[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/ext/kinerity/bestanswer/event/main_listener.php on line 514: Undefined array key "poster_answers" Anton Franz Andreas Rintelen - Deutsches Wikipedia-Forum
'''Anton Franz Andreas Rintelen''' (* 11. April 1772 in Peckelsheim; † 22. August 1847 in Paderborn) war ein deutscher Rittergutsbesitzer, Amtmann und Hypothekenbewahrer (Conservateur). Er ist der Stammvater des Borgholzer Familienzweigs Rintelen (Adelsgeschlecht)|derer von Rintelen.
== Leben ==
Anton Rintelen wurde als Sohn des Anton Ludwig von Rintelen (1731–1791), Rentamt|Rentheber der Freiherren Spiegel (westfälisches Adelsgeschlecht)|von Spiegel zu Peckelsheim, und der Katharina Elisabeth Becker (1738–1814) geboren.
Er war in Paderborn ein bekannter Amtmann und hatte im Distrikt Paderborn (Departement der Fulda) im Königreich Westphalen die Position eines französischen Hypothekenbewahrers inne. Diese Funktion brachte ihm die Bezeichnung Conservateur und erheblichen Wohlstand ein.
1800 erwarb Anton Rintelen das rund 700 Morgen große Rittergut Borgholz mit der Burg Borgholz im Kreis Höxter. Bei Paderborn bewirtschaftete er ein weiteres Gut zu Benhausen|Bennhausen (Bensen).
Aus seinen zwei Ehen mit Sophie Magdalena König (1758–1798) und Magda Helene Tilly (1778–1819) stammen zwölf Kinder, von denen zwei im Kindesalter starben.
== Nachkommen ==
Viele seiner Nachkommen erwarben im 19. und 20. Jahrhundert beachtlichen politischen und militärischen Einfluss. Der bedeutendste seiner Söhne war wohl Wilhelm Rintelen|Heinrich Wilhelm Rintelen (1797–1869), der 1849 Justizministerium|Justizminister von Preußen und später Präsident des Appellationsgerichtes zu Münster wurde.
Einer seiner Enkel war der Politiker und Jurist Viktor Rintelen (1826–1908), der Mitglied des Preußisches Abgeordnetenhaus|preußischen Abgeordnetenhauses und von 1884 bis 1908 auch Abgeordneter des Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstags war.
Seinem Urenkel, Generalleutnant Wilhelm von Rintelen|Wilhelm Rintelen (1855–1938), wurde 1913 der erbliche Adel verliehen. Wilhelm von Rintelen war der Begründer des noch heute bestehenden Familienverbandes der Rintelen.
Sein Urenkel Emil Otto Paul von Rintelen (1897–1981) war Diplomat und Botschafter.
== Literaturhinweise ==
* Genealogisches Handbuch des Adels, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn)
** ''Adelige Häuser B'', Band XXI, Band 108 der Gesamtreihe, 1995, S. 461f., ISBN 3-7980-0700-4
** ''Adelslexikon'', Band XI, Band 121 der Gesamtreihe, 2000, S. 430, ISBN 3-7980-0822-1
* Wilhelm von Rintelen|Wilhelm (von) Rintelen: ''Nachrichten über die aus Herford i. W. stammende Familie von Rintelen bzw. Rintelen und andere Familien gleichen Namens''. In: Wellers Archiv für Stamm- und Wappenkunde, Band 2, Kahla 1902
* Wilhelm (von) Rintelen: ''Nachrichten über die aus Herford stammende Familie von Rintelen''. Stargard 1909
* Wilhelm von Rintelen: ''Das Patriziergeschlecht von Rintelen. Eine familien- und ständegeschichtliche Studie''. Verlag H. Degener, Leipzig 1922
* Ludwig Rintelen: ''Das Geschlecht der Rintelen in 7 Jahrhunderten'', Godesberg 1954
* Paul und Jost Rintelen: ''Das Geschlecht der Rintelen,'' Freysing, 1977
* Bernd Haunfelder: ''Rintelen, Viktor.'' In: ''Neue Deutsche Biographie'' (NDB). Band 21, Duncker & Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-11202-4, S. 640 f. (Digitalisat). (Erwähnung)
* Eckhard Wendt: ''Rintelen, Fritz-Joachim Paul von.'' In: ''Neue Deutsche Biographie'' (NDB). Band 21, Duncker & Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-11202-4, S. 643 f. (Digitalisat). (Erwähnung)
* ''Geisselscher Garten,'' Zeitgeschichte Stadt Paderborn – früher und heute, Text: Heimatverein Paderborn e. V. / Klaus Hohmann.
