Loch-Ness-KröteArtikelentwürfe

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Anonymous
 Loch-Ness-Kröte

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Die „Loch-Ness-Kröte“ bezieht sich auf einen gemeldeten biologischen Fund aus einer Sonaruntersuchung des Loch Ness in Schottland aus den Jahren 2005–2007, bei der Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) ein Objekt in einer Tiefe von etwa 324 Fuß (98 m) als lebende Erdkröte identifizierten.

== Entdeckung ==
Die Entdeckung wurde im Juni 2007 im Vorfeld einer Präsentation des MIT-Dozenten Bob Rines auf der Ingenieurkonferenz Oceans '07 in Aberdeen veröffentlicht. Das MIT-Team, das eine umfassende Side-Scan-Sonar-Untersuchung des gesamten Loch Ness|Loch durchführte, war Berichten zufolge „erstaunlich“, ein Ziel zu entdecken, bei dem es sich um eine Kröte handelte, die in 98 Metern (324 Fuß) Tiefe im Schlamm krabbelte.
Die Untersuchung war Teil der laufenden Bemühungen des MIT, Loch Ness zu untersuchen, einschließlich der Suche nach erhaltenen Tierresten im Grundwasser, die historische Sichtungen im Zusammenhang mit der Legende vom Loch Ness-Monster erklären könnten.

Die Plausibilität eines Überlebens einer Erdkröte in einer solchen Tiefe wurde von Biologen in Frage gestellt, da Erdkröten Amphibien sind, die zum Atmen Oberflächenluft benötigen und nicht für das Tauchen in tiefen Gewässern bekannt sind.

== Wiederaufleben der Populärkultur und Spekulation ==
Im Jahr 2023 tauchte die Geschichte erneut in den sozialen Medien auf und löste erneute Spekulationen aus.
Dieses wiederbelebte Interesse stand im Zusammenhang mit umfassenderen, nicht von Experten begutachteten Theorien über die Ökologie des Sees, einschließlich der Möglichkeit großer Aale oder Reliktpopulationen uralter Tiere. Eine große Umwelt-DNA-Untersuchung (Environmental DNA|eDNA) des Sees unter der Leitung der neuseeländischen University of Otago im Jahr 2018 ergab keine genetischen Hinweise auf große prähistorische Reptilien wie Plesiosaurier, Störe, Welse oder Haie. Allerdings wurde bei der Untersuchung an nahezu jeder Probenahmestelle eine „sehr erhebliche Menge an Aal-DNA“ festgestellt. Der Genetiker Professor Neil Gemmell erklärte, dass die Daten zwar die Größe dieser Aale nicht bestätigen könnten, die schiere Menge ihrer DNA jedoch die Möglichkeit von Riesenaalen im Loch Ness bedeute und dass solche Kreaturen hinter den Monstersichtungen stecken könnten, könne nicht ausgeschlossen werden.

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