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 Teodorico Quiros

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Teodorico Quirós Alvarado (28. August 1897 – 27. Juli 1977) war ein costa-ricanischer expressionistischer Maler, Wandmaler und Architekt.
Er entwarf zahlreiche öffentliche Gebäude, darunter zahlreiche Kirchen, die als architektonisch wertvoll gelten. Die Architekturbibliothek der Universität von Costa Rica ist nach ihm benannt und das Kunstmuseum Costa Ricas hat ihm zu Ehren 1998 den Teodorico-Quirós-Preis ins Leben gerufen.

==Frühes Leben und Bildung==
Quirós wurde 1897 in San José, Costa Rica, geboren
Er schloss seine weiterführende Ausbildung am Colegio Seminario (1905) und später am Liceo de Costa Rica ab, wo er 1915 sein High-School-Diplom erwarb. Im folgenden Jahr begann er ein Studium des Architekturingenieurwesens am Massachusetts Institute of Technology (MIT), das er 1919 abschloss. Während seines Nachkriegsaufenthalts in Cambridge, Massachusetts, wurde er mit neuartigen Trends in Design und Malerei konfrontiert.

==Künstlerische Karriere==
Im September 1920 kehrte Quirós nach Costa Rica zurück und schloss sich einer Welle junger Künstler mit nationalistischem Gespür für moderne Kunst und Design an. Zusammen mit einer Reihe anderer nationaler Künstler, darunter Francisco Zúñiga und Fausto Pacheco, trug er dazu bei, die sogenannte New Sensibility-Bewegung in der costa-ricanischen Malerei zu schaffen. Er übernahm eine Reihe von Lehraufträgen in ländlichen Städten, die es ihm ermöglichten, die Landschaft und die einheimische Architektur zu studieren. Quirós frühe Gemälde wurden von Landschaften des Zentralplateaus (Geographie Costa Ricas) und seiner bevorzugten architektonischen Form, dem Lehmhaus, dominiert. Er bevorzugte die Verwendung von Ölfarben, deren pastose Konsistenz und Festigkeit es ihm ermöglichten, solidere, in mehreren Ebenen gezeichnete Kompositionen mit einer breiten Farbpalette zu schaffen. Auf diese Weise brachte er die Malerei aus dem Atelier aufs Land, in die ländliche Landschaft. Ohne vorherrschende Ideologie oder Interesse an der Darstellung sozialer Themen basierte sein Werk auf einer stark impressionistischen Interpretation der Landschaften Costa Ricas.
Er malte zunächst im akademischen, manieristischen Costumbrismo-Stil, der vom spanischen Maler Tomás Povedano im frühen 20. Jahrhundert eingeführt wurde, und legte großen Wert auf Farbe. Dieser Ansatz war typisch für Künstler in der ausstellenden Gesellschaft Círculo de Amigos del Arte (Kreis der Kunstfreunde), die Quirós 1928 gemeinsam mit Max Jiménez gründete. Die Gesellschaft fungierte als eine große Gilde von Künstlern und Intellektuellen, die bekannte Mitglieder der künstlerischen Elite Costa Ricas dieser Zeit förderte und zusammenbrachte, darunter Francisco Amighetti, Zúñiga und Barrantes.
In Zusammenarbeit mit Carlota Brenes und mit Unterstützung der Zeitung „Diario de Costa Rica“ organisierte und wählte er die ersten Werke aus, mit denen 1937 die wichtigen Kunstausstellungen „Diario de Costa Rica“ im Foyer des Nationaltheaters von Costa Rica eröffnet wurden.
Von 1940 bis 1944 war er Dekan der Fakultät für Bildende Künste an der Universität von Costa Rica und nutzte diese Position, um den Lehrplan der Schule zu reformieren. 1945 wurde er zum Kulturattaché in Mexiko ernannt, eine Position, die es ihm ermöglichte, verschiedene Aspekte der Hauptstadt in Kompositionen zu malen, die sich durch geometrische Formen und leuchtende Kontraste auszeichnen. Zwischen 1952 und 1953 reiste er in die Vereinigten Staaten und nach Europa und malte Werke zu verschiedenen Themen, darunter Akte, Porträts und zwölf Gemälde der indigenen Kultur der Mangue (Sprache der Mangue).
Um 1955 und 1956 begannen seine Gemälde einen expressionistischen Stil anzunehmen und er schuf einige seiner einflussreichsten Werke.
1971 wurde er zum Direktor für architektonisches Erbe im Kulturministerium ernannt. Unter seiner Führung begann die Regierung von Costa Rica, neben Gebäuden aus der Kolonialzeit auch einheimische Gebäude und Lehmgebäude aufzulisten und zu schützen.
Er starb 1977 im Alter von 79 Jahren in San José.

== Legacy ==
Teodorico Quirós gilt als einer der bedeutendsten Maler der nationalistischen Generation der costa-ricanischen Kunst. Seine postimpressionistischen und expressionistischen Darstellungen von Landschaften und indigenen Völkern in Costa Rica sind über Jahrzehnte hinweg einflussreich geblieben. Der expressionistische Stil der New Sensibility-Künstler der 1930er-Generation, darunter Quirós, blieb bis in die späten 1950er Jahre eine Norm für Künstler in Costa Rica, als postexpressionistische Maler wie Manuel de la Cruz González, Lola Fernández und Felo García eine Welle abstrakter Kunst (abstrakte Kunst) entwickelten.
Zu seinen wichtigsten architektonischen Werken gehören die Kirche San Isidro, Vázquez de Coronado (San Isidro), die Kathedrale Parroquia San Antonio de Padua (Curridabat), die Kapelle der Seelen und das Viertel San Rafael, die Kirche San Rafael de Escazú (Escazú).
1998 richtete das Kunstmuseum Costa Ricas zu seinen Ehren den Teodorico-Quirós-Preis ein.

==Siehe auch==
* Kultur Costa Ricas
* Lateinamerikanische Kunst
* Expressionismus

1897 Geburten
1977 Todesfälle
Künstler aus Costa Rica
Männliche Maler
Costa-ricanische Maler des 20. Jahrhunderts
Postimpressionistische Maler
Expressionistische Maler
Absolventen des Massachusetts Institute of Technology
Fakultät der Universität von Costa Rica
Wandmaler
Maler aus Costa Rica
Wandmaler
Costa-ricanische Architekten
Menschen aus San José, Costa Rica

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