[h4] '''Anton Franz Andreas Rintelen''' (* 11. April 1772 in Peckelsheim; † 22. August 1847 in Paderborn) war ein deutscher Rittergutsbesitzer, Amtmann und Hypothekenbewahrer (Conservateur). Er ist der Stammvater des Borgholzer Familienzweigs Rintelen (Adelsgeschlecht)|derer von Rintelen.
== Leben == Anton Rintelen wurde als Sohn des Anton Ludwig von Rintelen (1731–1791), Rentamt|Rentheber der Freiherren Spiegel (westfälisches Adelsgeschlecht)|von Spiegel zu Peckelsheim, und der Katharina Elisabeth Becker (1738–1814) geboren. Er war in Paderborn ein bekannter Amtmann und hatte im Distrikt Paderborn (Departement der Fulda) im Königreich Westphalen die Position eines französischen Hypothekenbewahrers inne. Diese Funktion brachte ihm die Bezeichnung Conservateur und erheblichen Wohlstand ein. 1800 erwarb Anton Rintelen das rund 700 Morgen große Rittergut Borgholz mit der Burg Borgholz im Kreis Höxter. Bei Paderborn bewirtschaftete er ein weiteres Gut zu Benhausen|Bennhausen (Bensen). Aus seinen zwei Ehen mit Sophie Magdalena König (1758–1798) und Magda Helene Tilly (1778–1819) stammen zwölf Kinder, von denen zwei im Kindesalter starben. == Nachkommen == Viele seiner Nachkommen erwarben im 19. und 20. Jahrhundert beachtlichen politischen und militärischen Einfluss. Der bedeutendste seiner Söhne war wohl Wilhelm Rintelen|Heinrich Wilhelm Rintelen (1797–1869), der 1849 Justizministerium|Justizminister von Preußen und später Präsident des Appellationsgerichtes zu Münster wurde. Einer seiner Enkel war der Politiker und Jurist Viktor Rintelen (1826–1908), der Mitglied des Preußisches Abgeordnetenhaus|preußischen Abgeordnetenhauses und von 1884 bis 1908 auch Abgeordneter des Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstags war.
Seinem Urenkel, Generalleutnant Wilhelm von Rintelen|Wilhelm Rintelen (1855–1938), wurde 1913 der erbliche Adel verliehen. Wilhelm von Rintelen war der Begründer des noch heute bestehenden Familienverbandes der Rintelen. Sein Urenkel Emil Otto Paul von Rintelen (1897–1981) war Diplomat und Botschafter.
== Literaturhinweise ==
* Genealogisches Handbuch des Adels, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) ** ''Adelige Häuser B'', Band XXI, Band 108 der Gesamtreihe, 1995, S. 461f., ISBN 3-7980-0700-4 ** ''Adelslexikon'', Band XI, Band 121 der Gesamtreihe, 2000, S. 430, ISBN 3-7980-0822-1 * Wilhelm von Rintelen|Wilhelm (von) Rintelen: ''Nachrichten über die aus Herford i. W. stammende Familie von Rintelen bzw. Rintelen und andere Familien gleichen Namens''. In: Wellers Archiv für Stamm- und Wappenkunde, Band 2, Kahla 1902 * Wilhelm (von) Rintelen: ''Nachrichten über die aus Herford stammende Familie von Rintelen''. Stargard 1909 * Wilhelm von Rintelen: ''Das Patriziergeschlecht von Rintelen. Eine familien- und ständegeschichtliche Studie''. Verlag H. Degener, Leipzig 1922 * Ludwig Rintelen: ''Das Geschlecht der Rintelen in 7 Jahrhunderten'', Godesberg 1954 * Paul und Jost Rintelen: ''Das Geschlecht der Rintelen,'' Freysing, 1977 * Bernd Haunfelder: ''Rintelen, Viktor.'' In: ''Neue Deutsche Biographie'' (NDB). Band 21, Duncker & Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-11202-4, S. 640 f. (Digitalisat). (Erwähnung) * Eckhard Wendt: ''Rintelen, Fritz-Joachim Paul von.'' In: ''Neue Deutsche Biographie'' (NDB). Band 21, Duncker & Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-11202-4, S. 643 f. (Digitalisat). (Erwähnung) * ''Geisselscher Garten,'' Zeitgeschichte Stadt Paderborn – früher und heute, Text: Heimatverein Paderborn e. V. / Klaus Hohmann.
Géza Andreas von Geyr (* 1962) ist ein deutscher Beamter und Diplomat. Seit August 2023 ist er Leiter der Ständigen Vertretung bei der NATO und als solcher designierter Ständiger Vertreter...
'''Andreas Zakos'' (
== Biografie ==
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Als die EOKA ihren Kampf für die Freiheit Zyperns begann, arbeitete Zakos in...
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