[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/ext/kinerity/bestanswer/event/main_listener.php on line 514: Undefined array key "poster_answers" Komm mit ins Zahlenland - Deutsches Wikipedia-Forum
Die Grundideen des Konzepts ''Komm mit ins Zahlenland'' stehen in einer längeren Tradition anschaulicher, narrativer und strukturbezogener Zugänge zur Zahlvorstellung im Kindesalter. Einzelne Motive, die später didaktisch gebündelt und systematisiert wurden, lassen sich bereits in früherer Schul- und Kinderliteratur nachweisen.
=== Frühe begriffliche Verwendung ===
Eine frühe schulische Verwendung des Begriffs „Zahlenland“ findet sich in Lehrwerken des Mathematikunterrichts der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So erscheint der Ausdruck im ''Deutschen Rechenbuch'' von Kunzmann als Bezeichnung eines geordneten Zahlenraums.Kunzmann, E.: ''Ins Zahlenland''. Verlag G. Braun, Karlsruhe.
=== Narrative und bildhafte Zahlenräume ===
Narrative Zahlenräume sind auch in der Kinderliteratur der Mitte des 20. Jahrhunderts belegt. In ''Peterleins Traumfahrt ins Zahlenreich'' von Tana (Tanja) Peter (Chronos Verlag, Berlin, ca. 1948) wird die Begegnung mit Zahlen als Traumreise gestaltet. Zahlen werden dabei durch symbolische Bilder und Figuren veranschaulicht. So erscheint die Zahl Sieben exemplarisch in Form eines Marienkäfers mit sieben Punkten, dessen Punktzahl den Zahlenwert bildlich repräsentiert. Darüber hinaus werden sowohl kardinale als auch ordinale Zahlaspekte aufgegriffen, indem Zahlen als Mengen sowie als geordnete Abfolge dargestellt werden, etwa in Form einer Zahlentreppe.Peter, Tana: ''Peterleins Traumfahrt ins Zahlenreich''. Chronos Verlag, Berlin, ca. 1948.
=== Personalisierung von Zahlen ===
Eine explizite Personalisierung von Zahlen zeigt sich in ''Der Nullrich – Eine Reise ins Zahlenland'' von Hans Zoozmann (1950), in dem Zahlen als handelnde Figuren mit charakteristischen Eigenschaften in einem imaginativen Zahlenraum auftreten.Zoozmann, Hans: ''Der Nullrich – Eine Reise ins Zahlenland''. 1950.
=== Verbindung von Anzahl und geometrischer Struktur ===
Weitere Motive, insbesondere die Verknüpfung von Anzahlen mit geometrischen Strukturen, lassen sich in späteren Kinderbüchern beobachten. So verbindet ''Nil und Nele und die Zahlen'' von Wilfried Gebhard (1997) narrative Elemente eines Zahlenlands mit geometrischen Formen und strukturierten Anordnungen, indem Zahlen über regelmäßige Muster und Formbezüge erfahrbar gemacht werden.Gebhard, Wilfried: ''Nil und Nele und die Zahlen''. Ravensburger, 1997.
=== Zusammenfassung ===
Diese Beispiele verdeutlichen, dass zentrale Elemente wie der begrifflich gefasste Zahlenraum, narrative und bildhafte Darstellungen, die Personalisierung von Zahlen sowie die Verbindung von Anzahl, Ordnung und geometrischer Struktur bereits vor der späteren didaktischen Ausarbeitung des Konzepts vorhanden waren.
== Entstehung von Komm mit ins Zahlenland ==
Im Zuge der bildungspolitischen Diskussionen nach der Veröffentlichung der ersten PISA-Studie im Jahr 2001 rückte die Förderung mathematischer Kompetenzen im Vorschulalter verstärkt in den Fokus. Vor diesem Hintergrund entstand Anfang der 2000er-Jahre zunächst das Pilotprojekt ''Entdeckungen im Zahlenland'' zur frühen mathematischen Bildung im Kindergarten, an dem der Mathematikdidaktiker Gerhard Preiß und der Erziehungswissenschaftler Gerhard Friedrich (Pädagoge) beteiligt waren.Preiß, Gerhard; Friedrich, Gerhard: ''Neurodidaktik. Bausteine für eine Brückenbildung zwischen Hirnforschung und Didaktik''. In: ''Pädagogische Rundschau'', Jg. 57, H. 2, 2003, S. 181–199.
