[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/ext/kinerity/bestanswer/event/main_listener.php on line 514: Undefined array key "poster_answers" Ad Lib (Schriftart) - Deutsches Wikipedia-Forum
'''Ad Lib''' ist der Name einer Akzidenzschrift|dekorativen Schriftart, die in den 1960ern häufig Verwendung fand. Der Entwurf basiert auf dem Titelschriftzug des Films ''Bonjour Tristesse (Film)|Bonjour Tristesse''. Erstellt wurde sie 1961 im Auftrag der American Type Founders (ATF); Typografie|Designer war der Werbeschrift-Gestalter und Grafiker Freeman Craw.
== Geschichte, Design und Verwendung ==
Die Urversion der Schrift, welche Freeman Craw 1961 im Auftrag der ATF erstellte, stammte von dem Kalligrafie|Kalligrafen Harold Adler. Adler, der als nachgefragter Handletterer für die Filmindustrie in Hollywood arbeitete, hatte – unter anderem unter der Ägide von Saul Bass – zu einer Reihe von Plakaten, Trailern und Sequenz (Film)|Filmsequenzen Schriftelemente beigesteuert, beispielsweise für ''Carmen Jones'' und ''Der Mann mit dem goldenen Arm'' von Otto Preminger.[https://www.artofthetitle.com/designer/harold-adler/ ''Harold Adler''], artofthetitle.com, aufgerufen am 1. Juni 2024 (englisch) Unter der Regie von Preminger wurde auch ''Bonjour Tristesse'' produziert, für den Adler den Titel-Schriftzug entwarf.[https://fontsinuse.com/typefaces/7354/ad-lib ''Ad Lib''], Fonts in Use, aufgerufen am 1. Juni 2024 (englisch) Stilistisch waren Adlers Arbeiten von der Bildhaften Typografie geprägt – ein leichter, verspielt wirkender und oft experimenteller Umgang mit Schrift- und Grafikdesign|Grafikelementen, der vor allem im Artwork für Filme und Populäre Musik|Popmusikprodukte weit verbreitet war.[https://www.typografie.info/3/Schriften ... lib-r1590/ ''Ad Lib von Freeman Craw''], Ralf Herrmann, typografie.info, aufgerufen am 1. Juni 2024
Technologische Grundlage dieser Art Werbeschriften waren neue, fotomechanische Satz (Druck)|Satzverfahren wie Filmotypie und Fotosatz. Bedeutende Firmen in dem Segment waren etwa Filmotype (in Chicago) und Photo-Lettering (in New York City). Der Grafiker und Werbeschrift-Gestalter Freeman Craw hatte bereits in den 1950ern einige Logotypes erstellt auf der Basis klassischer Schriften aus dem 19. Jahrhundert – etwa die ''CBS Didot (Schriftart)|Didot,'' die ''Craw Clarendon (Schriftart)|Clarendon'' und die ''Craw Modern''.[https://fontsinuse.com/type_designers/788/freeman-craw ''Freeman Craw''], Fonts in Use, aufgerufen am 1. Juni 2024 (englisch) Charakteristisch für die ''Ad Lib'' war die grobe, Scherenschnitt|scherenschnittartige Komposition der einzelnen Zeichen – eine Wirkung, als seien die einzelnen Buchstaben mit einer groben Schere ausgeschnitten worden.
ATF brachte die ''Ad Lib'' ursprünglich mit zwei Schriftschnitt|Schnitten heraus. Darin enthalten: eine Reihe Alternativzeichen zum Variieren der einzelnen Buchstaben. Als Schriftfamilie|Einzelschrift mit einem Schnitt war beziehungsweise ist sie in den Angeboten von Bitstream Inc.|Bitstream und Linotype enthalten. Ähnliche Schriften, die sich an der Grundgestaltung der ''Ad Lib'' orientieren, finden sich auch auf kostenlosen Font (Informationstechnik)|Font-Downloadportalen. Eine Transferierung in die Kyrillisches Alphabet|kyrillische Schrift nahm 2000 das in Moskau ansässige Label ParaType vor.
Als den Geist der frühen und mittleren 1960er-Jahre treffende und gleichzeitig markante Werbeschrift fand die ''Ad Lib'' in einer Reihe Popkultur|populärkultureller Produktionen Verwendung – beispielsweise dem ''The Beatles’ Second Album|Second Album'' der The Beatles|Beatles von 1964 sowie in den Abschluss-Credits der auf dem Film ''Der rosarote Panther (1963)|The Pink Panther'' basierenden ''Pink Panther Show.'' Die Schriften-Archivseite Fonts in Use listete Anfang der 2020er mehr als ein Dutzend Verwendungsbeispiele.
