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 Lal Baradari von der Universität Lucknow

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Moschee

Lal Baradari (لال برادری) ist ein historisches Gebäude aus dem 19. Jahrhundert auf dem Campus der University of Lucknow in Lucknow, Uttar Pradesh, Indien. Das Bauwerk ist Teil der ehemaligen königlichen Gärten der Awadh Nawabs und gilt als Kulturdenkmal der Nawabi-Ära.
Der Begriff Baradari bezieht sich auf einen Pavillon mit zwölf Türen, ein architektonisches Merkmal, das häufig in Gartenanlagen aus der Mogulzeit zu finden ist. Lal Baradari in Lucknow wurde Berichten zufolge für die Bequemlichkeit des herrschenden Adels erbaut und wurde später zu Beginn des 20. Jahrhunderts Teil des expandierenden Universitätscampus, als sich die akademische Einrichtung auf historischem Gelände entwickelte, das einst Teil von Badshah Bagh war.
==Geschichte==
Lal Baradari wurde im frühen 19. Jahrhundert erbaut. Der Grundstein wurde um 1814 während der Herrschaft von Nawab Ghazi-ud-Din Haider Shah gelegt und unter seinem Nachfolger Naseeruddin Haider Shah um 1820 fertiggestellt.
Im Laufe der Jahre beherbergte das Baradari verschiedene Einrichtungen wie eine Bank, eine Cafeteria und einen Personalclub, diese Nutzung wurde jedoch eingestellt, da die Struktur verfiel und als unsicher galt. Das Gebäude war Gegenstand regelmäßiger Restaurierungsgespräche, und im März 2024 stellte die Universität im Rahmen des Pradhan Mantri Uchchatar Shiksha Abhiyan (PM-USHA) einen Zuschuss in Höhe von ₹5 crore für Konservierungsarbeiten bereit.
==Architektonische Bedeutung und Kulturerbestatus==

Lal Baradari ist ein bemerkenswertes Beispiel für die architektonische Verschmelzung von Moguln und Nawabi und besteht hauptsächlich aus Lakhauri-Ziegeln und geschnitztem Stein. Obwohl es vom Archaeological Survey of India (ASI) nicht offiziell als Denkmal von nationaler Bedeutung aufgeführt ist, gehört es aufgrund seines Alters und seines kulturellen Wertes zu den Bauwerken, die durch das indische Gesetz über antike Denkmäler und archäologische Stätten und Überreste geschützt sind.
Die bauliche Vernachlässigung in den letzten Jahrzehnten hat zu einer erheblichen Schwächung der Mauern und Elemente des Gebäudes geführt, was Befürworter des Kulturerbes und Universitätsakteure dazu veranlasst hat, dringende Erhaltungsmaßnahmen zu fordern.
==Standort==

Lal Baradari liegt in der Nähe des Zentrums des Campus der Universität Lucknow, der 1921 gegründet wurde. Der Standort befindet sich im historischen Qaisarbagh-Gartenbereich und trägt zur Identität der Universität als Mischung aus akademischem und architektonischem Erbe bei.

==Moschee und Kontroversen==
Innerhalb oder neben dem historischen Bauwerk Lal Baradari wurde eine kleine Moschee von muslimischen Studenten und Gemeindemitgliedern für tägliche und besondere Gebete genutzt, auch während des heiligen Monats Ramzan.
Im Februar 2026 versiegelte und verbarrikadierte die Universitätsverwaltung den Eingang zur Moschee im Rahmen von Sicherheits- und Erhaltungsmaßnahmen und verwies auf den baufälligen baulichen Zustand des Baradari-Gebäudes und mögliche Einsturzrisiken. Diese Maßnahme wurde ohne umfassende vorherige Konsultation mit Studentengemeinschaften ergriffen und führte zu Protesten von Studenten, darunter Mitgliedern der Samajwadi Chhatra Sabha und der National Students‘ Union of India (NSUI). Die Demonstranten behaupteten, dass der Schritt den Zugang für muslimische Studenten und Gemeindemitglieder einschränkte, die regelmäßig in der Moschee beteten, und argumentierten, dass eine entsprechende Genehmigung von Denkmalschutzbehörden wie der ASI eingeholt werden sollte.
Als Reaktion auf die Versiegelung hielten muslimische Studenten weiterhin Gebete außerhalb des verschlossenen Gebäudes ab. Berichten zufolge bildeten hinduistische Studenten als Geste interreligiöser Solidarität eine Schutzkette. Universitätsvertreter behaupteten, die Schließung sei aus Sicherheitsgründen notwendig, die Gespräche zwischen der Verwaltung und den Studentenvertretern würden jedoch voraussichtlich fortgesetzt.
==In der Populärkultur==
Lal Baradari wird gelegentlich bei Spaziergängen zum lokalen Kulturerbe und historischen Touren durch Lucknow erwähnt, was seinen Status als eines der wenigen erhaltenen Überreste der ursprünglichen Badshah Bagh-Gärten widerspiegelt.

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