Das gemeinsame Projekt verband unterschiedliche fachliche Zugänge zur frühen mathematischen Bildung. In die Konzeption flossen sowohl mathematikdidaktische Überlegungen ein, die unter anderem mit sogenannten „didaktischen Trägern für Zahlen“ arbeiteten, als auch allgemeinpädagogische Perspektiven, die musisch-ästhetische Zugänge zu Zahlen berücksichtigten.
Auf dieser Grundlage entwickelte Gerhard Friedrich (Pädagoge) ab 2003 das eigenständige Konzept ''Komm mit ins Zahlenland''. Eine erste fachöffentliche Darstellung erfolgte 2003 im Sonderheft ''Spot: So geht’s – Spaß mit Zahlen und Mathematik im Kindergarten'' der Zeitschrift ''kindergarten heute'' (Herder Verlag).
Es versteht sich als vorbereitende Lernumgebung für den Elementarbereich und zielt darauf ab, Kindern einen anschaulichen, strukturierten und dialogisch begleiteten Zugang zum Zahlenraum zu ermöglichen.
== Funktion narrativer und musisch-ästhetischer Elemente ==
Im Konzept ''Komm mit ins Zahlenland'' dienen narrative und musisch-ästhetische Elemente wie Zahlenmärchen, Figuren, Lieder oder Puppen nicht der unmittelbaren Vermittlung mathematischer Inhalte im Sinne eines formal ausgearbeiteten Zahlbegriffs. Ihre Funktion liegt vielmehr darin, kommunikative Anlässe zu schaffen und dialogische Auseinandersetzungen über Zahlen, Mengen und Beziehungen zwischen Kindern und pädagogischen Fachkräften anzuregen.
Die mathematische Struktur des Konzepts ist primär in der gestalteten Lernumgebung verankert, die durch räumliche Ordnung, Materialanordnung und wiederkehrende Strukturen mathematische Beziehungen sichtbar macht. Die narrativen Elemente fungieren ergänzend als Impulsgeber für Interaktion und ko-konstruktive Bildungsprozesse, nicht als eigenständige Träger mathematischer Begriffsbildung.
== Theoretische Hintergründe ==
''Komm mit ins Zahlenland'' beruht auf einer konkreten Interpretation des Zahlenraums von Eins bis Zehn. Dieser Zahlenraum wird als räumlich strukturierte Lernumgebung gestaltet, in der Zahlen feste Orte erhalten und in stabilen Anordnungen erfahrbar werden.
Die Grundidee eines „Zuhauses“ für Zahlen dient dazu, Bezüge zur Lebenswelt von Kindern herzustellen und ihnen zu ermöglichen, Zahlen, Mengen und Ordnungen in sinnvollen Zusammenhängen zu erkunden und zu strukturieren. Die mathematische Struktur des Konzepts liegt dabei nicht in einzelnen Erzählelementen, sondern in der Gestaltung von Raum, Material und Ordnung.
Die Auseinandersetzung der Kinder mit Zahlen erfolgt eingebettet in sinnliche, sprachliche und handlungsbezogene Erfahrungen. Im Mittelpunkt stehen grundlegende Zahlaspekte wie Anzahl und Reihenfolge. Weitere Bedeutungsdimensionen von Zahlen können situativ im Alltag, im Spiel und im Gespräch aufgegriffen werden, ohne systematisch vorgegeben zu sein.
Ergänzend nutzt das Konzept narrative, musisch-ästhetische und spielerische Elemente wie Geschichten, Figuren, Lieder, Rhythmus und Bewegung. Diese Elemente dienen nicht der unmittelbaren Vermittlung mathematischer Inhalte, sondern der Anregung dialogischer und ko-konstruktiver Bildungsprozesse.
Dem musikalischen Zugang zu Zahlen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Rhythmus, Wiederholung und Melodie unterstützen das Wahrnehmen von Zahlenfolgen, Ordnungen und Strukturen und begleiten deren sprachliche Auseinandersetzung im gemeinsamen Handeln.
''Komm mit ins Zahlenland'' ist als offenes und motivationsorientiertes Handlungskonzept angelegt. Es bietet einen strukturierten Rahmen, der für unterschiedliche Zugänge zur frühen mathematischen Bildung anschlussfähig ist und im Verlauf seiner Anwendung kontinuierlich weiterentwickelt wurde.
