[phpBB Debug] PHP Warning: in file [ROOT]/ext/kinerity/bestanswer/event/main_listener.php on line 514: Undefined array key "poster_answers" Pfahlbausiedlung von Porto di Pacengo - Deutsches Wikipedia-Forum
Die '''Pfahlbausiedlung von Porto di Pacengo''' (
== Entdeckung ==
Nachdem der Schweizer Altertumsforscher Ferdinand Keller (Altertumsforscher)|Ferdinand Keller die erste Pfahlbausiedlung in Meilen am Zürichsee entdeckte und man zufällig Reste der Pfahlbausiedlung von Bacino Marina bei Peschiera del Garda fand suchte man gezielt nach weiteren Siedlungen. 1864 fand der Chemiker und Naturforscher Giuseppe Alberti aus Colà drei Siedlungsstandorte bei Lazise: Porto di Pacengo, Bor di Pacengo und Villa Bagatta.[https://www.cittadilazise.it/de/lazise. ... -e-cultura ''Die Pfahlbauten: Mythos und Wirklichkeit'' bei cittadilazise.it]
Alberti sammelte verschiedene Funde aus der Siedlung von Porto di Pacengo. Zwischen 1893 und 1895 untersuchten die Brüder Arrigo und Gustavo Balladoro aus Verona die Stelzensiedlung und fanden Gegenstände aus Bronze, Keramik und Knochen. Diese Funde wurden 1921 dem Museum in Verona übergeben. In den Jahren 1959–1960 erfasste Francesco Zorzi südlich des alten Hafens die Pfähle für das Museo Civico di Storia Naturale di Verona. Als man im Jahr 2000 nach dem Bau des neuen Hafens keine Spuren mehr der Siedlung fand befürchtete man, dass sie bei dem Bau zerstört wurde. Anhand einer Karte aus dem 19. Jahrhundert, die sich in Privatbesitz befand, konnte gezeigt werden, dass die Siedlung näher am Seeufer lag und man am falschen Ort gesucht hatte. 2007 führte man nördlich der Via Porto, etwa 100 m östlich des Seeufers Grabungen durch und entdeckte Funde aus dem Spätneolithikum|Spät- oder Endneolithikum.
== Beschreibung ==
Die Pfahlbausiedlung von Porto di Pacengo lag südlich des Hafens und erstreckte sich nach Aussage von Giuseppe Alberti bis zu 300 m in den See. Die Nord-Süd-Ausdehnung soll etwa 450 m betragen haben und die Pfähle, die etwa 0,10 m senkrecht aus dem Boden ragen sollen einen mittleren Durchmesser von 0,25 m haben. Alberti schätzte die Anzahl der Pfähle auf 500 und sie sollen meist einen Abstand von 1 bis 2 m voneinander gehabt haben, ausnahmweise soll der Abstand auch nur bis zu 0,5 m betragen haben.
Man fand Werkzeuge aus Stein, Tierknochen und Bronze und Scherben von Keramikgefäßen. Anhand den Funden kann die Siedlung in die Mittlere Bronzezeit|mittlere Bronzezeit zwischen 1700 und 1400 v. Chr datiert werden. Die aufgefundenen Feuersteinklingen zeigen, dass es hier eine für die Bronzezeit typische Steinindustrie gab. Unter den Bronzegegenständen fanden sich auch zwei Nadeln mit Sanduhr|sanduhrförmigem Kopf. Sie haben eine breite, flache Halspartie und ein röhrenförmiges Endstück. Solche Nadeln werden nach diesem Fundort als Sanduhrkopfnadeln vom Typ Porto di Pacengo genannt. Außerdem fand man eine bronzene Lunula (Archäologie)|Lunula.Claudia Mangani: ''Plain, mountain and lake: the Frassino pile-dwelling site in the middle of a network'' In ''Entre terres et eaux. Les sites littoraux de l'âge du Bronze : spécificités et relations avec l'arrière-pays'', 2017, ISBN 2-913745-76-8, S. 121-122, 128 ([https://www.prehistoire.org/offres/file ... 6f09_7.pdf Digitalisat]) Die Funde befinden sich im Museo Archeologico Nazionale di Verona und im Museo Nazionale Preistorico Etnografico „Luigi Pigorini“ in Rom.
