Heimattreue FrontArtikelentwürfe

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 Heimattreue Front

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Die Heimattreue Front war eine politische Partei, die in den 1930er Jahren den Anschluss der belgischen Ostkantone Eupen-Malmedy an Deutschland forderte, von dem sie abgetrennt worden waren 1920.
== Hintergrund ==
In den 1930er Jahren verschärften sich die Spannungen zwischen den Befürwortern eines Verbleibs in Belgien und den Befürwortern eines Anschlusses an Deutschland so sehr, dass vier Führer des „Heimatbundes“, darunter der ehemalige Vorsitzende der „Christlichen Volkspartei“, A. Josef Dehottay, wurden nach Deutschland deportiert und 1935 ihrer belgischen Staatsangehörigkeit beraubtEs waren Josef Dehottay, Pierre Dehottay (sein Sohn), Henri Dehottay (sein Bruder) und Paul Foxius (Dehottays Sekretär): „Während es so ist Bereits durch das Eingeständnis der Angeklagten wird festgestellt, dass der Landwirtschaftliche Verband, die Zentralkasse, die Kreisbauernschaft d'Eupen, der Heimatbund, die Christliche Volkspartei und der Landbote Instrumente sind, die dazu bestimmt sind, die politische Assimilation, die Belgien in den abgelösten Kantonen rechtmäßig und klug durchführt, zu vereiteln und zu verfolgen Rückkehr dieser nach Deutschland; dass daher alle diese Organisationen und Vereine als rechtswidrig und gegen die öffentliche Ordnung verstoßend anzusehen sind ...“ Bruno Kartheuser, „Subversion nazie et action secrète. L’encadrement nazi et allemand des cantons de l’Est de la Belgique. Episodes, aperçus, constaté“, in: Colloque de Metz, [http://www.memorial-alsace- moselle.com/f/fiches/colloque_metz/MEMORIAL_COLLOQUE_basse_reso.pdf Annexion,nazification et mémoire de la Seconde Guerre mondiale], Université de Metz, 7.-8. November 2003, S. 27-46. Infolgedessen stellte diese Partei bei den Parlamentswahlen 1936 keine Kandidaten auf und rief zum Beitritt zur Heimattreuen Front auf, die eine leere Abstimmung befürwortete. Die Heimattreue Front erreichte die absolute Mehrheit, während die Katholische Partei 53 % der abgegebenen Stimmen erhielt, die POB 12,7 % und die Rexisten 26,4 %.
Bei den nächsten Wahlen im Jahr 1939 erhielt die Katholische Partei 38,6 %, die POB 4 % und die Liberale Partei 3,4 %, während die Heimattreue Front 45,1 % der Stimmen erhielt, was nicht so ein absoluter Erfolg war wie in anderen deutschsprachigen Ländern an Deutschland angrenzende Regionen wie das Sudetenland, die Freistadt Danzig und das Memelgebiet.

'''Ergebnisse der Parlamentswahlen von 1939''[https://resultatselection.belgium.be/fr Offizielle Website für belgische Wahlergebnisse seit 1848]

== Quellen ==


Aufgelöste politische Parteien in Belgien

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