== Begleitstudien und Projekte ==
''Komm mit ins Zahlenland'' war zwischen 2003 und 2006 Gegenstand eines wissenschaftlichen Begleitprojekts, das vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg gefördert wurde. Die Ergebnisse dieser Untersuchung beziehen sich auf die damalige Ausgestaltung des Konzepts und wurden 2006 in der Fachzeitschrift ''Psychologie in Erziehung und Unterricht'' veröffentlicht.Psychologie in Erziehung und Unterricht, 2006.
Darüber hinaus wurde ''Komm mit ins Zahlenland'' von 2005 bis 2009 im Rahmen des von der BASF AG initiierten Projekts „Offensive Bildung“ in unterschiedlichen Praxiszusammenhängen eingesetzt.
== Internationale Rezeption ==
''Komm mit ins Zahlenland'' wurde auch außerhalb des deutschsprachigen Raums rezipiert. Das Konzept erschien in mehreren Übersetzungen und Adaptionen und fand Eingang in unterschiedliche internationale Fachkontexte der frühen mathematischen Bildung.
So wurde das Konzept unter anderem in Großbritannien in der Fachzeitschrift ''Primary Mathematics'' vorgestellt. Darüber hinaus liegen internationale Ausgaben und Adaptionen unter anderem in Polen, Estland und den Niederlanden vor.
== Literatur ==
* Friedrich, Gerhard; Galgóczy, Viola (2004): ''Komm mit ins Zahlenland. Eine spielerische Entdeckungsreise in die Welt der Mathematik''. Freiburg: Christophorus.
* Friedrich, Gerhard; Galgóczy, Viola; Schindelhauer, Barbara (2011): ''Komm mit ins Zahlenland. Eine spielerische Entdeckungsreise in die Welt der Mathematik''. Überarbeitete Neuauflage. Freiburg: Herder.
* Preiß, Gerhard; Friedrich, Gerhard (2003): ''Neurodidaktik. Bausteine für eine Brückenbildung zwischen Hirnforschung und Didaktik''. In: ''Pädagogische Rundschau'', Jg. 57, H. 2, S. 181–199.
[h4] Die Grundideen des Konzepts ''Komm mit ins Zahlenland'' stehen in einer längeren Tradition anschaulicher, narrativer und strukturbezogener Zugänge zur Zahlvorstellung im Kindesalter. Einzelne Motive, die später didaktisch gebündelt und systematisiert wurden, lassen sich bereits in früherer Schul- und Kinderliteratur nachweisen.
=== Frühe begriffliche Verwendung === Eine frühe schulische Verwendung des Begriffs „Zahlenland“ findet sich in Lehrwerken des Mathematikunterrichts der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. So erscheint der Ausdruck im ''Deutschen Rechenbuch'' von Kunzmann als Bezeichnung eines geordneten Zahlenraums.Kunzmann, E.: ''Ins Zahlenland''. Verlag G. Braun, Karlsruhe.
=== Narrative und bildhafte Zahlenräume === Narrative Zahlenräume sind auch in der Kinderliteratur der Mitte des 20. Jahrhunderts belegt. In ''Peterleins Traumfahrt ins Zahlenreich'' von Tana (Tanja) Peter (Chronos Verlag, Berlin, ca. 1948) wird die Begegnung mit Zahlen als Traumreise gestaltet. Zahlen werden dabei durch symbolische Bilder und Figuren veranschaulicht. So erscheint die Zahl Sieben exemplarisch in Form eines Marienkäfers mit sieben Punkten, dessen Punktzahl den Zahlenwert bildlich repräsentiert. Darüber hinaus werden sowohl kardinale als auch ordinale Zahlaspekte aufgegriffen, indem Zahlen als Mengen sowie als geordnete Abfolge dargestellt werden, etwa in Form einer Zahlentreppe.Peter, Tana: ''Peterleins Traumfahrt ins Zahlenreich''. Chronos Verlag, Berlin, ca. 1948.
=== Personalisierung von Zahlen === Eine explizite Personalisierung von Zahlen zeigt sich in ''Der Nullrich – Eine Reise ins Zahlenland'' von Hans Zoozmann (1950), in dem Zahlen als handelnde Figuren mit charakteristischen Eigenschaften in einem imaginativen Zahlenraum auftreten.Zoozmann, Hans: ''Der Nullrich – Eine Reise ins Zahlenland''. 1950.
