Das '''National Cowboy & Western Heritage Museum''' ist ein Museum in Oklahoma City im US-Bundesstaat Oklahoma. Es dient der Bewahrung, Erforschung und Vermittlung der Geschichte, Kunst und Kultur des Westen der Vereinigten Staaten|amerikanischen Westens. Es gilt als eine der bedeutendsten Einrichtungen dieser Art in den Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten. Das Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken und historischen Objekten, die die Geschichte der Cowboy|Cowboys, der Indigene Völker|Ureinwohner Amerikas, des Rodeo|Rodeos und der Besiedlung des amerikanischen Westens dokumentieren.
== Geschichte ==
Das National Cowboy & Western Heritage Museum wurde 1955 auf Initiative von Chester A. Reynolds (Präsident von Lee (Jeans)|Lee Jeans) gegründet, der sich für den Erhalt des kulturellen Erbes des Westens einsetzte. Ursprünglich trug es den Namen „National Cowboy Hall of Fame and Museum”. Später wurde es in ''National Cowboy Hall of Fame and Western Heritage Center'' umbenannt. Als Standort wurde Oklahoma City ausgewählt, nachdem die Stadt ein Grundstück auf Persimmon Hill gespendet hatte und damit den Zuschlag gegenüber anderen Bewerbern erhielt. Der Bau des ursprünglichen Gebäudes begann in den späten 1950er Jahren und das Museum wurde am 26. Juli 1965 der Öffentlichkeit eröffnet. In den folgenden Jahrzehnten wuchs das Museum durch Renovierungen und Erweiterungen erheblich. So wurde beispielsweise zwischen 1991 und 1997 die Ausstellungsfläche vergrößert. Im Jahr 2000 erhielt die Institution ihren heutigen Namen ''National Cowboy & Western Heritage Museum''. Seit seiner Gründung beherbergt das Museum auch die bereits seit 1955 bestehende ''National Rodeo Hall of Fame''.
== Architektur ==
Das ursprüngliche Gebäude des Museums wurde nach einem Wettbewerbsentwurf der Architekten Begrow und Brown aus Birmingham (Michigan)|Birmingham, Michigan, realisiert. Es zeichnet sich durch eine modernistische Formensprache mit dachähnlichen, weißen Spitzen aus, die an Zelte auf der Prärie erinnern. Im Zuge der Erweiterungen in den 1990er Jahren wurde die Ausstellungsfläche stark vergrößert und es wurden moderne Galeriebereiche hinzugefügt, die unterschiedliche Themen und Sammlungen beherbergen. Das Museum liegt auf einem Gelände mit Skulpturen und Freiflächen, die das Erlebnis über die Innenräume hinaus erweitern.
== Sammlung ==
Die Sammlungen des Museums umfassen mehr als 28.000 Kunstwerke und historische Objekte aus dem amerikanischen Westen und von den Native Americans. Dazu gehören über 2000 Werke westlicher Kunst in der ''William S. and Ann Atherton Art of the American West Gallery''. In dieser Galerie sind Gemälde, Skulpturen und Landschaftsdarstellungen von Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts ausgestellt, darunter Charles M. Russell und Frederic Remington. Zudem werden über 700 Fotografien von Edward Curtis|Edward S. Curtis sowie über 350 Werke von Joe De Yong präsentiert. In den Galerien werden unter anderem das Leben der Cowboys, die Traditionen des Rodeos,
=== Besondere Kunstwerke ===
Zu den bekannten Exponaten zählt James Earle Fraser (Bildhauer)|James Earle Frasers große Skulptur ''End of the Trail'', die einen erschöpften Cowboy auf seinem Pferd darstellt und als ikonisches Werk der ''Western Art'' gilt. Die Sammlung umfasst zudem bedeutende Gemälde und Skulpturen von Künstlern wie Frederic Remington und Charles M. Russell, die zu den zentralen Vertretern der Kunst des amerikanischen Westens zählen. Neben klassischen Kunstwerken werden auch zeitgenössische Arbeiten ausgestellt, beispielsweise im Rahmen der jährlich stattfindenden ''Prix de West Invitational Art Exhibition & Sale'', bei der Werke zeitgenössischer Künstler präsentiert werden.
=== Werke (Auswahl) ===
== Literatur ==
* Bobby D. Weaver, William S. Atherton: ''The National Cowboy and Western Heritage Museum – changing visions of the West''. Texas A&M University Press, College Station, 2020.
* Steven L. Grafe: ''A Western legacy – the National Cowboy & Western Heritage Museum''. University of Oklahoma Press, Norman, 2005.