== Literatur ==
* Marco Baioni, Cristina Longhi, Claudia Mangani, Nicoletta Martinelli, Cristiano Nicosia, Maria Giuseppina Ruggiero, Paola Salzani: ''La palafitta del Corno di Sotto (Desenzano del Garda, Brescia) nell’ambito dello sviluppo dei primi insediamenti palafitticoli del lago di Garda'' In ''Studi di Sociologia'', Band 2, September 2015, S. 177–185 ([https://www.researchgate.net/publicatio ... o_di_Garda Digitalisat])
* ''Della paleoetnologia in generale e della sue primizie nel Veneto momoria di Pietropaolo Martinati'' In ''Il Comune: Periodico non politico d'interessi administrativi e varietà'', Jahrgang 1, Nr. 18, 15. März 1865, S. 205–212 ([https://books.google.de/books?id=9y4NmE ... &q&f=false Digitalisat])
[h4] Die '''Pfahlbausiedlung von Porto di Pacengo''' ( == Entdeckung == Nachdem der Schweizer Altertumsforscher Ferdinand Keller (Altertumsforscher)|Ferdinand Keller die erste Pfahlbausiedlung in Meilen am Zürichsee entdeckte und man zufällig Reste der Pfahlbausiedlung von Bacino Marina bei Peschiera del Garda fand suchte man gezielt nach weiteren Siedlungen. 1864 fand der Chemiker und Naturforscher Giuseppe Alberti aus Colà drei Siedlungsstandorte bei Lazise: Porto di Pacengo, Bor di Pacengo und Villa Bagatta.[https://www.cittadilazise.it/de/lazise.html?view=article&id=112:die-pfahlbauten&catid=147:storia-e-cultura ''Die Pfahlbauten: Mythos und Wirklichkeit'' bei cittadilazise.it]
Alberti sammelte verschiedene Funde aus der Siedlung von Porto di Pacengo. Zwischen 1893 und 1895 untersuchten die Brüder Arrigo und Gustavo Balladoro aus Verona die Stelzensiedlung und fanden Gegenstände aus Bronze, Keramik und Knochen. Diese Funde wurden 1921 dem Museum in Verona übergeben. In den Jahren 1959–1960 erfasste Francesco Zorzi südlich des alten Hafens die Pfähle für das Museo Civico di Storia Naturale di Verona. Als man im Jahr 2000 nach dem Bau des neuen Hafens keine Spuren [url=viewtopic.php?t=2665]mehr[/url] der Siedlung fand befürchtete man, dass sie bei dem Bau zerstört wurde. Anhand einer Karte aus dem 19. Jahrhundert, die sich in Privatbesitz befand, konnte gezeigt werden, dass die Siedlung näher am Seeufer lag und man am falschen Ort gesucht hatte. 2007 führte man nördlich der Via Porto, etwa 100 m östlich des Seeufers Grabungen durch und entdeckte Funde aus dem Spätneolithikum|Spät- oder Endneolithikum.
== Beschreibung == Die Pfahlbausiedlung von Porto di Pacengo lag südlich des Hafens und erstreckte sich nach Aussage von Giuseppe Alberti bis zu 300 m in den See. Die Nord-Süd-Ausdehnung soll etwa 450 m betragen haben und die Pfähle, die etwa 0,10 m senkrecht aus dem Boden ragen sollen einen mittleren Durchmesser von 0,25 m haben. Alberti schätzte die Anzahl der Pfähle auf 500 und sie sollen meist einen Abstand von 1 bis 2 m voneinander gehabt haben, ausnahmweise soll der Abstand auch nur bis zu 0,5 m betragen haben.