=== Verbindung von Anzahl und geometrischer Struktur === Weitere Motive, insbesondere die Verknüpfung von Anzahlen mit geometrischen Strukturen, lassen sich in späteren Kinderbüchern beobachten. So verbindet ''Nil und Nele und die Zahlen'' von Wilfried Gebhard (1997) narrative Elemente eines Zahlenlands mit geometrischen Formen und strukturierten Anordnungen, indem Zahlen über regelmäßige Muster und Formbezüge erfahrbar gemacht werden.Gebhard, Wilfried: ''Nil und Nele und die Zahlen''. Ravensburger, 1997.
=== Zusammenfassung === Diese Beispiele verdeutlichen, dass zentrale Elemente wie der begrifflich gefasste Zahlenraum, narrative und bildhafte Darstellungen, die Personalisierung von Zahlen sowie die Verbindung von Anzahl, Ordnung und geometrischer Struktur bereits vor der späteren didaktischen Ausarbeitung des Konzepts vorhanden waren.
== Entstehung von Komm mit ins Zahlenland == Im Zuge der bildungspolitischen Diskussionen nach der Veröffentlichung der ersten PISA-Studie [url=viewtopic.php?t=17160]im Jahr[/url] 2001 rückte die Förderung mathematischer Kompetenzen im Vorschulalter verstärkt in den Fokus. Vor diesem Hintergrund entstand Anfang der 2000er-Jahre zunächst das Pilotprojekt ''Entdeckungen im Zahlenland'' zur frühen mathematischen Bildung im Kindergarten, an dem der Mathematikdidaktiker Gerhard Preiß und der Erziehungswissenschaftler Gerhard Friedrich (Pädagoge) beteiligt waren.Preiß, Gerhard; Friedrich, Gerhard: ''Neurodidaktik. Bausteine für eine Brückenbildung zwischen Hirnforschung und Didaktik''. In: ''Pädagogische Rundschau'', Jg. 57, H. 2, 2003, S. 181–199.
Das gemeinsame Projekt verband unterschiedliche fachliche Zugänge zur frühen mathematischen Bildung. In die Konzeption flossen sowohl mathematikdidaktische Überlegungen ein, die unter anderem mit sogenannten „didaktischen Trägern für Zahlen“ arbeiteten, als auch allgemeinpädagogische Perspektiven, die musisch-ästhetische Zugänge zu Zahlen berücksichtigten.
Auf dieser Grundlage entwickelte Gerhard Friedrich (Pädagoge) ab 2003 das eigenständige Konzept ''Komm mit ins Zahlenland''. Eine erste fachöffentliche Darstellung erfolgte 2003 im Sonderheft ''Spot: So geht’s – Spaß mit Zahlen und Mathematik im Kindergarten'' der Zeitschrift ''kindergarten heute'' (Herder Verlag).
Es versteht sich als vorbereitende Lernumgebung für den Elementarbereich und zielt darauf ab, Kindern einen anschaulichen, strukturierten und dialogisch begleiteten Zugang zum Zahlenraum zu ermöglichen.
== Funktion narrativer und musisch-ästhetischer Elemente == Im Konzept ''Komm mit ins Zahlenland'' dienen narrative und musisch-ästhetische Elemente wie Zahlenmärchen, Figuren, Lieder oder Puppen nicht der unmittelbaren Vermittlung mathematischer Inhalte im Sinne eines formal ausgearbeiteten Zahlbegriffs. Ihre Funktion liegt vielmehr darin, kommunikative Anlässe zu schaffen und dialogische Auseinandersetzungen über Zahlen, Mengen und Beziehungen zwischen Kindern und pädagogischen Fachkräften anzuregen.
Die mathematische Struktur des Konzepts ist primär in der gestalteten Lernumgebung verankert, die durch räumliche Ordnung, Materialanordnung und wiederkehrende Strukturen mathematische Beziehungen sichtbar macht. Die narrativen Elemente fungieren ergänzend als Impulsgeber für Interaktion und ko-konstruktive Bildungsprozesse, nicht als eigenständige Träger mathematischer Begriffsbildung.
