''''Rineloricaria harenae'''' ist eine im Sand lebende Panzerwelsart aus der Familie der Loricariidae. Sie kommt endemisch im östlichen brasilianischen Becken vor, wo sie in sandigen Abschnitten von Flüssen mit klarem Wasser vorkommt. Die Art wurde 2026 von Gabriel S. C. Silva, Claudio Oliveira und Osvaldo Oyakawa beschrieben.
== Taxonomie ==
„Rineloricaria harenae“ gehört zum Stamm Loricariini und ist Teil der äußerst vielfältigen Gattung „Rineloricaria“, die mehr als 70 beschriebene Arten enthält, die in ganz Südamerika verbreitet sind. Der Holotyp und die Paratypen wurden in Lebensräumen mit Sandboden im östlichen brasilianischen Becken gesammelt.
Die Art unterscheidet sich von Kongeneren durch eine einzigartige Kombination aus morphologischen Merkmalen und molekularen Daten (COI-Sequenzen).
== Diagnose ==
''Rineloricaria harenae'' kann von allen Artgenossen durch die folgende Zeichenkombination unterschieden werden:
* Körper schlank und länglich, stark an das Leben im Sand angepasst
* Abdomen vollständig mit kleinen Platten bedeckt (im Gegensatz zu teilweise nacktem Bauch bei mehreren Kongeneren)
* Schwanzflosse mit **langen fadenförmigen Fortsätzen** bei beiden Geschlechtern
* Rückenflosse mit ii,7 Strahlen
* Brustflosse mit 1,6 Strahlen
* Vorhandensein von **winzigen Odontoden**, die einen subtilen Kiel entlang der Seitenplatten bilden
* Farbgebung hellbeige bis hellbraun, passend zu sandigen Untergründen
Molekulare Analysen (COI) stellen ''R. harenae'' als eigenständige Abstammungslinie innerhalb der Gattung.
== Beschreibung ==
„Rineloricaria harenae“ ist ein kleiner bis mittelgroßer Harnischwels, dessen untersuchte Exemplare eine Standardlänge von etwa 90 mm erreichen.
Zu den wichtigsten morphologischen Merkmalen gehören:
* länglicher Körper mit gesenktem Kopf
* Schnauze mäßig spitz
* Bauchfläche vollständig plattiert
* Schwanzflosse gegabelt mit langen Filamenten
* Odontoden fein und gleichmäßig verteilt
* Seitenplatten 28–30
* Wirbel 31–32
Sexueller Dimorphismus ist subtil; Männchen können etwas längere Odontoden an den Brustflossenstacheln besitzen.
== Färbung ==
Im Lebens- und Konservierungszustand ist die Art blass sandig-beige mit schwacher Sprenkelung, eine Anpassung an ihre sandlebende Lebensweise. Die Schwanzflosse ist leicht pigmentiert, mit dunkleren Strahlen und blassen Membranen.
== Verteilung ==
„Rineloricaria harenae“ ist aus dem **östlichen brasilianischen Becken** bekannt, einschließlich sandiger Abschnitte von Flüssen und Nebenflüssen mit klarem Wasser. Die Art scheint auf Lebensräume mit lockerem, feinsandigem Untergrund beschränkt zu sein.
== Lebensraum ==
Die Art bewohnt **flache Flussabschnitte mit Sandboden**, wo sich die Individuen teilweise im Substrat vergraben. Dieses Verhalten bietet wahrscheinlich Tarnung und Schutz vor Raubtieren.
== Molekulare Ergebnisse ==
Der COI-Barcode bestätigt, dass „Rineloricaria harenae“ eine genetisch unterschiedliche Art ist und eine gut unterstützte Klade bildet, die von anderen „Rineloricaria“-Taxa getrennt ist.
== Etymologie ==
Der spezifische Beiname „harenae“ leitet sich vom lateinischen *harena* ab, was „Sand“ bedeutet und sich auf die Sandwohngewohnheiten der Art bezieht.
