Abundantia-Brunnen (Naumburg)Artikelentwürfe

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 Abundantia-Brunnen (Naumburg)

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Auf dem Gelände des Oberlandesgericht Naumburg, und zwar im Laubenganghttps://domlindennaumburg.de/abundantia/, befindet sich der '''Abundantia-Brunnen''' mit einer langen Entstehungsgeschichte.

Auf der Webseite über die Naumburger Brunnen ist folgendes über den Abundantia-Brunnen zu lesen:
"Anlässlich der Errichtung des Oberlandesgerichtes (1914–1916) versprach die Stadt Naumburg durch ihren Oberbürgermeister Artur Dietrich, den von Max Klinger (1857–1920) für diesen Anlass entworfenen Brunnen "Abundantia" (lat. Überfluss) [Es ist die römische Göttin des Wohlstands und des Überflusses. M.T.] an diesem Ort aufzustellen. Infolge von Krieg und Inflation unterblieb das Vorhaben. Das Brunnenmodell blieb erhalten und befindet sich im Besitz des Bildermuseum Leipzig|Museums der bildenden Künste Leipzig. 1996 ergriff Oberbürgermeister Curt Becker die Initiative zur Einlösung des alten Versprechens. Ohne städtische Haushaltmittel gelang es ihm, zahlreiche Bürger zu größeren und kleineren Spenden zu bewegen." So ist es auf der Tafel zu lesen. Es folgt der Dank an die namentlich genannten Spender. Der Brunnen wurde im Sommer 1998 in Einlösung des alten städtischen Versprechens übergeben." Die Gründe der langen Verzögerung lagen nicht nur im Erster Weltkrieg|Ersten, der Inflation, sondern auch durch den Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg und der Besatzung durch die Sowjetarmee danach. Im Bereich des Oberlandesgerichts Naumburg befand sich der Stab der 57. Garde-Mot-Schützendivision der Sowjetarmee, womit der gesamte Bereich bis zum Abzug der russischen Truppen 1994 für die Öffentlichkeit nicht zugänglich war. Der Guss wurde 1996 in der Hermann Noack|Bronzegießerei Noack im Maßstab 2:1 gegossen.

Der Bronzebrunnen zeigt ein liegendes sich lässig räkelndes und dem Müßiggang frönende Mädchengestalt, die Göttin ''Abundantia'', in der Brunnenschale, vor dem sich ein nach außen weisendes Füllhorn mit allerlei Früchten zeigt, die förmlich daraus überquillen.[https://books.google.de/books?id=O_rpAA ... AF6BAgKEAI] Darunter sind Weintrauben und andere Früchte. Daher bekam der Brunnen auch seinen Namen. Der die Brunnenschale tragende Sockel ist gestaltet mit drei fratzenhaften Gesichtern, deren Bartenden sich miteinander verschlingen. Das Modell hierfür schuf Max Klinger 1913 bis 1915[https://books.google.de/books?id=6GXrAA ... AF6BAgLEAI], und nicht, wie andernorts angegeben ist, erst 1916.[https://books.google.de/books?id=ozNHAQ ... AF6BAgLEAI]https://www.sachsen-anhalt-lese.de/sehe ... esgericht/ Diese Figur war für Klinger nicht irgendeine. Das zeigt sich nicht zuletzt auch daran, dass eine Sonderausstellung seiner Graphiken 2020 im Oberlandesgericht stattfand.https://www.naumburger-dom.de/druck-und ... ax-klinger

* https://www.brunnenturmfigur.de/index.p ... e=Naumburg
* https://www.flickr.com/photos/68282140@N04/8182861896



Kategorie:Naumburg (Saale)

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