'''Berthold Ignaz Fröschel''' (* 7. Juni 1813 in Weinsteig, Gemeinde Karnabrunn (heute Gemeinde Großrußbach), Bezirk Korneuburg[https://data.matricula-online.eu/de/oes ... -02/?pg=89 Matricula Online – Karnabrunn, Taufbuch, 1784–1816, Seite 76, 1. Zeile]; † 17. August 1882 in Klosterneuburg, Bezirk Tulln[https://data.matricula-online.eu/de/oes ... -08/?pg=18 Matricula Online – Klosterneuburg-Stiftspfarre, Sterbebuch, 1882–1898, Seite 16, Eintrag Nr. 126, 8. Zeile]) war Propst und Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich)|Österreichischen Abgeordnetenhaus.[https://www.parlament.gv.at/recherchier ... 8/froschel ''Fröschel, Berthold (Ignaz)''], Kurzbiographie auf den Webseiten des Österreichisches Parlament|österreichischen Parlaments, abgerufen am 16. Februar 2026.
== Leben ==
Berthold Fröschel war der Sohn des Jägers Georg Fröschel. Nach dem Besuch der Stiftslehranstalt Klosterneuburg hatte er im Jahr 1838 seine Weihesakrament#Stufen der Weihe (Weihegrade)|Priesterweihe. 1833 trat er in das Chorherrenstift Klosterneuburg ein, wurde 1855 Pfarrverweser in Sievering (seit 1892 zur Stadt Wien gehörend) und von 1869 bis 1871 in Korneuburg. Ab 1871 war er Propst des Stift Klosterneuburg|Stifts Klosterneuburg und setzte den von seinem Vorgänger Adam Schreck begonnenen umfassenden Wiederaufbau des Klosters fort.
Am 15. September 1878 wurde ihm in Anerkennung seiner mannigfachen Verdienste das Komtur (Ordenskunde)|Komturkreuz des Franz-Joseph-Ordens verliehen.
Er starb am 17. August 1882 im Alter von 69 Jahren in Klosterneuburg laut Sterbebuch an einer Lungenentzündung.
Er war römisch-katholisch und blieb zeit seines Lebens ledig.
== Politische Funktionen ==
Berthold Fröschel war vom 7. Oktober 1879 bis zu seinem Tod am 17. August 1882[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex ... 90&size=45 ''Ablebensmitteilung''] In: ''Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918'', Jahrgang 0009, IX. Session, S. 8460 links unten (online bei ANNO – AustriaN Newspapers Online|ANNO). Abgeordneter des Abgeordnetenhaus (Österreich)|Abgeordnetenhauses im Reichsrat (Österreich)|Reichsrat (Liste der Abgeordneten zum Österreichischen Abgeordnetenhaus (VI. Legislaturperiode)|VI. Legislaturperiode) und war dort für die Kurie ''Niederösterreich, Großgrundbesitz'' zuständig. Sein Nachfolger war Josef Gudenus.
== Klubmitgliedschaften ==
Berthold Fröschel war Mitglied im Klub des rechten Zentrums, ab dem 19. November 1881 im Zentrum-Klub und war ab dem 26. November 1881 fraktionslos. (konservativer Großgrundbesitz).
== Literatur ==
* * * * * * * * * [https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex ... 60&size=45 ''Fröschel Berthold''] In: ''Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918'', Jahrgang 0009, IX. Session, S. 106–107 (online bei ANNO – AustriaN Newspapers Online|ANNO).
[h4] '''Berthold Ignaz Fröschel''' (* 7. Juni 1813 in Weinsteig, Gemeinde Karnabrunn (heute Gemeinde Großrußbach), Bezirk Korneuburg[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/karnabrunn/01-02/?pg=89 Matricula Online – Karnabrunn, Taufbuch, 1784–1816, Seite 76, 1. Zeile]; † 17. August 1882 in Klosterneuburg, Bezirk Tulln[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/klosterneuburg-stiftspfarre/03-08/?pg=18 Matricula Online – Klosterneuburg-Stiftspfarre, Sterbebuch, 1882–1898, Seite 16, Eintrag Nr. 126, 8. Zeile]) war Propst und Abgeordneter zum Abgeordnetenhaus (Österreich)|Österreichischen Abgeordnetenhaus.[https://www.parlament.gv.at/recherchieren/personen/parlamentarierinnen-ab-1848/parlamentarier-1848-1918/froschel ''Fröschel, Berthold (Ignaz)''], Kurzbiographie auf den Webseiten des Österreichisches Parlament|österreichischen Parlaments, abgerufen am 16. Februar 2026.
== Leben == Berthold Fröschel war der Sohn des Jägers Georg Fröschel. Nach dem Besuch der Stiftslehranstalt Klosterneuburg hatte er im Jahr 1838 seine Weihesakrament#Stufen der Weihe (Weihegrade)|Priesterweihe. 1833 trat er in das Chorherrenstift Klosterneuburg ein, wurde 1855 Pfarrverweser in Sievering (seit 1892 zur Stadt Wien gehörend) und von 1869 bis 1871 in Korneuburg. Ab 1871 war er Propst des Stift Klosterneuburg|Stifts Klosterneuburg und setzte den von seinem Vorgänger Adam Schreck begonnenen umfassenden Wiederaufbau des Klosters fort.
Am 15. September 1878 wurde ihm in Anerkennung seiner mannigfachen Verdienste das Komtur (Ordenskunde)|Komturkreuz des Franz-Joseph-Ordens verliehen. Er starb am 17. August 1882 im Alter von 69 Jahren in Klosterneuburg laut Sterbebuch an einer Lungenentzündung.
Er war römisch-katholisch und blieb zeit seines Lebens ledig.
== Politische [url=viewtopic.php?t=21210]Funktionen[/url] == Berthold Fröschel war vom 7. Oktober 1879 bis zu seinem Tod am 17. August 1882[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=spa&datum=0009&page=8490&size=45 ''Ablebensmitteilung''] In: ''Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918'', Jahrgang 0009, IX. Session, S. 8460 links unten (online bei ANNO – AustriaN Newspapers Online|ANNO). Abgeordneter des Abgeordnetenhaus (Österreich)|Abgeordnetenhauses im Reichsrat (Österreich)|Reichsrat (Liste der Abgeordneten zum Österreichischen Abgeordnetenhaus (VI. Legislaturperiode)|VI. Legislaturperiode) und war dort für die Kurie ''Niederösterreich, Großgrundbesitz'' zuständig. Sein Nachfolger war Josef Gudenus.
== Klubmitgliedschaften == Berthold Fröschel war Mitglied im Klub des rechten Zentrums, ab dem 19. November 1881 im Zentrum-Klub und war ab dem 26. November 1881 fraktionslos. (konservativer Großgrundbesitz).
== Literatur == * * * * * * * * * [https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=spa&datum=0009&page=15160&size=45 ''Fröschel Berthold''] In: ''Stenographische Protokolle des Abgeordnetenhauses des Reichsrates 1861–1918'', Jahrgang 0009, IX. Session, S. 106–107 (online bei ANNO – AustriaN Newspapers Online|ANNO).