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'''Knielingen'' liegt im Nordwesten von Karlsruhe am Rhein und ist der älteste urkundlich erwähnte Bezirk und mit rund 2.000 Hektar der flächenmäßig zweitgrößte Bezirk nach Durlach.

==Geschichte==
Im Jahr 786 wurde Knielingen im Lorscher Codex erstmals als „Cnutlinga“ erwähnt. Allerdings ist der Eintrag im Codex widersprüchlich, sodass es sich möglicherweise um 776 handelt.
Die Geschichte Knielingens ist seit jeher stark vom Rhein geprägt. Die Rheinbegradigung von Johann Gottfried Tulla im Jahr 1817 führte zum Verlust der heute linksrheinischen Gebiete. Am 1. April 1935 wurde Knielingen ein Teil der Stadt Karlsruhe.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gewann der Bezirk als Industriestandort an Bedeutung. Hier wurde 1950 einer der größten Siemens-Standorte Deutschlands gegründet. 1962 gingen die Raffinerien MiRO|Karlsruhe am Rhein in Betrieb. Darüber hinaus entwickelte sich der Siemens-Standort Knielingen 1997 mit zahlreichen Unternehmen aus dem Siemens-Industriepark Karlsruhe zum Siemens-Industriepark Karlsruhe Technologiesektor.
Nach dem Krieg waren in den Kasernen des Stadtteils amerikanische Soldaten stationiert; sie wurden nach der deutschen Wiedervereinigung zurückgezogen. Auf dem Kasernengelände ist ein neues Entwicklungsgebiet entstanden, das größtenteils fertiggestellt ist.

Seit 1980 bildet ein Teil des Sees in Knielingen das Naturschutzgebiet Altrhein Maxau. Die Burgau Knielingen ist ein weiteres Naturschutzgebiet in Knielingen.

Knielingen führt im Wappen einen schwarzen Drudenfuß. Die Wappenfarben Schwarz und Gold wurden 1895 auf Vorschlag des Generalstaatsarchivs vom Gemeinderat Knielingen übernommen.

==Infrastruktur==
Karlsruhes einzige Rheinbrücke Maxau liegt im Raum Knielingen. Sie verbinden die Stadt über Straße und Schiene mit dem Land Rheinland-Pfalz. Durch Knielingen verläuft die Südtangente, eine große Umgehungsstraße, die an der Rheinbrücke endet. Knielingen ist durch die Straßenbahnlinie 2, die Stadtbahnlinie S5, die Bahnstrecke Winden–Karlsruhe (Bahnhof Karlsruhe-Knielingen) sowie die Buslinien 74 und 75 an das öffentliche Nahverkehrsnetz angeschlossen.

===Pferderennbahn===
Der Pferdezucht- und Rennverein „Zucht- und Rennverein Karlsruhe-Knielingen“ betreibt in Knielingen eine Galopprennbahn, die im Naturschutzgebiet Burgau Knielingen liegt. Auf der Sandbahn werden Trabrennen und Galopprennen ausgetragen. Darüber hinaus gibt es mehrere Gebäude für die Gastronomie, den Parimutuel-Wettbetrieb und eine überdachte Tribüne. Auf der Standmauer kann man die Strecke von einer erhöhten Position aus sehen.
===Knielingen 2.0===
Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte aus der Kaserne an der Sudetenstraße nach Ende des Kalten Krieges stand im Norden von Knielingen ein 30 Hektar großes Areal zur Verfügung, das seit etwa 2009 sukzessive bebaut wird Miet- oder Eigentumswohnungen sowie Reihenhäuser. Außerdem entsteht ein Gewerbegebiet inklusive eines Nahversorgungszentrums mit großem Supermarkt, das 2009 eröffnet wurde. Das Projekt soll Wohnraum für bis zu 2.000 Menschen bieten und wird als „Knielingen 2.0“ bezeichnet.
==Bemerkenswerte Personen==
* Christoph Drollinger (1861–1943), evangelischer Geistlicher und Gründer der Schweizer Gemeinde für Urchristentum

* [https://www.knielingen.de Website von Knielingen]

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