haben, denn die Flotte des Dogen war die einzige Macht, die 875 Grado gegen die Sarazenen, die die Stadt zwei Tage lang belagerten, verteidigen konnte, genauso wie gegen die Slawen, die 876 die Stadt bedrohten.''Istoria Veneticorum'', III, 14.
Die Briefe, die der Papst in den Jahren 876 und 877 abfasste, sind die einzige Quelle zum Bischof von Metamaucum, der einer der sechs Suffraganbischof|Suffraganbischöfe Grados war. Der Papst bestellte sie nach Rom ein. Diese Einladung zu einer Kirchenversammlung erfolgte durch einen Brief vom 24. November 876, der sich unmittelbar an den Dogen richtete.Roberto Cessi (Hrsg.): ''Documenti relativi alla storia di Venezia anteriori al Mille'', II: ''Secoli IX-X'', Padua 1942, n. 5, S. 7 f.; Synthese bei Kehr, 1925, n. 40–54, S. 44–48. Die Einberufung wurde jedoch ignoriert, obwohl sie wiederholt wurde, wie der Papst in einem Brief vom 1. [url=viewtopic.php?t=2069]Dezember[/url] beklagt. Dieser Brief richtete sich nun an Dominicus, den Liste der Bischöfe von Olivolo und Castello|Bischof von Olivolo, und an Bischof Leo von Caorle.
In diesem Brief droht Johannes dem Bischof Felix von Metamaucum mit der Exkommunikation (ebenso wie den Bischöfen Petrus von Equilium und Dominicus von Altinum (Stadt)|Altinum-Torcello), für den Fall, dass er der Einladung nicht Folge leisten würden.Roberto Cessi (Hrsg.): ''Documenti relativi alla storia di Venezia anteriori al Mille'', II: ''Secoli IX–X'', Padua 1942, n. 6, S. 8 f. In zwei weiteren Briefen, diesmal direkt an die Bischöfe von Metamaucum und Equilium, bzw. an Dominicus gerichtet, wiederholte er diese Drohung.Roberto Cessi (Hrsg.): ''Documenti relativi alla storia di Venezia anteriori al Mille'', II: ''Secoli IX-X'', Padua 1942, n. 8 und 9, S. 11–14.
Die vier Briefe vom [url=viewtopic.php?t=2069]Dezember[/url] 876 wurden Delto, dem Bistum Rimini|Bischof von Rimini überantwortet, dem er den Konflikt mit den Suffraganen erläutert – der sich sonst nur aus der ''Istoria Veneticorum'' erschließen ließe –, indem er Petrus als „reverentissimus Venetiarum metropoleus antistes, multis suffraganeorum suorum gravatus molestiis et canonice constitutioni in repugnantibus malis oppressus“ erklärt.Roberto Cessi (Hrsg.): ''Documenti relativi alla storia di Venezia anteriori al Mille'', II: ''Secoli IX–X'', Padua 1942, n. 10, S. 14. Er unterscheidet also klar zwischen der positiv zu bewertenden Rolle als Doge und der unterdrückerischen und belästigenden gegenüber den Suffraganen, zwischen seiner weltlichen Rolle und seinem Verhalten gegenüber den obersten Klerikern seines Dukats, darunter Felix.
Johannes VIII. berief eine Synode nach Ravenna für den Sommer 877 ein. Da dort die anstehenden Konflikte gelöst werden sollten, wiederholte der Papst in den drei Briefen, die der Synode vorangingen, nämlich zwischen Mai und Juli 877, nicht mehr die besagten Drohungen. Er schlug einen versöhnlicheren Ton an und schlug vor, die „altercatio“ zu lösen, aber auch, um „illius statum reformare provincie“.Roberto Cessi (Hrsg.): ''Documenti relativi alla storia di Venezia anteriori al Mille'', II: ''Secoli IX–X'', Padua 1942, n. 11–13, S. 16–18. Johannes Diaconus bestätigt in seiner ''Istoria Veneticorum'', dass zu dieser Synode die Bischöfe von Equilium und Caorle, aber auch diejenigen eingeladen wurden, die in Abwesenheit des Patriarchen gewählt worden waren, und damit ohne Konsekration waren. Diese waren die Bischöfe von Olivolo, Cittanova und Felix von Metamaucum.''Istoria Veneticorum'', III, 18; Luigi Andrea Berto (Hrsg.): ''Giovanni Diacono, Istoria Veneticorum'', Bologna 1999, S. 138. Die Bischöfe aus ''Venetia'' kamen erst verspätet in Ravenna an, was zur Folge hatte, dass sie nunmehr exkommuniziert wurden. Doch nun griff der Doge Ursus, und verhinderte so, dass diese Abtrennung von der Kirche zur Ausführung kam.
Am Ende wurde die Position des Dogen weitgehend anerkannt. Der Patriarch kehrte nach Grado zurück und er weihte nunmehr die in seiner Abwesenheit eingesetzten Bischöfe.Allerdings wurde die Konsekrierung des Dominicus von Altinum für undurchführbar erklärt, solange Petrus lebte.
== Quellen == * Johannes Diaconus (Chronist)|Johannes Diaconus: Istoria Veneticorum, Liber III, 11–14. * Ester Pastorello (Hrsg.): ''Andreae Danduli Ducis Venetiarum Chronica per extensum descripta aa. 46–1280'' (= Rerum Italicarum Scriptores, XII,1), Nicola Zanichelli, Bologna 1938, S. 157 f. ([https://archive.org/details/rerumitalicarums121card/page/128/mode/1up Digitalisat, S. 157 f.])
== Siehe auch == * Liste der Bischöfe von Chioggia
== Anmerkungen ==
Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (9. Jahrhundert) Kategorie:Person des Christentums (Venedig) Kategorie:Person (venezianische Geschichte) Kategorie:Geboren im 9. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 9. Jahrhundert Kategorie:Mann
'''Johann Joseph Felix von Kurz'' (22. Februar 1717 - 3. Februar 1784) war ein österreichischer Schauspieler, Dramatiker und Impresario. Bekannt wurde er durch seine außergewöhnlichen...
Félix Bautista Corte Bórquez (4. August 1898 – 21. April 1982), auch bekannt als Giuseppe Corte, Felice Coste oder Felice Carte, war ein chilenischer Fußballspieler, der als Stürmer spielte....
'''Felix Joos''' ist ein deutscher Mathematiker, der auf den Gebieten der theoretische Informatik|theoretischen Informatik und diskrete Mathematik|diskreten Mathematik forscht.