[h4] Das '''National Cowboy & Western Heritage Museum''' ist ein Museum in Oklahoma City im US-Bundesstaat Oklahoma. Es dient der Bewahrung, Erforschung und Vermittlung der Geschichte, Kunst und Kultur des Westen der Vereinigten Staaten|amerikanischen Westens. Es gilt als eine der bedeutendsten Einrichtungen dieser Art in den Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten. Das Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken und historischen Objekten, die die Geschichte der Cowboy|Cowboys, der Indigene Völker|Ureinwohner Amerikas, des Rodeo|Rodeos und der Besiedlung des amerikanischen Westens dokumentieren. == Geschichte == Das National Cowboy & Western Heritage Museum wurde 1955 auf Initiative von Chester A. Reynolds (Präsident von Lee (Jeans)|Lee Jeans) gegründet, der sich für den Erhalt des kulturellen Erbes des Westens einsetzte. Ursprünglich trug es den Namen „National Cowboy Hall of Fame and Museum”. Später wurde es in ''National Cowboy Hall of Fame and Western Heritage Center'' umbenannt. Als Standort wurde Oklahoma City ausgewählt, nachdem die Stadt ein Grundstück auf Persimmon Hill gespendet hatte und damit den Zuschlag gegenüber anderen Bewerbern erhielt. Der Bau des ursprünglichen Gebäudes begann in den späten 1950er Jahren und das Museum wurde am 26. Juli 1965 der Öffentlichkeit eröffnet. In den folgenden Jahrzehnten wuchs das Museum durch Renovierungen und Erweiterungen erheblich. So wurde beispielsweise zwischen 1991 und 1997 die Ausstellungsfläche vergrößert. Im Jahr 2000 erhielt die Institution ihren heutigen Namen ''National Cowboy & Western Heritage Museum''. Seit seiner Gründung beherbergt das Museum auch die bereits seit 1955 bestehende ''National Rodeo Hall of Fame''.
== Architektur == Das ursprüngliche Gebäude des Museums wurde nach einem Wettbewerbsentwurf der Architekten Begrow und Brown aus Birmingham (Michigan)|Birmingham, Michigan, realisiert. Es zeichnet sich durch eine modernistische Formensprache mit dachähnlichen, weißen Spitzen aus, die an Zelte auf der Prärie erinnern. Im Zuge der Erweiterungen in den 1990er Jahren wurde die Ausstellungsfläche stark vergrößert und es wurden moderne Galeriebereiche hinzugefügt, die unterschiedliche Themen und Sammlungen beherbergen. Das Museum liegt auf einem Gelände mit Skulpturen und Freiflächen, die das Erlebnis über die Innenräume hinaus erweitern.
== Sammlung == Die Sammlungen des Museums umfassen mehr als 28.000 Kunstwerke und historische Objekte aus dem amerikanischen Westen und von den Native Americans. Dazu gehören über 2000 Werke westlicher Kunst in der ''William S. and Ann Atherton Art of the American West Gallery''. In dieser Galerie sind Gemälde, Skulpturen und Landschaftsdarstellungen von Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts ausgestellt, darunter Charles M. Russell und Frederic Remington. Zudem werden über 700 Fotografien von Edward Curtis|Edward S. Curtis sowie über 350 Werke von Joe De Yong präsentiert. In den Galerien werden unter anderem das Leben der Cowboys, die Traditionen des Rodeos, === Besondere Kunstwerke === Zu den bekannten Exponaten zählt James Earle Fraser (Bildhauer)|James Earle Frasers große Skulptur ''End of the Trail'', die einen erschöpften Cowboy auf seinem Pferd darstellt und als ikonisches Werk der ''Western Art'' gilt. Die Sammlung umfasst zudem bedeutende Gemälde und Skulpturen von Künstlern wie Frederic Remington und Charles M. Russell, die zu den zentralen Vertretern der Kunst des amerikanischen Westens zählen. Neben klassischen Kunstwerken werden auch zeitgenössische Arbeiten ausgestellt, beispielsweise im Rahmen der jährlich stattfindenden ''Prix de West Invitational Art Exhibition & Sale'', bei der Werke zeitgenössischer [url=viewtopic.php?t=20831]Künstler[/url] präsentiert werden. === Werke (Auswahl) ===
== Literatur ==
* Bobby D. Weaver, William S. Atherton: ''The National Cowboy and Western Heritage Museum – changing visions of the West''. Texas A&M University Press, College Station, 2020. * Steven L. Grafe: ''A Western legacy – the National Cowboy & Western Heritage Museum''. University of Oklahoma Press, Norman, 2005.
* [https://nationalcowboymuseum.org Website des Museums] * [https://nationalcowboymuseum.org/collections/galleries/ Sammlungen] * [https://www.okhistory.org/publications/enc/entry?entry=NA007 The Encyclopedia of Oklahoma History and Culture]
Kategorie:Kunstmuseum in den Vereinigten Staaten Kategorie:Museum in Oklahoma Kategorie:Organisation (Oklahoma City) Kategorie:Museumsgründung 1955 [/h4]
* Tom Mix: Tex Rogers
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* Barney Furey: Shorty Sims
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* Wynn Mace: Ben Suliman Ali
* Bob Fleming: Jim Randall...
* Hoot Gibson: Bill Hammond
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* Harry Todd: Tom Gordon
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