Die evangelische '''Dorfkirche Stöckheim''' ist eine im Kern romanische Saalkirche im Ortsteil Stöckheim (Rohrberg)|Stöckheim von Rohrberg (Altmark) im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt. Sie gehört zum Pfarrbereich Beetzendorf im Kirchenkreis Salzwedel der Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.
== Geschichte und Architektur ==
Die Kirche ist ein rechteckiger, im Kern romanischer Feldsteinsaal mit Westquerturm. Die vermauerten romanischen Öffnungen mit Backsteineinfassungen sind teilweise noch erkennbar (die Priesterpforte an der Südseite und Chorfenster). Im 18. und 19. Jahrhundert wurde das Bauwerk verändert. Der Westturm wurde in Backstein erhöht und mit schlanker achtseitiger Spitze über einem flach ansteigendem Dach abgeschlossen. Die letzte Renovierung des Turms erfolgte im Jahr 1968, dabei wurde der Turm mit einem Walmdach versehen.
Innen ist das Bauwerk flachgedeckt, die ehemalige Dreiseitempore wurde bei der Instandsetzung in den 1970er Jahren zur Westempore reduziert.
== Ausstattung ==
Das Hauptstück der Ausstattung ist ein hölzerner Altaraufsatz aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, mit Gemälden, welche die Kreuzigung im Hauptfeld und das Abendmahl in der Predella darstellen, die rahmenden Halbsäulen sind mit Beschlagwerk verziert. Die hölzerne Kanzel ist inschriftlich auf das Jahr 1669 datiert und mit ''Hans Been'' bezeichnet; der polygonale Korb ist mit Eckpilastern versehen und zeigt in den Arkaden der Füllungen gemalte Darstellungen von Christus und der Evangelisten, gleichzeitig entstand der Schalldeckel. Das Gestühl und die klassizistische Taufe stammen aus dem 19. Jahrhundert.[https://de.dehio.org/bauwerk/stoeckheim ... position=1 Dehio-Handbuch Sachsen-Anhalt I. Der Regierungsbezirk Magdeburg. München/Berlin: Deutscher Kunstverlag 2002. Urheber: Dehio-Vereinigung / De Gruyter]
== Literatur ==
* Georg Dehio: ''Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen-Anhalt I. Regierungsbezirk Magdeburg.'' Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2002, ISBN 3-422-03069-7, S. 912.
* [https://www.kirchenkreis-salzwedel.de/k ... toeckheim/ Website der Kirchengemeinde]
Kategorie:Saalkirche in Sachsen-Anhalt
Kategorie:Kirchengebäude im Altmarkkreis Salzwedel
Kategorie:Kulturdenkmal in Rohrberg (Altmark)
Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Stendal
Kategorie:Romanische Kirche
Kategorie:Bauwerk der Romanik in Sachsen-Anhalt
Kategorie:Kirchengebäude in Europa
[h4] Die evangelische '''Dorfkirche Stöckheim''' ist eine im Kern romanische Saalkirche im Ortsteil Stöckheim (Rohrberg)|Stöckheim von Rohrberg (Altmark) im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt. Sie gehört zum Pfarrbereich Beetzendorf im Kirchenkreis Salzwedel der Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. == Geschichte und Architektur == Die Kirche ist ein rechteckiger, im Kern romanischer Feldsteinsaal mit Westquerturm. Die vermauerten romanischen Öffnungen mit Backsteineinfassungen sind teilweise noch erkennbar (die Priesterpforte an der Südseite und Chorfenster). Im 18. und 19. Jahrhundert wurde das Bauwerk verändert. Der Westturm wurde in Backstein erhöht und mit schlanker achtseitiger Spitze über einem flach ansteigendem Dach abgeschlossen. Die letzte Renovierung des Turms erfolgte [url=viewtopic.php?t=17160]im Jahr[/url] 1968, dabei wurde der Turm mit einem Walmdach versehen. Innen ist das Bauwerk flachgedeckt, die ehemalige Dreiseitempore wurde bei der Instandsetzung in den 1970er Jahren zur Westempore reduziert. == Ausstattung == Das Hauptstück der Ausstattung ist ein hölzerner Altaraufsatz aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, mit Gemälden, welche die Kreuzigung im Hauptfeld und das Abendmahl in der Predella darstellen, die rahmenden Halbsäulen sind mit Beschlagwerk verziert. Die hölzerne Kanzel ist inschriftlich auf das Jahr 1669 datiert und mit ''Hans Been'' bezeichnet; der polygonale Korb ist mit Eckpilastern versehen und zeigt in den Arkaden der Füllungen gemalte Darstellungen von Christus und der Evangelisten, gleichzeitig entstand der Schalldeckel. Das Gestühl und die klassizistische Taufe stammen aus dem 19. Jahrhundert.[https://de.dehio.org/bauwerk/stoeckheim-ev-kirche?term=ST%C3%96CKHEIM%20/%20Ev.%20Kirche&position=1 Dehio-Handbuch Sachsen-Anhalt I. Der Regierungsbezirk Magdeburg. München/Berlin: Deutscher Kunstverlag 2002. Urheber: Dehio-Vereinigung / De Gruyter] == Literatur == * Georg Dehio: ''Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Sachsen-Anhalt I. Regierungsbezirk Magdeburg.'' Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2002, ISBN 3-422-03069-7, S. 912. * [https://www.kirchenkreis-salzwedel.de/kirchenkreis/gemeinden-und-kirchen/beetzendorf/stoeckheim/kirche-stoeckheim/ Website der Kirchengemeinde]
Kategorie:Saalkirche in Sachsen-Anhalt Kategorie:Kirchengebäude im Altmarkkreis Salzwedel Kategorie:Kulturdenkmal in Rohrberg (Altmark) Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Stendal Kategorie:Romanische Kirche Kategorie:Bauwerk der Romanik in Sachsen-Anhalt Kategorie:Kirchengebäude in Europa [/h4]
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