'''Françoise Collin''' (* 8. April 1928 in Braine-le-Comte; † 1. September 2012 in Saint-Sauveur) war eine Belgien|belgische Schriftstellerin und Philosophin sowie eine prägende Figur des frankofonen Feminismus.
== Leben ==
Françoise Collin wurde am 1928 in Belgien geboren.
== Wirken ==
Collin trat zunächst literarisch hervor und veröffentlichte Gedichte und später zwei Romane. Zu ihren frühen Prosawerken zählen ''Le Jour fabuleux'' (1960) und ''Rose qui peut'' (1963). Ihre philosophische und literaturtheoretische Arbeit verband sie programmatisch in der Studie ''Maurice Blanchot et la question de l'écriture'' (1971), die aus ihrer Beschäftigung mit Maurice Blanchot hervorging. Sie setzte sich zugleich mit dem Denken Emmanuel Levinas|Emmanuel Levinas’ auseinander, das sie engagiert und kritisch las. Als eine wichtige Vermittlerin von Hannah Arendts Werk in Frankreich beteiligte sie sich an Debatten, Editionen und der Wiedererschließung von Arendts ''Rahel Varnhagen''. In ''Hannah Arendt. L'homme est-il devenu superflu?'' (1999) arbeitete sie zentrale Motive wie Natalität, Singularität und Pluralität heraus. Im Jahr 1973 gründete sie gemeinsam mit Jacqueline Aubenas ''Les Cahiers du GRIF'', die zunächst bis 1978 in Brüssel erscheinende erste französischsprachige feministische Zeitschrift. Nach der Etablierung der ''Université des femmes'' (1979–1982) führte Collin die Publikation der ''Cahiers du GRIF'' später erneut weiter und prägte damit die frankofone feministische Debatte über Jahrzehnte. Sie war an weiteren kollektiven Projekten beteiligt, darunter der Anthologie ''Les Femmes de Platon à Derrida'' (2000) und dem Sammelband ''Repenser le politique. L'apport du féminisme'' (2005). 2010 wirkte sie an der Gründung der ''Revue des femmes-philosophes de l'Unesco'' mit und kehrte zugleich literarisch mit ''On dirait une ville'' (2008) zu einer stärker erzählerischen Schreibform zurück.
[h4] '''Françoise Collin''' (* 8. April 1928 in Braine-le-Comte; † 1. September 2012 in Saint-Sauveur) war eine Belgien|belgische Schriftstellerin und Philosophin sowie eine prägende Figur des frankofonen Feminismus. == Leben == Françoise Collin wurde am 1928 in Belgien geboren. == Wirken == Collin trat zunächst literarisch hervor und veröffentlichte Gedichte und später zwei Romane. Zu ihren frühen Prosawerken zählen ''Le Jour fabuleux'' (1960) und ''Rose qui peut'' (1963). Ihre philosophische und literaturtheoretische Arbeit verband sie programmatisch in der Studie ''Maurice Blanchot et la question de l'écriture'' (1971), die aus ihrer Beschäftigung mit Maurice Blanchot hervorging. Sie setzte sich zugleich mit dem Denken Emmanuel Levinas|Emmanuel Levinas’ auseinander, das sie engagiert und kritisch las. Als eine wichtige Vermittlerin von Hannah Arendts Werk in Frankreich beteiligte sie sich an Debatten, Editionen und der Wiedererschließung von Arendts ''Rahel Varnhagen''. In ''Hannah Arendt. L'homme est-il devenu superflu?'' (1999) arbeitete sie zentrale Motive wie Natalität, Singularität und Pluralität heraus. [url=viewtopic.php?t=17160]Im Jahr[/url] 1973 gründete sie gemeinsam mit Jacqueline Aubenas ''Les Cahiers du GRIF'', die zunächst bis 1978 in Brüssel erscheinende erste französischsprachige feministische Zeitschrift. Nach der Etablierung der ''Université des femmes'' (1979–1982) führte Collin die Publikation der ''Cahiers du GRIF'' später erneut weiter und prägte damit die frankofone feministische Debatte über Jahrzehnte. Sie war an weiteren kollektiven Projekten beteiligt, darunter der Anthologie ''Les Femmes de Platon à Derrida'' (2000) und dem Sammelband ''Repenser le politique. L'apport du féminisme'' (2005). 2010 wirkte sie an der Gründung der ''Revue des femmes-philosophes de l'Unesco'' mit und kehrte zugleich literarisch mit ''On dirait une ville'' (2008) zu einer stärker erzählerischen Schreibform zurück.
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