[h4] '''Ad Lib''' ist der Name einer Akzidenzschrift|dekorativen Schriftart, die in den 1960ern häufig Verwendung fand. Der Entwurf basiert auf dem Titelschriftzug des Films ''Bonjour Tristesse (Film)|Bonjour Tristesse''. Erstellt wurde sie 1961 im Auftrag der American Type Founders (ATF); Typografie|Designer war der Werbeschrift-Gestalter und Grafiker Freeman Craw.
== Geschichte, Design und Verwendung == Die Urversion der Schrift, welche Freeman Craw 1961 im Auftrag der ATF erstellte, stammte von dem Kalligrafie|Kalligrafen Harold Adler. Adler, der als nachgefragter Handletterer für die Filmindustrie in Hollywood arbeitete, hatte – unter anderem unter der Ägide von Saul Bass – zu einer Reihe von Plakaten, Trailern und Sequenz (Film)|Filmsequenzen Schriftelemente beigesteuert, beispielsweise für ''Carmen Jones'' und ''Der Mann mit dem goldenen Arm'' von Otto Preminger.[https://www.artofthetitle.com/designer/harold-adler/ ''Harold Adler''], artofthetitle.com, aufgerufen am 1. Juni 2024 (englisch) Unter der Regie von Preminger wurde auch ''Bonjour Tristesse'' produziert, für den Adler den Titel-Schriftzug entwarf.[https://fontsinuse.com/typefaces/7354/ad-lib ''Ad Lib''], Fonts in Use, aufgerufen am 1. Juni 2024 (englisch) Stilistisch waren Adlers Arbeiten von der Bildhaften Typografie geprägt – ein leichter, verspielt wirkender und oft experimenteller Umgang mit Schrift- und Grafikdesign|Grafikelementen, der vor allem im Artwork für Filme und Populäre Musik|Popmusikprodukte weit verbreitet war.[https://www.typografie.info/3/Schriften/fonts.html/ad-lib-r1590/ ''Ad Lib von Freeman Craw''], Ralf Herrmann, typografie.info, aufgerufen am 1. Juni 2024
Technologische Grundlage dieser Art Werbeschriften waren neue, fotomechanische Satz (Druck)|Satzverfahren wie Filmotypie und Fotosatz. Bedeutende [url=viewtopic.php?t=7342]Firmen[/url] in dem Segment waren etwa Filmotype (in Chicago) und Photo-Lettering (in New York City). Der Grafiker und Werbeschrift-Gestalter Freeman Craw hatte bereits in den 1950ern einige Logotypes erstellt auf der Basis klassischer Schriften aus dem 19. Jahrhundert – etwa die ''CBS Didot (Schriftart)|Didot,'' die ''Craw Clarendon (Schriftart)|Clarendon'' und die ''Craw Modern''.[https://fontsinuse.com/type_designers/788/freeman-craw ''Freeman Craw''], Fonts in Use, aufgerufen am 1. Juni 2024 (englisch) Charakteristisch für die ''Ad Lib'' war die grobe, Scherenschnitt|scherenschnittartige Komposition der einzelnen Zeichen – eine Wirkung, als seien die einzelnen Buchstaben mit einer groben Schere ausgeschnitten worden.
ATF brachte die ''Ad Lib'' ursprünglich mit zwei Schriftschnitt|Schnitten heraus. Darin enthalten: eine Reihe Alternativzeichen zum Variieren der einzelnen Buchstaben. Als Schriftfamilie|Einzelschrift mit einem Schnitt war beziehungsweise ist sie in den Angeboten von Bitstream Inc.|Bitstream und Linotype enthalten. Ähnliche Schriften, die sich an der Grundgestaltung der ''Ad Lib'' orientieren, finden sich auch auf kostenlosen Font (Informationstechnik)|Font-Downloadportalen. Eine Transferierung in die Kyrillisches Alphabet|kyrillische Schrift nahm 2000 das in Moskau ansässige Label ParaType vor.
Als den Geist der frühen und mittleren 1960er-Jahre treffende und gleichzeitig markante Werbeschrift fand die ''Ad Lib'' in einer Reihe Popkultur|populärkultureller Produktionen Verwendung – beispielsweise dem ''The Beatles’ Second Album|Second Album'' der The Beatles|Beatles von 1964 sowie in den Abschluss-Credits der auf dem Film ''Der rosarote Panther (1963)|The Pink Panther'' basierenden ''Pink Panther Show.'' Die Schriften-Archivseite Fonts in Use listete Anfang der 2020er mehr als ein Dutzend Verwendungsbeispiele.
* [https://fontsinuse.com/typefaces/7354/ad-lib ''Ad Lib'']. Eintrag bei Fonts in Use (englisch) * [https://www.typografie.info/3/Schriften/fonts.html/ad-lib-r1590/ ''Ad Lib von Freeman Craw'']. Eintrag bei typografie.info
* San Francisco (Schriftart, 1984), Schriftart von Susan Kare, die 1984 von Apple veröffentlicht wurde
* San Francisco (Schriftart, 2014), Schriftart von...
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