Peter Meyer (* 7. September 1942), Spitzname Meyer-Perle, ist ein ehemaliger ostdeutscher Fußballspieler, der als Torwart spielte.
Er spielte für den FSV Zwickau (Motor Zwickau) und Dynamo Dresden in der DDR-Oberliga, der höchsten Fußballliga in Ostdeutschland. Mit Motor Zwickau gewann er 1963 den FDGB-Pokal. Meyer war außerdem viermaliger Junioren-Nationalspieler.
==Karriere==
Meyer trat 1959 im Alter von 16 Jahren dem Nachwuchsteam von Motor Zwickau bei.
1961 wurde er in die Junioren-Nationalmannschaft berufen und absolvierte am 19. Februar 1961 in Dresden gegen Österreich (2:2) seinen ersten von vier Junioren-Länderspielen. In der Oberliga-Saison 1962/63 ersetzte er Heinz Franke (Fußballspieler) als Stammtorhüter und kam in 20 von 26 möglichen Ligaspielen zum Einsatz.
Am 1. Mai 1963 gewann er seinen einzigen Titel nach einem 3:0-Sieg im Pokalfinale gegen Chemie Zeitz. Im folgenden Jahr verpasste der 1,74 m große Meyer nur ein Ligaspiel und kam auch in beiden Zwickauer Europapokalspielen gegen MTK Budapest FC|MTK Budapest zum Einsatz (1:0, 0:2). Bis Mai 1965 absolvierte Meyer insgesamt 64 Oberligaeinsätze.
Anschließend wurde er zum Militärdienst eingezogen und spielte während seiner anderthalb Jahre bei der ASG Vorwärts Frankenberg weiterhin Fußball in der drittklassigen Bezirksliga.
Nach seinem Militärdienst wechselte Meyer 1966 zum Oberligisten Dynamo Dresden, der einen Ersatz für seinen bisherigen Stammtorhüter Peter Noske brauchte. Meyer bestritt am 6. Spieltag der Saison 1966/67 sein erstes Oberligaspiel für Dresden. Es blieb sein einziger Erstligaauftritt in dieser Saison, da Trainer Manfred Fuchs (Fußballspieler, geb. 1924) den gleichaltrigen Manfred Kallenbach bevorzugte. Meyer fungierte auch in der darauffolgenden Saison weiterhin als Ersatzspieler und kam hauptsächlich in der zweiten Mannschaft zum Einsatz, die damals in der drittklassigen Bezirksliga spielte.
Am Ende der Saison 1967/68, in der Meyer fünf Oberligaspiele bestritt, stieg Dynamo Dresden in die DDR-Liga ab. Dort schaffte Meyer den Durchbruch in der ersten Mannschaft und kam auf 28 von 30 möglichen Ligaeinsätzen. Dynamo Dresden schaffte den sofortigen Aufstieg und Meyer startete als bester Dresdner Torhüter in die neue Oberliga-Saison 1969/70. Allerdings musste er ab dem 18. Spieltag seinen Startplatz an Kallenbach abgeben und kam nicht mehr in der ersten Mannschaft zum Einsatz. Da Meyer danach nicht mehr in der Oberliga spielte, blieb seine Bilanz bei 64 Erstligaeinsätzen für Motor Zwickau und 22 für Dynamo Dresden.
Als sich 1972 der junge Claus Boden als zweiter Torwart hinter Kallenbach etablierte, verließ Meyer Dresden im Sommer 1972 und wechselte mit knapp 30 Jahren zum DDR-Liga-Verein Rot-Weiß Werdau|Motor Werdau. Dort stand er bis 1984 in über 250 DDR-Liga-Spielen im Tor und verpasste 1976 nur knapp den Aufstieg in die Oberliga.
==Bibliographie==
*Hanns Leske: Enzyklopädie des DDR-Fußballs. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3.
*Andreas Baingo, Michael Horn: Die Geschichte der DDR-Oberliga. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2003, ISBN 3-89533-428-6.
*Uwe Nuttelmann (Hrsg.): DDR-Oberliga. 1962–1991. Eigenverlag, Jade 2007, ISBN 978-3-930814-33-6.
*Norbert Peschke, Dieter Völkel, Frank Kruczynski (Fotos): Die Geschichte des FSV Zwickau. von Wespenstichen und Haldenbeben. Vorstand: Fußball-Sport-Verein Zwickau. Zschiesche, Wilkau-Haßlau 2012, ISBN 978-3-9815145-0-6.
1943 Geburten
Lebende Menschen
Fußballer aus Niedersachsen
Deutsche Fußballer der Männer
Fußballtorhüter des Männerverbandes
Spieler von Dynamo Dresden
Spieler des FSV Zwickau
DDR-Oberliga-Spieler
Ostdeutsche Männerfußballer
Ostdeutsche Herren-Nationalfußballer
Peter Meyer (* 7. September 1942), Spitzname Meyer-Perle, ist ein ehemaliger ostdeutscher Fußballspieler, der als Torwart spielte.
Er spielte für den FSV Zwickau (Motor Zwickau) und Dynamo Dresden in der DDR-Oberliga, der höchsten Fußballliga in Ostdeutschland. Mit Motor Zwickau gewann er 1963 den FDGB-Pokal. Meyer war außerdem viermaliger Junioren-Nationalspieler.
==Karriere== Meyer trat 1959 im Alter von 16 Jahren dem Nachwuchsteam von Motor Zwickau bei.
1961 wurde er in die Junioren-Nationalmannschaft berufen und absolvierte am 19. Februar 1961 in Dresden gegen Österreich (2:2) seinen ersten von vier Junioren-Länderspielen. In der Oberliga-Saison 1962/63 ersetzte er Heinz Franke (Fußballspieler) als Stammtorhüter und kam in 20 von 26 möglichen Ligaspielen zum Einsatz.
Am 1. Mai 1963 gewann er seinen einzigen Titel nach einem 3:0-Sieg im Pokalfinale gegen Chemie Zeitz. Im folgenden Jahr verpasste der 1,74 m große Meyer nur ein Ligaspiel und kam auch in beiden Zwickauer Europapokalspielen gegen MTK Budapest FC|MTK Budapest zum Einsatz (1:0, 0:2). Bis Mai 1965 absolvierte Meyer insgesamt 64 Oberligaeinsätze.
Anschließend wurde er zum Militärdienst eingezogen und spielte während seiner anderthalb Jahre bei der ASG Vorwärts Frankenberg weiterhin Fußball in der drittklassigen Bezirksliga.
Nach seinem Militärdienst wechselte Meyer 1966 zum Oberligisten Dynamo Dresden, der einen Ersatz für seinen bisherigen Stammtorhüter Peter Noske brauchte. Meyer bestritt am 6. Spieltag der Saison 1966/67 sein erstes Oberligaspiel für Dresden. Es blieb sein einziger Erstligaauftritt in dieser Saison, da Trainer Manfred Fuchs (Fußballspieler, geb. 1924) den gleichaltrigen Manfred Kallenbach bevorzugte. Meyer fungierte auch in der darauffolgenden Saison weiterhin als Ersatzspieler und kam hauptsächlich in der zweiten Mannschaft zum Einsatz, die damals in der drittklassigen Bezirksliga spielte.
Am Ende der Saison 1967/68, in der Meyer fünf Oberligaspiele bestritt, stieg Dynamo Dresden in die DDR-Liga ab. Dort schaffte Meyer den Durchbruch in der ersten Mannschaft und kam auf 28 von 30 möglichen Ligaeinsätzen. Dynamo Dresden schaffte den sofortigen Aufstieg und Meyer startete als bester Dresdner Torhüter in die neue Oberliga-Saison 1969/70. Allerdings musste er ab dem 18. Spieltag seinen Startplatz an Kallenbach abgeben und kam nicht mehr in der ersten Mannschaft zum Einsatz. Da Meyer danach nicht mehr in der Oberliga spielte, blieb seine Bilanz bei 64 Erstligaeinsätzen für Motor Zwickau und 22 für Dynamo Dresden.
Als sich 1972 der junge Claus Boden als zweiter Torwart hinter Kallenbach etablierte, verließ Meyer Dresden im [url=viewtopic.php?t=14067]Sommer[/url] 1972 und wechselte mit knapp 30 Jahren zum DDR-Liga-Verein Rot-Weiß Werdau|Motor Werdau. Dort stand er bis 1984 in über 250 DDR-Liga-Spielen im Tor und verpasste 1976 nur knapp den Aufstieg in die Oberliga.
==Bibliographie== *Hanns Leske: Enzyklopädie des DDR-Fußballs. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3. *Andreas Baingo, Michael Horn: Die Geschichte der DDR-Oberliga. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2003, ISBN 3-89533-428-6. *Uwe Nuttelmann (Hrsg.): DDR-Oberliga. 1962–1991. Eigenverlag, Jade 2007, ISBN 978-3-930814-33-6. *Norbert Peschke, Dieter Völkel, Frank Kruczynski (Fotos): Die Geschichte des FSV Zwickau. von Wespenstichen und Haldenbeben. Vorstand: Fußball-Sport-Verein Zwickau. Zschiesche, Wilkau-Haßlau 2012, ISBN 978-3-9815145-0-6.
1943 Geburten Lebende Menschen Fußballer aus Niedersachsen Deutsche Fußballer der Männer Fußballtorhüter des Männerverbandes Spieler von Dynamo Dresden Spieler des FSV Zwickau DDR-Oberliga-Spieler Ostdeutsche Männerfußballer Ostdeutsche Herren-Nationalfußballer [/h4]
Rubens da Silva Coura (geboren am 12. Januar 1994), einfach bekannt als Rubens, ist ein brasilianischer Profi-Fußballspieler, der als Stürmer für Amazonas Futebol spielt Clube|Amazonas....
Luiz Paulo Paz Camargo (* 11. Februar 1950), einfach bekannt als Luiz Paulo, ist ein ehemaliger brasilianischer Fußballspieler, der als linker Flügelspieler spielte .
'''Miguel Ângelo Agostinho Oliveira'' (* 22. Juni 1995) ist ein portugiesischer Fußballspieler, der als Flügelspieler für Brunei DPMM FC spielt und in der Singapore Premier League antritt.