== Theoretische Hintergründe == ''Komm mit ins Zahlenland'' beruht auf einer konkreten Interpretation des Zahlenraums von Eins bis Zehn. Dieser Zahlenraum wird als räumlich strukturierte Lernumgebung gestaltet, in der Zahlen feste Orte erhalten und in stabilen Anordnungen erfahrbar werden.
Die Grundidee eines „Zuhauses“ für Zahlen dient dazu, Bezüge zur Lebenswelt von Kindern herzustellen und ihnen zu ermöglichen, Zahlen, Mengen und Ordnungen in sinnvollen Zusammenhängen zu erkunden und zu strukturieren. Die mathematische Struktur des Konzepts liegt dabei nicht in einzelnen Erzählelementen, sondern in der Gestaltung von Raum, Material und Ordnung.
Die Auseinandersetzung der Kinder mit Zahlen erfolgt eingebettet in sinnliche, sprachliche und handlungsbezogene Erfahrungen. Im Mittelpunkt stehen grundlegende Zahlaspekte wie Anzahl und Reihenfolge. Weitere Bedeutungsdimensionen von Zahlen können situativ im Alltag, im Spiel und im Gespräch aufgegriffen werden, ohne systematisch vorgegeben zu sein.
Ergänzend nutzt das Konzept narrative, musisch-ästhetische und spielerische Elemente wie Geschichten, Figuren, Lieder, Rhythmus und Bewegung. Diese Elemente dienen nicht der unmittelbaren Vermittlung mathematischer Inhalte, sondern der Anregung dialogischer und ko-konstruktiver Bildungsprozesse.
Dem musikalischen Zugang zu Zahlen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Rhythmus, Wiederholung und Melodie unterstützen das Wahrnehmen von Zahlenfolgen, Ordnungen und Strukturen und begleiten deren sprachliche Auseinandersetzung im gemeinsamen Handeln.
''Komm mit ins Zahlenland'' ist als offenes und motivationsorientiertes Handlungskonzept angelegt. Es bietet einen strukturierten Rahmen, der für unterschiedliche Zugänge zur frühen mathematischen Bildung anschlussfähig ist und im Verlauf seiner Anwendung kontinuierlich weiterentwickelt wurde.
== Begleitstudien und Projekte == ''Komm mit ins Zahlenland'' war zwischen 2003 und 2006 Gegenstand eines wissenschaftlichen Begleitprojekts, das vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg gefördert wurde. Die Ergebnisse dieser Untersuchung beziehen sich auf die damalige Ausgestaltung des Konzepts und wurden 2006 in der Fachzeitschrift ''Psychologie in Erziehung und Unterricht'' veröffentlicht.Psychologie in Erziehung und Unterricht, 2006.
Darüber hinaus wurde ''Komm mit ins Zahlenland'' von 2005 bis 2009 im Rahmen des von der BASF AG initiierten Projekts „Offensive Bildung“ in unterschiedlichen Praxiszusammenhängen eingesetzt.
== Internationale Rezeption == ''Komm mit ins Zahlenland'' wurde auch außerhalb des deutschsprachigen Raums rezipiert. Das Konzept erschien in mehreren Übersetzungen und Adaptionen und fand Eingang in unterschiedliche internationale Fachkontexte der frühen mathematischen Bildung.
So wurde das Konzept unter anderem in Großbritannien in der Fachzeitschrift ''Primary Mathematics'' vorgestellt. Darüber hinaus liegen internationale Ausgaben und Adaptionen unter anderem in Polen, Estland und den Niederlanden vor.
== Literatur == * Friedrich, Gerhard; Galgóczy, Viola (2004): ''Komm mit ins Zahlenland. Eine spielerische Entdeckungsreise in die Welt der Mathematik''. Freiburg: Christophorus. * Friedrich, Gerhard; Galgóczy, Viola; Schindelhauer, Barbara (2011): ''Komm mit ins Zahlenland. Eine spielerische Entdeckungsreise in die Welt der Mathematik''. Überarbeitete Neuauflage. Freiburg: Herder. * Preiß, Gerhard; Friedrich, Gerhard (2003): ''Neurodidaktik. Bausteine für eine Brückenbildung zwischen Hirnforschung und Didaktik''. In: ''Pädagogische Rundschau'', Jg. 57, H. 2, S. 181–199. [/h4]
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