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 Trillium smallii

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'''Trillium smallii'' ist eine blühende Pflanzenart aus der Familie der Melanthiaceae. Es ist in Japan und Sachalin beheimatet.
== Beschreibung ==
„Trillium smallii“ ist eine kahlköpfige, rhizomatöse Staude mit aufrechten Stielen von 20–40 cm Höhe.
== Verbreitung und Lebensraum ==
Die Art ist im südlichen Sachalin und im nördlichen bis nördlichen Zentraljapan beheimatet. Sie wächst in Waldausläufern und blüht von April bis Mai. In Hokkaido untersuchte Populationen kommen in gemäßigten Laubwaldlebensräumen vor.
== Reproduktionsbiologie ==
„Trillium smallii“ wurde in eine vergleichende Studie von vier japanischen „Trillium“-Arten von Masashi Ohara und Shoichi Kawano einbezogen. Die Autoren fanden heraus, dass die Arten trotz Unterschieden im Ploidieniveau weitgehend ähnliche Fortpflanzungsmerkmale aufwiesen. In dieser Studie wurde „T. smallii'' hatte ein mittleres Samengewicht von 4,47 mg, das höchste gemeldete unter den vier untersuchten Arten. Die mittlere Samenproduktion wurde mit 104,3 bzw. 113,0 Samen pro Pflanze in zwei Probenahmeperioden angegeben, mit geschätzten Samenbildungsraten von 48,34 % bzw. 52,29 %.

== Zytogenetik ==
„Trillium smallii“ ist eine hexaploide Art mit einer Chromosomenzahl von 2''n'' = 30.
== Taxonomie ==
Die Art wurde erstmals 1883 von Karl Maximovich (Carl Maximowicz) veröffentlicht. Sie wird in der japanischen botanischen Literatur seit langem als eine Art hybriden (biologischen) Ursprungs angesehen.

Eine Studie von Shosei Kubota, Yoshiaki Kameyama und Masashi Ohara aus dem Jahr 2006 untersuchte die Beziehungen zwischen japanischen „Trillium“-Arten anhand genetischer und chromosomaler Daten erneut.
Die Studie ergab, dass „T. smallii ist am engsten mit „Trillium apetalon“ und „Trillium camschatcense“ verwandt und nicht mit „Trillium tschonoskii“, wie frühere Interpretationen vermuten ließen. Chloroplasten-DNA-Beweise deuteten auch auf eine Affinität mit „T. camschatcense''.

Basierend auf diesen Ergebnissen kamen die Autoren zu dem Schluss, dass „T. smallii entstand wahrscheinlich durch Hybridisierung und stellt einen Allopolyploiden dar, der von „Trillium yezoense“ abgeleitet ist.

Trillium
Im Jahr 1883 beschriebene Pflanzen

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