Fisch aus Brasilien
Süßwasserfische aus Südamerika
Taxa benannt nach Gabriel de Souza da Costa e Silva
Von Claudio Oliveira (Wissenschaftler) benannte Taxa
Taxa benannt nach Osvaldo Takeshi Oyakawa
Im Jahr 2026 beschriebener Fisch
''''Rineloricaria harenae'''' ist eine im Sand lebende Panzerwelsart aus der Familie der Loricariidae. Sie kommt endemisch im östlichen brasilianischen Becken vor, wo sie in sandigen Abschnitten von Flüssen mit klarem Wasser vorkommt. Die Art wurde 2026 von Gabriel S. C. Silva, Claudio Oliveira und Osvaldo Oyakawa beschrieben. == Taxonomie == „Rineloricaria harenae“ gehört zum Stamm Loricariini und ist Teil der äußerst vielfältigen Gattung „Rineloricaria“, die mehr als 70 beschriebene Arten enthält, die in ganz Südamerika verbreitet sind. Der Holotyp und die Paratypen wurden in Lebensräumen mit Sandboden im östlichen brasilianischen Becken gesammelt.
Die Art unterscheidet sich von Kongeneren durch eine einzigartige Kombination aus morphologischen Merkmalen und molekularen Daten (COI-Sequenzen).
== Diagnose == ''Rineloricaria harenae'' kann von allen Artgenossen durch die folgende Zeichenkombination unterschieden werden: * Körper schlank und länglich, stark an das Leben im Sand angepasst * Abdomen vollständig mit kleinen Platten bedeckt (im Gegensatz zu teilweise nacktem Bauch bei mehreren Kongeneren) * Schwanzflosse mit **langen fadenförmigen Fortsätzen** bei beiden Geschlechtern * Rückenflosse mit ii,7 Strahlen * Brustflosse mit 1,6 Strahlen * Vorhandensein von **winzigen Odontoden**, die einen subtilen Kiel entlang der Seitenplatten bilden * Farbgebung hellbeige bis hellbraun, passend zu sandigen Untergründen
Molekulare Analysen (COI) stellen ''R. harenae'' als eigenständige Abstammungslinie innerhalb der Gattung.
== Beschreibung == „Rineloricaria harenae“ ist ein kleiner bis mittelgroßer Harnischwels, dessen untersuchte Exemplare eine Standardlänge von etwa 90 mm erreichen.
Zu den wichtigsten morphologischen Merkmalen gehören: * länglicher Körper mit gesenktem Kopf * [url=viewtopic.php?t=28509]Schnauze[/url] mäßig spitz * Bauchfläche vollständig plattiert * Schwanzflosse gegabelt mit langen Filamenten * Odontoden fein und gleichmäßig verteilt * Seitenplatten 28–30 * Wirbel 31–32
Sexueller Dimorphismus ist subtil; Männchen können etwas längere Odontoden an den Brustflossenstacheln besitzen.
== Färbung == Im Lebens- und Konservierungszustand ist die Art blass sandig-beige mit schwacher Sprenkelung, eine Anpassung an ihre sandlebende Lebensweise. Die Schwanzflosse ist leicht pigmentiert, mit dunkleren Strahlen und blassen Membranen.
== Verteilung == „Rineloricaria harenae“ ist aus dem **östlichen brasilianischen Becken** bekannt, einschließlich sandiger Abschnitte von Flüssen und Nebenflüssen mit klarem Wasser. Die Art scheint auf Lebensräume mit lockerem, feinsandigem Untergrund beschränkt zu sein.
== Lebensraum == Die Art bewohnt **flache Flussabschnitte mit Sandboden**, wo sich die Individuen teilweise im Substrat vergraben. Dieses Verhalten bietet wahrscheinlich Tarnung und Schutz vor Raubtieren.
== Molekulare Ergebnisse == Der COI-Barcode bestätigt, dass „Rineloricaria harenae“ eine genetisch unterschiedliche Art ist und eine gut unterstützte Klade bildet, die von anderen „Rineloricaria“-Taxa getrennt ist.
== Etymologie == Der spezifische Beiname „harenae“ leitet sich vom lateinischen *harena* ab, was „Sand“ bedeutet und sich auf die Sandwohngewohnheiten der Art bezieht.
Fisch aus Brasilien Süßwasserfische aus Südamerika Taxa benannt nach Gabriel de Souza da Costa e Silva Von Claudio Oliveira (Wissenschaftler) benannte Taxa Taxa benannt nach Osvaldo Takeshi Oyakawa Im Jahr 2026 beschriebener Fisch [/h4]
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