Mathias Schmid (14. Dezember 1835 – 22. Januar 1923) war ein österreichischer Maler der Münchner Schule. Er wurde bekannt für seine Genreszenen, die das ländliche Leben in den Tiroler Alpen darstellen und mit detaillierter Beobachtung, erzählerischer Komposition und humorvollen Elementen dargestellt wurden. Seine Werke wurden vielfach reproduziert und trugen zur populären visuellen Darstellung der alpinen Volkskultur im späten 19. Jahrhundert bei.
== Frühes Leben und Bildung ==
Schmid wurde im Dorf See, Tirol im Paznaun geboren. Er erhielt seinen ersten künstlerischen Unterricht an der Zeichenschule in Innsbruck, bevor er sich 1853 an der Akademie der Bildenden Künste in München einschrieb. In München studierte er bei Karl von Piloty und wurde Teil des Kreises der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Stadt tätigen Genremaler.
== Karriere ==
Nach Abschluss seines Studiums ließ sich Schmid in München nieder, unternahm aber regelmäßig Reisen nach Tirol, um ländliche Szenen, religiöse Bräuche und lokale Charaktere zu skizzieren. Diese Studien bildeten die Grundlage seiner reifen Gemälde, die oft häusliche Innenräume, Dorfversammlungen und humorvolle Episoden aus dem Leben in den Alpen darstellten. Seine Werke wurden in München, Wien und Berlin ausgestellt und er wurde 1890 Mitglied des Münchner Künstlervereins.
Eines von Schmids bedeutendsten Werken ist „Die Zillertaler Protestanten – Letzter Blick in die Heimat“ (1877), das die Vertreibung protestantischer Familien aus dem Zillertal im Jahr 1837 darstellt. Das Gemälde zeigt die sogenannten „Inklinanten“ beim letzten Verlassen ihres Tals und verbindet historische Genauigkeit mit emotionaler Zurückhaltung. Das Thema bleibt eine zentrale Episode der Tiroler Religionsgeschichte und erfährt weiterhin wissenschaftliche und öffentliche Aufmerksamkeit.
== Künstlerischer Stil und Themen ==
Schmids Werk ist mit der breiteren Tradition der Münchner Schule verbunden, insbesondere mit ihrer Betonung narrativer Genreszenen. Zu seinen Gemälden zählen typischerweise Darstellungen des ländlichen und bäuerlichen Lebens, Darstellungen von Tiroler Bräuchen und religiösen Praktiken, Wirtshausszenen, häusliche Innenräume und Charakterstudien.
Zu den bemerkenswerten Werken gehören:
* ''Der Herrgottsschnitzer''
* ''Der Pfarrer kommt''
* ''Beim Kartenspiel''
* ''Tiroler Hochzeitszug''
* ''Die Zillertaler Protestanten – Letzter Blick in die Heimat'' (1877)
== Späteres Leben und Tod ==
Schmid arbeitete bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein in München. Obwohl sich im Laufe seines Lebens der künstlerische Geschmack veränderte, blieben seine Gemälde bei Sammlern beliebt, die sich für alpine Genreszenen interessierten. Er starb am 22. Januar 1923 in München.
1835 Geburten
1923 Todesfälle
Österreichische Maler des 19. Jahrhunderts
Österreichische Maler des 20. Jahrhunderts
Österreichische männliche Maler
Menschen aus Tirol (Bundesland)
Münchner Schule
Mathias Schmid (14. Dezember 1835 – 22. Januar 1923) war ein österreichischer Maler der Münchner Schule. Er wurde bekannt für seine Genreszenen, die das ländliche Leben in den Tiroler Alpen darstellen und mit detaillierter Beobachtung, erzählerischer Komposition und humorvollen Elementen dargestellt wurden. Seine Werke wurden vielfach reproduziert und trugen zur populären visuellen Darstellung der alpinen Volkskultur im späten 19. Jahrhundert bei.
