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* :Kategorie:Geehrte Künstler der Estnischen SSR|Geehrter Künstler der Estnischen SSR (1965)
* :Kategorie:Volkskünstler der Estnischen Sozialistischen Sowjetrepublik|Volkskünstler der Estnischen SSR (1978)
* Kristjan Raud Kunstpreis (1978) * Eduard Wiiralt Art Award (1998) * :Kategorie:Empfänger des Ordens des Weißen Sterns, 3. Klasse|Orden des Weißen Sterns, 3. Klasse (2001)
*Ehrung für das Lebenswerk der Estnischen Nationalen Kulturstiftung (2008)

'''Vive Tolli'' (auch '''Viive Tolli'' geschrieben; geb. '''Vive Pajusoo''; 28. Juli 1928 – 8. April 2020) war eine estnische Grafikerin und Pädagogin, bekannt für Tiefdruckgrafik (insbesondere Radierung) sowie Buchillustrationen und Exlibris-Werke. Sie war eine langjähriges Mitglied der estnischen Künstlervereinigung, lehrte am Estnischen Staatlichen Kunstinstitut (heute Estnische Akademie der Künste) und war dort später emeritiert.

== Frühes Leben und Bildung ==
Tolli wurde in Tallinn geboren und schloss dort 1947 die weiterführende Schule ab. Sie studierte zunächst Keramik am Tallinner Staatlichen Institut für Angewandte Kunst, bevor sie zur Druckgrafik wechselte und 1953 am Estnischen Staatlichen Kunstinstitut (ERKI) ihren Abschluss machte. Ihre Diplomarbeit war eine betreute Radierungsserie über die Fischerei auf der Insel Kihnu vom Künstler Alo Hoidre.

== Karriere ==
Von 1953 bis 1982 arbeitete Tolli hauptsächlich als freiberufliche Künstlerin. Später lehrte sie am Estnischen Staatlichen Kunstinstitut, wurde 1987 Dozentin (außerordentliche Professorin) und 1992 Professorin und fungierte später als emeritierte Professorin der Akademie.

Weitere Berufsausbildungen absolvierte sie im Ausland, unter anderem in Jugoslawien (1969) und Kanada (1987). Ab 1957 war sie Mitglied der Künstlervereinigung und ab 1972 Ehrenmitglied der finnischen Kalevala-Vereinigung.

== Arbeit ==
Tollis Praxis konzentrierte sich auf Originaldrucke, umfasste aber auch Buchillustrationen, Exlibris (Exlibris) und Plakate. In institutionellen Zusammenfassungen ihrer Arbeit wird die Radierung wiederholt als ihr bevorzugtes Medium erwähnt, wobei spätere Arbeiten auch Farbe und räumliche Illusion in auf Tiefdruckverfahren basierende Ansätze einbeziehen.
Nach Angaben der Estnischen Akademie der Künste gehören zu ihren bekanntesten Motiven Darstellungen des Lebens und der Natur an der Küste, Ansichten der Altstadt von Tallinn und thematische Zyklen (einschließlich einer Serie, die von Festtagen des estnischen Volkskalenders inspiriert ist), neben späteren Werken mit theatralischen und metaphorischen Elementen. Eine „Sirp“-Mitteilung aus dem Jahr 2009, in der eine Ausstellung zum Thema Altstadt beschrieben wurde, beschrieb ihre Radierungen als reich an Nuancen und verband ihre Arbeit mit einem klassische Position in der estnischen Druckgrafik, die auf umfangreiche Ausstellungsaktivitäten in Estland und im Ausland hinweist.
== Ausstellungen und Empfang ==
Tolli veranstaltete zahlreiche Einzelausstellungen und nahm an internationalen Gruppenausstellungen teil, darunter in Finnland und Dänemark, wie in estnischen Kunstreferenzdatenbanken und Museumssammlungsportalen verzeichnet.
Im Jahr 2018 berichtete der öffentlich-rechtliche Rundfunk Estlands ERR über die Ausstellung zu ihrem 90. Geburtstag in der Nationalbibliothek und spiegelte damit die anhaltende öffentliche und institutionelle Aufmerksamkeit für ihre lange Karriere wider.
== Ehrungen und Auszeichnungen ==
Tolli erlangte große Anerkennung sowohl im estnischen SSR-System der Sowjetzeit als auch im Estland nach der Unabhängigkeit. Sie wurde als :Kategorie:Geehrte Künstler der Estnischen SSR|Geehrte Künstlerin der Estnischen SSR (1965) und :Kategorie:Volkskünstler der Estnischen Sozialistischen Sowjetrepublik|Volkskünstlerin der Estnischen SSR (1978) ausgezeichnet.

Sie erhielt 1978 den Kristjan Raud Art Award (auf der Liste der diesjährigen Preisträger). 1998 gewann sie den Hauptpreis des Eduard Wiiralt Art Award (Wiiralti preemia).

In institutionellen Biografien heißt es außerdem, dass sie den Orden des Weißen Sterns 3. Klasse (2001) erhielt. Im Jahr 2008 erhielt sie von der Estnischen Nationalen Kulturstiftung eine Auszeichnung für ihr Lebenswerk.

== Ausgewählte Werke ==
* „Merilehmad“ („Seekühe“), 1963 (Radierung)
* „Kivine Linn“ („Steinstadt“), 1965 (Thema „Altstadt von Tallinn“)
* „Vaade kirjamehe aknast“ („Blick aus dem Fenster eines Schriftstellers“), 1974 (Jaan Kross gewidmet)
* „To Inge“, 1997 (Radierung; Siebdruck)

== Persönliches Leben ==
1952 heiratete sie den Bildhauer Lembit Tolli; ihre Tochter Tuulikki Tolli wurde Szenografin.

* [https://digikogu.ekm.ee/ekm/authors/author_id-76 Vive Tolli] im EKM Digitaalkogu (Estnisches Kunstmuseum)
* [https://www.eaa.ee/en/films-about-artists Filme über Künstler] (einschließlich „Printmaker Vive Tolli“, Igor Ruus, 2013) bei Eesti Kunstnike Liit

1928 Geburten
Todesfälle im Jahr 2020
Menschen aus Tallinn
Estnische Grafiker
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Akademischer Mitarbeiter der Estnischen Akademie der Künste
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Estnische Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts
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