St. Kilian (Nierstein)Artikelentwürfe

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 St. Kilian (Nierstein)

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'''St. Kilian''' ist die Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische Kirche (Bauwerk)|Kirche in Nierstein, einer Stadt im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Das nach dem Heiliger|Heiligen Kilian (Heiliger)|Kilian benannte und auch als Bergkirche bezeichnete Gotteshaus gehört zur Pfarrgruppe Oppenheim im Bistum Mainz.

== Geschichte ==
Auf dem Kiliansberg, wo sich bereits eine vorchristliche Kultstätte befand, standen mehrere Vorgängerkirchen. Die heutige Kirche wurde am 26. Mai 1776, dem Pfingsten|Pfingstsonntag, Konsekration|konsekriert. Ihre Vorgängerkirche war am 23. Mai 1767 durch einen Brand, der durch einen Blitz ausgelöst wurde, zerstört worden.

1902 wurden die Sakristei angebaut sowie der Hochaltar und die beiden Seitenaltäre errichtet, 1963 folgte der Anbau der Taufkapelle. Nach der Liturgiereform des Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils wurde 1979 im Zuge einer Renovierung der Kirche der Volksaltar errichtet.

== Lage, Architektur und Ausstattung ==
Die Kirche erhebt sich oberhalb des Rheines und der Bundesstraße 9, sie steht auf dem Grundstück ''An der Bergkirche 32''. Neben der Kirche befindet sich der Katholischer Friedhof Nierstein|Katholische Friedhof Nierstein mit mehreren unter Denkmalschutz stehenden Grabstätten.

Die einschiffige Kirche besitzt einen Chorturm, dessen Untergeschosse vermutlich auf die Karolingerzeit zurückgehen. Der Zwiebelturm mit der Laterne (Architektur)|Laterne wurde 1776 errichtet. Das Langhaus (Kirche)|Langhaus der Kirche wurde im Baustil des Barock errichtet, sein Innenraum wird von einer Flachdecke abgeschlossen.

Der Hochaltar im Stil der Neugotik, der auch den Tabernakel enthält, ist ein Werk des Bildhauers Georg Busch (Bildhauer)|Georg Busch. Auf ihm sind links das Abendmahl Jesu und rechts die Hochzeit zu Kana dargestellt. Neben dem Tabernakel sind die Kirchenvater|Kirchenväter Augustinus von Hippo|Augustinus, Gregor der Große|Gregor, Johannes Chrysostomos, Kyrill von Jerusalem|Kyrill, Hieronymus (Kirchenvater)|Hieronymus und Ambrosius von Mailand|Ambrosius zu sehen.

Die beiden Seitenaltäre sind den heiligen Kilian, dem Schutzpatron der Kirche, und Maria (Mutter Jesu)|Maria, der Mutter Jesus von Nazaret|Jesu, gewidmet. Neben dem heiligen Kilian sind seine beiden Wegbegleiter, Kolonat (Heiliger)|Kolonat und Totnan, dargestellt. Maria ist zwischen ihren Eltern, Anna (Heilige)|Anna und Joachim (Heiliger)|Joachim, zu sehen. Diese vier Nebenfiguren wurden erst 1980 an ihrem Platz aufgestellt.

Die Kirchenfenster schuf Alois Plum im Jahre 1961, die 14 Kreuzwegstationen hängen bereits seit 1904 an den Seitenwänden des Kirchenschiffes. Adolph Kolping wird durch einen von Karlheinz Oswald geschaffenen Portraitkopf dargestellt, der 2006 anlässlich des 40-Jährigen Jubiläums der Kolpingsfamilie aufgestellt wurde.

Die Orgel stammt aus der Orgelbauer|Orgelbauwerkstatt Balthasar Schlimbach in Würzburg. Das 1894 erbaute Instrument hat 17 Register (Orgel)|Register auf zwei Manual (Musik)|Manualwerken und Pedal (Orgel)|Pedal. Der Prospekt (Orgel)|Prospekt, der im Stil des Neobarock ausgeführt ist, wurde erst 1934 errichtet.

Die Marienkapelle, die ursprünglich als Taufkapelle erbaut worden war, wird durch ein umlaufendes Fensterband erhellt. Vor einer Marienstatue können Opferkerzen aufgestellt werden.

== Siehe auch ==
* Liste der Kulturdenkmäler in Nierstein
* Liste der Kirchen im Bistum Mainz – Region Rheinhessen
* Kilianskirche

* [https://bistummainz.de/pfarrgruppe/oppe ... Nierstein/ St. Kilian Nierstein.] Bistum Mainz.

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