== Frühes Leben und Bildung == Schmid wurde im Dorf See, Tirol im Paznaun geboren. Er erhielt seinen ersten künstlerischen Unterricht an der Zeichenschule in Innsbruck, bevor er sich 1853 an der Akademie der Bildenden Künste in München einschrieb. In München studierte er bei Karl von Piloty und wurde Teil des Kreises der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Stadt tätigen Genremaler.
== Karriere == Nach [url=viewtopic.php?t=19709]Abschluss[/url] seines Studiums ließ sich Schmid in München nieder, unternahm aber regelmäßig Reisen nach Tirol, um ländliche Szenen, religiöse Bräuche und lokale Charaktere zu skizzieren. Diese Studien bildeten die Grundlage seiner reifen Gemälde, die oft häusliche Innenräume, Dorfversammlungen und humorvolle Episoden aus dem Leben in den Alpen darstellten. Seine Werke wurden in München, Wien und Berlin ausgestellt und er wurde 1890 Mitglied des Münchner Künstlervereins.
Eines von Schmids bedeutendsten Werken ist „Die Zillertaler Protestanten – Letzter Blick in die Heimat“ (1877), das die Vertreibung protestantischer Familien aus dem Zillertal im Jahr 1837 darstellt. Das Gemälde zeigt die sogenannten „Inklinanten“ beim letzten Verlassen ihres Tals und verbindet historische Genauigkeit mit emotionaler Zurückhaltung. Das Thema bleibt eine zentrale Episode der Tiroler Religionsgeschichte und erfährt weiterhin wissenschaftliche und öffentliche Aufmerksamkeit. == Künstlerischer Stil und Themen == Schmids Werk ist mit der breiteren Tradition der Münchner Schule verbunden, insbesondere mit ihrer Betonung narrativer Genreszenen. Zu seinen Gemälden zählen typischerweise Darstellungen des ländlichen und bäuerlichen Lebens, Darstellungen von Tiroler Bräuchen und religiösen Praktiken, Wirtshausszenen, häusliche Innenräume und Charakterstudien.
Zu den bemerkenswerten Werken gehören: * ''Der Herrgottsschnitzer'' * ''Der Pfarrer kommt'' * ''Beim Kartenspiel'' * ''Tiroler Hochzeitszug'' * ''Die Zillertaler Protestanten – Letzter Blick in die Heimat'' (1877)
== Späteres Leben und Tod == Schmid arbeitete bis ins frühe 20. Jahrhundert hinein in München. Obwohl sich im Laufe seines Lebens der künstlerische Geschmack veränderte, blieben seine Gemälde bei Sammlern beliebt, die sich für alpine Genreszenen interessierten. Er starb am 22. Januar 1923 in München.
1835 Geburten 1923 Todesfälle Österreichische Maler des 19. Jahrhunderts Österreichische Maler des 20. Jahrhunderts Österreichische männliche Maler Menschen aus Tirol (Bundesland) Münchner Schule [/h4]
'''Hannes Schmid''' (* 1990 in Linz . Vita. Abgerufen am 8. März 2024 . Profil und Vita bei CASTFORWARD. Abgerufen am 8. März 2024.) ist ein deutsch-österreichischer Schauspieler.
'''Walter Schmid''', geboren als Franc Schmid (* 18. Januar 1875 in Gehsteig bei Krainburg / Gastej pri Kranju; † 24. März 1951 in Graz) war ein österreichischer Prähistoriker.
'' 'meinir mathias' '' (geb. 1981) ist ein Künstler aus Ceredigion, Wales, der hauptsächlich mit Ölfarbe und Intaglio (Druckgrafik) | Intaglio -Drucktechniken arbeitet.
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'''Mathias Knispel''' (* 1982) ist ein Deutschland|deutscher Politiker (Alternative für Deutschland|AfD). Er ist seit April 2025 Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt.
Mathias Tønnessen (* 22. November 2003) ist ein norwegischer Fußballspieler, der als Verteidiger (Innenverteidiger) für den Eliteserien-Klub Tromsø IL (Tromsø) spielt.