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 Nathalie Cooke

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'''M. Nathalie Cooke (* 27. Dezember 1960) ist eine kanadische Literaturwissenschaftlerin und Professorin am Department of English der McGill University, deren Arbeit kanadische Literatur, das Schreiben von Frauenleben und interdisziplinäre Lebensmittelstudien umfasst.
==Bildung==
Cooke wurde in Chennai geboren und wuchs in England und auf Vancouver Island auf. Sie hat einen B.A. von der Queen's University an der Kingston|Queen's University, einen M.A. von der Cornell University sowie einen M.A. und Ph.D. von der University of Toronto. Sie hat außerdem einen B.Ed. von der University of Toronto.

== Forschung und Wissenschaft ==
Cookes Stipendium betrachtet Lebensmittelstudien als eine Methode der Sozial- und Kulturgeschichte und verwendet kulinarische Texte und Praktiken, um zu untersuchen, wie alltägliche Entscheidungen breitere soziale Werte, wirtschaftliche Bedingungen und kulturelle Kontinuität widerspiegeln. Ein zentraler Beitrag ihrer Arbeit ist die Behandlung von Speisekarten als historische Dokumente und nicht als rein utilitaristische Objekte. In von Experten begutachteten Veröffentlichungen hat sie argumentiert, dass Menüs soziale Hierarchien, technologischen Wandel, Muster menschlicher Migration und Krisenmomente, einschließlich Kriegs- und Gefängniskontexte, aufzeichnen.

Ihre Arbeit zur Menügeschichte ist dafür bekannt, dass sie das Studium der Lebensmittel über Fragen des Geschmacks hinaus erweitert, indem sie Menüs in politische, diplomatische und Gedenkrahmen einbettet.
In Studien zur kanadischen Esskultur hat Cooke die Vorstellung einer einzigen nationalen Küche in Frage gestellt. Sie beschrieb die kanadische Küche als „kulinarisch mehrsprachig“, geprägt von aufeinanderfolgenden Migrationswellen und anhaltendem kulturellen Austausch.

Wissenschaftler, die ihre Arbeit zitieren, haben betont, dass dieser Rahmen eher Hybridität und Anpassung als kulinarische Einheitlichkeit in den Vordergrund stellt und somit eine Alternative zu nationalzentrierten Modellen der Lebensmittelgeschichte bietet.
Cooke hat auch Spannungen zwischen regionalen Essenstraditionen und nationaler Standardisierung im 20. Jahrhundert untersucht, insbesondere durch Print- und Rundfunkmedien.
Sie hat auch die transnationale Geschichte der Teeindustrie erforscht, basierend auf Archivmaterialien, um historische Verbindungen zwischen Südasien, Großbritannien und Kanada aufzuspüren.
==Karriere==
Cooke ist Professorin am Department of English der McGill University, wo sie eine Reihe leitender akademischer und administrativer Positionen innehatte. Von 2006 bis 2010 war sie Associate Dean of Arts (Forschung und Graduiertenstudien) und von 2010 bis 2013 Associate University Provost (Akademisches Personal und vorrangige Initiativen). Von 2016 bis 2022 war sie Associate Dean der McGill University Library mit Verantwortung für die Bibliothek für seltene Bücher und Spezialsammlungen (Seltene Bücher, Spezialsammlungen und Archive).
Sie ist Gründungsherausgeberin von „Cuizine: The Journal of Canadian Food Cultures“, einer peer-reviewten Open-Access-Zeitschrift, die 2008 gegründet wurde und von den McGill University Libraries herausgegeben wird.
Im Jahr 2023 hatte Cooke ein Gaststipendium am Centre for the Study of Religion and Society der University of Victoria inne von Glasgow, wo sie Archivrecherchen im Scottish Business Archives durchführte. Sie ist außerdem Mitglied des „Le Centre de recherche interuniversitaire sur les humanités numériques (CRIHN)“.
Im Jahr 2025 wurde Cooke zum Fellow der Royal Society of Canada gewählt.
==Ausgewählte Arbeit==

* Cooke, Nathalie. Margaret Atwood: Eine Biographie. Toronto: ECW Press, 1998.
* Cooke, Nathalie. Margaret Atwood: A Critical Companion.Westport, CT: Greenwood Press, 2004.
* Cooke, Nathalie, Hrsg. Was gibt es zu essen? Einträge in die kanadische Lebensmittelgeschichte. Montreal: McGill-Queen’s University Press, 2009.
* Cooke, Nathalie, Shelley Boyd und Alexia Moyer. Kanadischer Literaturpreis. Montreal: McGill-Queen’s University Press, 2023.
* Cooke, Nathalie. Geschmäcker und Traditionen: Eine illustrierte Reise durch die Geschichte der Speisekarte. London: Reaktion Books, 2025.

==Auszeichnungen==
* Gabrielle-Roy-Preis der Association for Canadian and Québec Literatures für „Canadian Literary Fare“ (2023) * Medaille des Präsidenten der Society for the History of Natural History für „The Gwillim Project“ (2022)

* [https://www.mcgill.ca/english/nathalie-m-cooke Fakultätsseite der McGill University]
Lebende Menschen
Kanadische Literaturwissenschaftler
Absolventen der Queen's University in Kingston
Absolventen der Cornell University
Absolventen der University of Toronto
Kanadische Akademikerinnen

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