Ilmtalstraße 42Artikelentwürfe

Vorläufige Artikel
Anonymous
 Ilmtalstraße 42

Post by Anonymous »

Die '''Ilmtalstraße|Ilmtalstraße 42''' ist ein denkmalgeschütztes Bauerngehöft im Weimarer Ortsteil Taubach (Weimar)|Taubach. Es ist eines der größten bäuerlichen Anwesen Taubachs und wirkt bestimmend für den Straßenraum.

== Geschichte ==
Die Bezeichnung Ilmtalstraße in Taubach gibt es seit dem 1. September 1903.Gitta Günther, Rainer Wagner (Museumsleiter)|Rainer Wagner: ''Weimar. Straßennamen.'' RhinoVerlag, Ilmenau 2012, S. 80. ISBN 978-3-939399-49-0 Der mehrteilige Gebäudekomplex entstand in mehreren Abschnitten bedingt einerseits durch Parzellenerweiterung, andererseits durch Brand und Wiederaufbau. Außer dem Wohngebäude sind Scheunen und Wirtschaftsgebäude zugehörig. Eine Zäsur stellte der Dorfbrand von 1674 dar, wo der Hof vernichtet wurde. Es brannten bei der Katastrophe ca. 50 Wohngebäude ab.Carl Kronfeld: [https://www.google.de/books/edition/Lan ... frontcover Landeskunde des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach: ..., 1879, S. 155.] Es ist nicht ausgeschlossen, dass einer Beschreibung folgend der Brand sogar hier ausgebrochen war, vermutlich durch Brandstiftung. Einer Beschreibung folgend brach das Feuer "unten am Schlag" nach Mellingen (Thüringen)|Mellingen) zu" (meint wohl die Straße nach Mellingen) auf dem Gehöft des Bauern Heinrich Fritsch aus.[http://ruecker-taubach.de/geschichte.ph ... nPfad=2_29 ''Taubach'' auf ruecker-taubach.de/geschichte.php] Das zweigeschossige Wohngebäude als ältester Teil der Anlage entstanden um 1685/86 stellt den ältesten Teil der Hofanlage dar, so wie sie dasteht. Zunächst wurde als eingeschossiges Gebäude errichtet, dem 1717 ein Obergeschoss aus Bruchstein und Stampflehm und dem Krüppelwalmdach aufgesetzt wurde. Bis 2006 war an Putzschäden im Obergeschoss das gefüge der relativ weit auseinanderliegenden Stiele mit zweifacher Verriegelung zu sehen. Stockwerkhohe Wandstreben sorgten für die Stabilisierung. Im Vorderen und hinteren Teil ist das Gebäude mit Bruchsteintonnen unterkellert. Durch einen Mittelgang wurden sie nachträglich miteinander verbunden. Es wird vermutet, dass der Erstbau um ein Geschoss niedriger als der heutige war und ein dreizoniger Lehmbau mit Stube über dem Hochkeller gewesen ist. Auch das bestehende Gebäude war bis zu seiner Sanierung 2006 dreizonig gegliedert. Die erhaltene Ausstattung geht im Wesentlichen auf einen Umbau zurück, der 1880 stattfand. Das Dachwerk von 1717718 ist eine Kehlbalkenkonstruktion aus 18 Gespärren und liegendem Stuhl und Blattungen an den Kopfbändern, leicht verjüngte Säulen und ein mittlerer Unterzug. Die Stallungen für die Rinder- und Schweinehaltung an der Ost- und Westseite sind in den Untergeschossen aus Natursteinmauerwerk aus nur grob behauenen Steinen und über diesen aus Sichtfachwerk. Sie haben unterschiedliche Abmessungen hinsichtlich Geschosshöhe und Raumtiefe. An der Stelle, wo ehemals eine Scheune stand, wurde 2006 ein zweigeschossiger Wohnbau errichtet. Dieser ist verputzt und besitzt en Krüppelwalmdach.Rainer Müller (Kunsthistoriker)|Rainer Müller: ''Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar'', Bd. 4.2.: ''Stadterweiterung und Ortsteile.'' E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, S. 1053.



Kategorie:Bauwerk in Weimar
Kategorie:Kulturdenkmal in Weimar

Quick Reply

Change Text Case: