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*Holger Gertz

'''''Mutproben'''''' (
Hitzlsperger, ein offen schwuler Fußballspieler, erzählt seine Geschichte über sein Coming-Out gegenüber Gleichaltrigen, seine Erfahrungen als junger Spieler und den Umgang mit Homophobie und Doppelmoral im Profifußball.

== Hintergrund ==
Hitzlsperger war zwischen 2004 und 2006 Teil der deutschen Fußballnationalmannschaft, wo er seinen wichtigsten Auftritt mit der Nationalmannschaft hatte, als er in einem Spiel gegen die portugiesische Fußballnationalmannschaft (Portugal) um den dritten Platz der FIFA-Weltmeisterschaft 2006 spielte.
Der letzte Verein für Hitzlsperger war Everton F.C., der den Verein im Januar 2013 verließ und sich im September desselben Jahres nach einer Reihe von Verletzungen endgültig vom Fußball zurückzog.
Im Januar 2014 outete sich Hitlzsperger als schwuler Mann und sagte, es habe „lange gedauert“, aber er „merkte, dass (ich) mit einem Mann zusammenleben möchte.“
== Synopsis ==
In seiner Autobiografie zeichnet Hitzlsperger seine Karriere und sein Privatleben auf und verbindet seine Anfänge im Kinderfußball mit Anekdoten und Erlebnissen im High-Stakes-Fußball. Hitzlsperger schrieb über seine Zeit beim VfB Stuttgart, wo er es gewohnt war, auf der Bank zu sitzen, und wie er das Training bei den Bayern schwänzte, um für Aston Villa zu spielen, und sich anschließend trotz der starken Kritik des damaligen Bayern-Präsidenten Uli dem englischen Verein anschloss Hoeneß.

Über seine Homosexualität und Karriere erzählt Hitzlsperger Anekdoten aus seiner Zeit bei West Ham United F.C. in England und erinnerte daran, dass eine homophobe Bemerkung eines seiner Teamkollegen in der Umkleidekabine ihn dazu veranlasste, seine sexuelle Orientierung weiterhin zu verbergen. Im gesamten Buch appelliert er außerdem an Fußballspieler und Vereine, eine klare Haltung zu sozialen Themen einzunehmen. Hitzlsperger schreibt über vergangenes Bedauern und nennt seine Zeit bei SS Lazio als Beispiel für Entscheidungen, die ohne Berücksichtigung persönlicher Werte getroffen wurden. Letztendlich verließ er Lazio, weil er die rechtsextreme Politik des Vereins und seine faschistischen Hooligans ablehnte.
Hitzlsperger äußert sich auch frustriert über die Art und Weise, wie einige Fußballer mit der Politik umgehen, und verweist auf die „doppelte Moral“ eines Vereins, der an den Ecken des Spielfelds Regenbogenflaggen (Regenbogenfahnen (LGBTQ)) wirbt, aber einen Vertrag mit einem Spieler unterzeichnet, der homophobe Kommentare auf Instagram gepostet hat. Im Zusammenhang mit seinem Engagement erzählt er, wie enttäuscht er vom ehemaligen FC Liverpool war. Kapitän Jordan Henderson und seine Entscheidung, zu einem saudi-arabischen Fußballverein zu wechseln, wo LGBTQ-Rechte in Saudi-Arabien|Homosexualität nach den Bestimmungen der Todesstrafe illegal sind, unter Berufung auf Hendersons freundliche Worte an einen jugendlichen Fan im Dezember 2020, der einen Konflikt zwischen seiner Leidenschaft für Liverpool und dem Schwulsein geäußert hatte.
Er vertritt gesellschaftliche Positionen zur aktuellen Lage in Deutschland und plädiert dafür, dass Themen der sexuellen Vielfalt an Schulen thematisiert werden, um Toleranz und Akzeptanz bereits im Jugendalter zu fördern.
Hitzlsperger, ein starker Gegner der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar, erzählt, wie er das Angebot, als Kommentator auf dem Spielfeld zu arbeiten, abgelehnt hat,
== Kritischer Empfang ==
Das Buch erhielt überwiegend positive Kritiken von Kritikern, darunter Günter Klein von der „Frankfurter Rundschau“ und Julian Seiler von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und der „Süddeutschen Zeitung“ sowie Alexander Solloch vom Norddeutschen Rundfunk.

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