'''Wilhelm Kunkel''' (* 27. April 1908 in Dudweiler; † 22. Januar 1970) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Mitglied der Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden.
== Leben ==
Willi Kunkel besuchte die Volksschule und wurde anschließend Elektriker. Er arbeitete unter anderem bei der Firma Jaeckel, bei der Straßenbahn im Saartal sowie bei der AEG Saarbrücken. 1932 wurde er arbeitslos. Er gehörte der Kommunistische Partei Deutschlands|KPD an und engagierte sich für den Status quo des Saargebiets. Er gehörte einer Thälmann-Delegation an, die im Oktober 1934 Ernst Thälmann im Justizvollzugsanstalt Moabit|Gefängnis Moabit besuchen wollte, jedoch abgewiesen wurde. Die Fahrt wurde von der Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe Deutschlands organisiert wurde und diente auch der Unterstützung des Widerstands gegen das Drittes Reich|Dritte Reich .
Nach der Saarabstimmung am 13. Januar 1935 emigrierte er nach Frankreich. Er schloss sich einer Emigrantengruppe in Toulouse und Salies-du-Salat im damaligen Département Haute-Garonne an, bevor er im Oktober 1936 zur Thälmann-Kolonne stieß und im Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg gegen die Faschisten kämpfte. Er nahm an den Kämpfen um die Eremitage Santa Quiteria bei Tardienta teil.
1939 kehrte er nach Frankreich zurück und arbeitete bis 1941 in einer Arbeitskompanie in Montabaun. Nach der Besetzung Frankreichs wurde er festgenommen und im Le Vernet (Internierungslager)|Le Vernet und ab April 1943 im Nexon (Internierungslager)|Lager Nexon interniert. Im Juni 1943 wurde er an die Geheime Staatspolizei|Gestapo überstellt. Als Schutzhaft|Schutzhäftling kam er über Forts de Romainville nach Saarbrücken über Trier ins KZ Dachau.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er ins Saarland zurück, wo er zunächst als Kinopächter arbeitete und später einen Tabakladen betrieb. Später arbeitete er für die Stadt Saarbrücken.
Er wurde sowohl von der Saarregierung als auch später in der Bundesrepublik als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt. 1956 erhielt er die Hans-Beimler-Medaille.der DDR
== Literatur ==
* *
Kategorie:Häftling im KZ Dachau
Kategorie:Interbrigadist
Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus
Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)
Kategorie:Deutscher
Kategorie:Geboren 1908
Kategorie:Gestorben 1970
Kategorie:Mann
Kategorie:KPD-Mitglied
[h4] '''Wilhelm Kunkel''' (* 27. April 1908 in Dudweiler; † 22. Januar 1970) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Mitglied der Internationale Brigaden|Internationalen Brigaden.
== Leben == Willi Kunkel besuchte die Volksschule und wurde anschließend Elektriker. Er arbeitete unter anderem bei der Firma Jaeckel, bei der Straßenbahn im Saartal sowie bei der AEG Saarbrücken. 1932 wurde er arbeitslos. Er gehörte der Kommunistische Partei Deutschlands|KPD an und engagierte sich für den [url=viewtopic.php?t=8015]Status[/url] quo des Saargebiets. Er gehörte einer Thälmann-Delegation an, die im Oktober 1934 Ernst Thälmann im Justizvollzugsanstalt Moabit|Gefängnis Moabit besuchen wollte, jedoch abgewiesen wurde. Die Fahrt wurde von der Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe Deutschlands organisiert wurde und diente auch der Unterstützung des Widerstands gegen das Drittes Reich|Dritte Reich . Nach der Saarabstimmung am 13. Januar 1935 emigrierte er nach Frankreich. Er schloss sich einer Emigrantengruppe in Toulouse und Salies-du-Salat im damaligen Département Haute-Garonne an, bevor er im Oktober 1936 zur Thälmann-Kolonne stieß und im Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg gegen die Faschisten kämpfte. Er nahm an den Kämpfen um die Eremitage Santa Quiteria bei Tardienta teil. 1939 kehrte er nach Frankreich zurück und arbeitete bis 1941 in einer Arbeitskompanie in Montabaun. Nach der Besetzung Frankreichs wurde er festgenommen und im Le Vernet (Internierungslager)|Le Vernet und ab April 1943 im Nexon (Internierungslager)|Lager Nexon interniert. Im Juni 1943 wurde er an die Geheime Staatspolizei|Gestapo überstellt. Als Schutzhaft|Schutzhäftling kam er über Forts de Romainville nach Saarbrücken über Trier ins KZ Dachau. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er ins Saarland zurück, wo er zunächst als Kinopächter arbeitete und später einen Tabakladen betrieb. Später arbeitete er für die Stadt Saarbrücken.
Er wurde sowohl von der Saarregierung als auch später in der Bundesrepublik als Opfer des Nationalsozialismus anerkannt. 1956 erhielt er die Hans-Beimler-Medaille.der DDR
== Literatur == * *
Kategorie:Häftling im KZ Dachau Kategorie:Interbrigadist Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1908 Kategorie:Gestorben 1970 Kategorie:Mann Kategorie:KPD-Mitglied
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