Man fand Werkzeuge aus Stein, Tierknochen und Bronze und Scherben von Keramikgefäßen. Anhand den Funden kann die Siedlung in die Mittlere Bronzezeit|mittlere Bronzezeit zwischen 1700 und 1400 v. Chr datiert werden. Die aufgefundenen Feuersteinklingen zeigen, dass es hier eine für die Bronzezeit typische Steinindustrie gab. Unter den Bronzegegenständen fanden sich auch zwei Nadeln mit Sanduhr|sanduhrförmigem Kopf. Sie haben eine breite, flache Halspartie und ein röhrenförmiges Endstück. Solche Nadeln werden nach diesem Fundort als Sanduhrkopfnadeln vom Typ Porto di Pacengo genannt. Außerdem fand man eine bronzene Lunula (Archäologie)|Lunula.Claudia Mangani: ''Plain, mountain and lake: the Frassino pile-dwelling site in the middle of a network'' In ''Entre terres et eaux. Les sites littoraux de l'âge du Bronze : spécificités et relations avec l'arrière-pays'', 2017, ISBN 2-913745-76-8, S. 121-122, 128 ([https://www.prehistoire.org/offres/file_inline_src/515/515_P_48188_5e6226de06f09_7.pdf Digitalisat]) Die Funde befinden sich im Museo Archeologico Nazionale di Verona und im Museo Nazionale Preistorico Etnografico „Luigi Pigorini“ in Rom.
== Literatur == * Marco Baioni, Cristina Longhi, Claudia Mangani, Nicoletta Martinelli, Cristiano Nicosia, Maria Giuseppina Ruggiero, Paola Salzani: ''La palafitta del Corno di Sotto (Desenzano del Garda, Brescia) nell’ambito dello sviluppo dei primi insediamenti palafitticoli del lago di Garda'' In ''Studi di Sociologia'', Band 2, September 2015, S. 177–185 ([https://www.researchgate.net/publication/299066085_La_palafitta_del_Corno_di_Sotto_Desenzano_del_Garda_Brescia_nell'ambito_dello_sviluppo_dei_primi_insediamenti_palafitticoli_del_lago_di_Garda Digitalisat]) * ''Della paleoetnologia in generale e della sue primizie nel Veneto momoria di Pietropaolo Martinati'' In ''Il Comune: Periodico non politico d'interessi administrativi e varietà'', Jahrgang 1, Nr. 18, 15. März 1865, S. 205–212 ([https://books.google.de/books?id=9y4NmEHbdRQC&newbks=1&newbks_redir=0&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false Digitalisat])
* [https://www.facebook.com/MSNverona/posts/3895984093786703 Museo di Storia Naturale di Verona: ARRIGO BALLADORO auf facebook.com]
Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Venetien Kategorie:Bronzezeitliche Siedlung Kategorie:Bronzezeitlicher Fundplatz in Europa Kategorie:Lazise [/h4]
Die '''Pfahlbausiedlung von Bosca di Pacengo''' (
== Erforschung ==
Die Reste der Pfahlbausiedlung von Bosca di Pacengo aus dem 17. Jahrhundert v. Chr. wurden bei Tauchgängen zur weiteren Erforschung...
Die „Porto Women's Indoor ITF“ sind Turniere für professionelle Tennisspielerinnen, die auf Indoor-Hartplätzen ausgetragen werden. Die Veranstaltungen sind als 60.000-Dollar- und 40.000-Dollar-ITF...
Das „2024 Porto Women's Indoor ITF|Porto Women's Indoor ITF 1“ war ein professionelles Tennisturnier, das auf einem Indoor-Tennisplatz ausgetragen wurde. Es war die fünfte Ausgabe des Turniers, das...
Das „2024 Porto Women's Indoor ITF|Porto Women's Indoor ITF 3“ war ein professionelles Tennisturnier, das auf einem Indoor-Tennisplatz ausgetragen wurde. Es war die siebte Ausgabe des Turniers, das...
Ekaterine Gorgodze und Leyre Romero Gormaz waren die Titelverteidiger
Sarah Beth Gray und Olivia Nicholls gewannen den Titel und besiegten Francisca Jorge und Matilde Jorge im Finale mit 4–6, 6–3, ....