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 Femke Diercks

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'''Femke Diercks'' ist eine niederländische Kunsthistorikerin und Kuratorin. Seit 2018 ist sie Leiterin der Abteilung für dekorative Kunst am Rijksmuseum Amsterdam.
==Frühes Leben und Bildung==
Diercks studierte Kunstgeschichte an der Universität Groningen. Während ihres Grundstudiums lag ihr Schwerpunkt auf der Malerei. Durch ein Praktikum am Peabody Essex Museum (PEM) in Salem, Massachusetts, lernte sie dekorative Kunst und objektbasierte Forschung kennen.

Ihre Masterarbeit untersuchte die Sammlung der Familie Backer, einer Amsterdamer Patrizierfamilie, deren Porträts und dekorative Kunst 1910 dem Amsterdamer Museum als langfristige Leihgabe zur Verfügung gestellt wurden. Die Arbeit wurde später zu einer Publikation zu einer Ausstellung im Museum Willet-Holthuysen weiterentwickelt.

==Rijksmuseum==
Kurz nach Abschluss ihres Masterstudiums wurde Diercks zur Juniorkuratorin für dekorative Kunst am Rijksmuseum ernannt. Zu Beginn ihrer Amtszeit arbeitete sie mit dem leitenden Kurator Reinier Baarsen am Sammlungskatalog „Paris 1650–1900: Dekorative Kunst im Rijksmuseum“.

Nach einer Zeit als Juniorkurator am Museum De Lakenhal in Leiden kehrte Diercks als Kurator für Keramik und Glas an das Rijksmuseum zurück. Sie war an den letzten Phasen der Galerieinstallation des Museums vor seiner Wiedereröffnung im Jahr 2013 beteiligt und überwachte die Platzierung und Interpretation von Keramik und Glas in den erneuerten Ausstellungen.

Nach der Wiedereröffnung trug Diercks zur Ausstellung „Asia in Amsterdam“ bei, einer Zusammenarbeit zwischen dem Rijksmuseum und dem Peabody Essex Museum. Die Ausstellung untersuchte den Einfluss asiatischer Luxusgüter in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts und brachte asiatische Exportkunst, niederländische dekorative Kunst und Gemälde zusammen.

Sie ist Mitglied von CODART, dem internationalen Netzwerk für Kuratoren niederländischer und flämischer Kunst.
==Leiter Kunstgewerbe==
2018 wurde Diercks zusätzlich zu ihrer Verantwortung als Keramikkuratorin zur Leiterin des Bereichs Kunstgewerbe ernannt. Ihre Arbeit umfasst Sammlungsrecherchen, Ausstellungen, Ankäufe und öffentliche Programme.

Im Jahr 2024 präsentierte das Rijksmuseum „Een dag uit het leven in de tijd van Rembrandt, Vermeer en Frans Hals“, eine umfassende Präsentation über das tägliche Leben im 17. Jahrhundert. Das Projekt konzentrierte sich auf häusliche Innenräume und Alltagsgegenstände aus der Sammlung des Museums.
==Delfter Forschungsprojekt==
Seit 2016 ist Diercks an einem großen Forschungsprojekt zur Delfter Keramiksammlung des Rijksmuseums beteiligt. Der Kern der Sammlung geht auf die Schenkung der Delfter Warensammlung von John Francis Loudon (1821–1895) im Jahr 1916 zurück.

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